Die Top10 Sport News im Sports Insider Sport Blog im Juni 2018

Meine Güte! 2018 ist schon wieder zu Hälfte vorbei?! Und ich habe noch so viel vor in diesem Jahr. Es stapeln sich die Ideen für Blogbeiträge, mit denen ich in Zukunft noch mehr von meinem Wissen und meinen Erfahrungen aus den Jahren des Laufsports an Euch weitergeben will und auch so viele tolle Wettkämpfe und Events sollen noch in dieses Jahr passen.
Naja, immerhin bleibe ich meiner neuen Strategie für 2018 treu und baue in diesem Jahr etwas kontinuierlicher meine Form auf. Während ich sonst extrem schnell aus der Winterform gekommen und für die Frühjahrsmarathons trainiert und dann einfach weitergeballert habe, will ich es etwas ruhiger und konstanter halten in diesem Jahr. Denn gerade am Ende des letzten Jahres war ich nach 3 Marathons und insgesamt 18 Wettkämpfen ziemlich ausgelaugt. Trotzdem liege ich mit 1.148 Jahreslaufkilometern für 2018 sehr gut im Rennen – nur die Wettkampffrequenz und Intensität ist noch geringer – die Kondition ist da und soll dableiben. Nur am Gewicht und der Tempohärte muss weiter gefeilt werden.

Der Juni hat immerhin 215 Kilometer zu meiner Laufstatistik beigetragen und auch wieder einiges an Highlights mitgebracht. Am Global Running Day habe ich mich endlich mal wieder als Turnschuhpendler betätigt und bin die 35,9km vom Büro in Berlin bis zurück nach Potsdam gelaufen. Begleitet hat mich dieses mal eine Redakteurin vom Taggesspiegel, die für eine Story über das Turnschuhpendeln recherchiert hat. Sie auf dem Fahrrad und ich locker laufend und plappernd, wie ein Wasserfall. Das man die Luft auch besser zum Laufen gebraucht hätte, merkte ich dann im letzten Drittel. Es hat also ein wenig länger gedauert als sonst, hat aber riesig Spaß gemacht und ich habe die wunderschöne Sonnenuntergangsszenerie am Wannsee erlebt. Jetzt bin ich gespannt, wann die Story wohl kommt.

Es wr schon komisch, die Wettkämpfe vor meiner Haustür sausen zu lassen, aber meine Strategie für dieses Jahr kennt Ihr ja schon. Und es stehen ja noch einige Brocken auf meinem Wettkampfplan.

Also war der Himmelswegelauf tatsächlich mein einziger Wettkampf im Juni. Dafür habe ich aber wieder einmal etwas Neues entdeckt. Nach dem Venloop und dem Rennsteigmarathon, gab es nun also den Himmelsscheibenlauf in Nebra neu in meinem Programm. Ganz ehrlich wollte ich vor allem so eine Himmelsscheibenmedaille haben, aber nicht nur die Medaille war schön. Wie es war und wen ich alles getroffen habe, steht ja aber auch ganz ausführlich in meinem Erfahrungsbericht zum Himmelswegelauf.

Danach stand quasi ein Abschiedsbesuch auf dem Programm. Denn die offizielle Outdoor-Messe zieht im kommenden Jahr nach München und nennt sich dann Outdoor by ISPO. Damit finden dann beide großen Sportmessen in München statt. Schon jetzt hat man in München angekündigt, sowohl Blogger, Influencer aber auch generell Privatkunden stärker mit in das Messekonzept einzubeziehen, so wie man es beispielsweise zur ISPO mit dem ISPO Munich Night RUN schon gezeigt hat. In Friedrichtshafen hatte ich jedenfalls eine tolle Zeit und habe stilecht im Zelt neben dem Messegelände gecampt.

Der separate Bloggerbereich vom OBN, der große Laufparcours zum Laufschuhtest auf dem Außengelände und nicht zuletzt das Run & Trail Summit 2018 der Runners World haben wieder für spannende Einblicke in die neuen Lauftrends gegeben. Und es ist auch immer wieder schön, mal die ganzen netten Menschen aus der Branche persönlich zu treffen, die man sonst nur per Telefon oder E-Mail kennt. Ich bin gespannt wie es im nächsten Jahr weitergeht, denn auch in Friedrichshafen soll es weiter einen Outdoor-Event geben.

