Forscher entdecken Gene für Trägheit

cc by flickr/ Marianne Perdomo

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Warum gibt es Menschen, denen Sport machen generell Spaß macht und warum solche, die sich nur schwer zu Bewegung aufraffen können? Warum macht Sport meist erst Spaß, wenn man bereits trainiert ist und warum ist der Einstieg nach einer Trainingspause so schwer? Die Antwort liegt wie immer in unseren Genen.

Durch sportliche Betätigung wird die Anzahl der Mitochondiren („Kraftwerk der Zelle“) in den Muskelzellen erhöht. Sie liefern in der Muskulatur die Energie, die wir für unsere Bewegung brauchen. Je mehr Sport wir treiben, um so mehr Mitochondrien im Körper haben wir. Dies führt dazu, dass wir mehr Energie haben und uns Anstrengung folglich weniger ausmacht.

Wer hingegen eher träge und untrainiert ist, hat weniger Mitochindrien, damit weniger Energie und folglich ist schon ein kleiner Sprint zur Straßenbahn eine enorme Anstrengung. Kanadische Forscher haben nun bei Mäusen herausgefunden, welche Moleküle sich positiv bzw. negativ auf die Neubildung von Mitochondrien auswirken.

Die entsprechenden Gene haben sie bei einem Teil der Mäuse einfach ausgeschaltet. Die Mäuse mit den zwei spezifischen Genen liebten es zu laufen, die ohne die Gene vermieden nach Möglichkeit jede Bewegung.

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