Mit viel Respekt ging es dann aber in die Berge nach Brixen – zur ersten Einstimmung auf den TransalpineRun Run2. GORE-TEX hatte die aboluten Experten in Sachen Trailrunning für uns organisiert und so lernte ich im Crashkurs meine Schwachstellen und somit meine Trainingsaufgaben, aber auch viele nützliche Techniktipps kennen. Ein Bergrennen in 2 Etappen und mit tausenden Höhenmetern, wird eine ganz neue Herausforderung für mich. Dank des Trailrunning-Trainingscamps, kann ich jetzt besser einschätzen, wie ich mich vorbereiten muss.

Ein erstes Resultat war, daß ich mir jetzt regelmäßig Treppenläufe in den Trainingsplan lege. Immerhin 200 Höhenmeter habe ich so auf 8km zusammenbekommen und meine Waden haben sich an den folgenden Tagen sehr intensiv für dieses Training bedankt!

Zum Monatsende ging es dann nach Barcelona für ein paar Meetings, bevor wir dann weiter nach Sitges zogen. Kleine Buchten, gemützliche Tapas-Bars mit leckerstem Essen und strahlender Himmel über dem glitzernden Meer – das ist Sitges – das kleine Strandparadies nur 30 Minuten vor den Toren der Stadt. Also nutzte ich die Kulisse, um beim Radfahren, Schwimmen und einem kleinen Lauf, die Schönheit der Gegend richtig zu genießen. Denn am nächsten Tag sollte es gleich morgens, mit einem fiesen Kater von unserer tropischen Sommerparty, wieder zurück nach Berlin gehen.

Leider habe ich durch meinen Barcelona-Trip den tollen Run for the Oceans Event in Berlin verpasst. Aber über Runtastic konnte man ja auch von überall seine Kilometer für den Meeresschutz beisteuern – also war ich im Geiste dabei. Und was die Community bisher schon geleistet hat, ist unglaublich – dabei geht die Aktion noch bis zum 8. Juli. Mehr als 700.000 Läufer haben bis jetzt mitgemacht und allein in Deutschland schon fast 2 Millionen Laufkilometer gespendet. Ich bin gespannt, was da als globales Ergebnis zusammenkommen wird.

Aber apropos Wasser. Wenn Ihr mir bei Instagram oder Facebook folgt, habt Ihr es wahrscheinlich schon gesehen. Ich bin jetzt stolzer Besitzer eines SUP und werde Euch also bald auch mit meinen ersten Erfahrungsberichten zum Thema Stand-Up Paddling versorgen. Bis jetzt war ich mit meinem Board von Indiana SUP nur auf dem Heiligen See unterwegs, aber mit dem 11`6 Classic Touringboard kann man auch richtig gut weitere Strecken zurücklegen. Also stay tuned und paddle on!

Im Juni habe ich leider wieder nicht so richtig viel Zeit zum Schreiben gehabt, aber wenigstens zwei Neuheiten habe ich für Euch entdeckt und ausprobiert. Gerade nach dem Trailmarathon waren die OOFOS Sandalen eine echte Wohltat. Aber warum der Pegasus 35 einfach so sang- und klanglos in den Regalen gelandet ist, habe ich auch nicht verstanden.

Aber trotz der wenigen neuen Beiträge war wieder einiges los im Blog, denn die Triathlonsaison provierte wohl die Frage, warum sich Sportler die Beine rasieren?
Und welche Hashtags Läufer verwenden sollen, frage ich mich auch mit jedem Post wieder neu – am Ende nimmt man dann doch immer fast die gleichen, oder?
Mein Plan mit dem Zelten an der Ostsee hat im Juni dann leider doch nicht geklappt, aber vielleicht passt es ja doch noch irgendwo dazwischen.

Wobei der Juli auch schon wieder vollgestopft ist. In wenigen Tagen geht es zum ersten Trailbloggercamp in die Berge und zum Monatsende starte ich wieder zu einem Trip nach Los Angeles. Aber vielleicht sehen wir uns ja zwischendurch mal auf den Trailstrecken Berlins!

Damit Ihr nichts verpasst, holt Euch am besten den Sports Insider Newsletter oder folgt mir bei Facebook und Instagram.

Hier findet Ihr übrigens auch die Beiträge zu den Top Sport News vom Januar, Februar, März, April und Mai.

 

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