ON Cloudventure Peak im Test. Erfahrungen mit dem leichten ON Trailrunning Schuh

Wie Ihr vielleicht schon gelesen oder bei Instagram gesehen habt, war ich vor Kurzem mit ein paar Bloggerkollegen beim Trailbloggercamp im Zillertal.

Und auf den Trails hat mich der ON Cloudventure begleitet, mein erster, schneller Bergflitzer der schweizer Wolkenlaufschuhmanufaktur. Heute berichte ich Euch also von meinen Erfahrungen mit dem ON Cloudventure Peak und davon, wie sich der ON Trailrunningschuh im Test bewährt hat.
Meine ersten ON Laufschuhe habe ich ja schon 2014 ausprobiert und es wirklich unglaublich, wie sich die ON Schuhe immer noch von anderen Schuhen abheben, wenn es um den Tragekomfort und die Passform geht.

Und so war es also auch wieder beim ON Cloudventure Peak. Man kann ganz einfach in den Schuh hineinschlüpfen und durch die superdünne und superleichte Außenschicht hat man ein sehr luftiges und lockeres Gefühl, daß man so bei einem klassischen Trailrunningschuh nicht unbedingt bekommt. Mit der Sockenkonstruktion ist auch im Innenschuh alles reibungsfrei gestaltet, so daß man auch bei langen Touren keine Blasen oder Reibestellen bekommt. Im Zehenbereich und am Hacken gibt es ein wenig zusätzlichen Schutz durch gummierte Zonen, die gegen Zusammenstöße mit den Elementen des Trails schützen sollen. Wer mag, kann den Cloudventure Peak auch in der Marathonschnürung binden und bekommt dann noch zusätzlichen Halt im Schuh. Einziges kleines Manko ist, daß es keine smarte Option für das Verstauen der Schnürsenkelschlaufen gibt – es kann also sein, daß man damit irgendwo hängenbleibt und die Schnürung aufgeht.

Mit 260g ist der Cloudventure Peak jetzt fast schon ein Gewichtsweltmeister und er fühlt sich für einen Trailrunningschuh extrem leicht und luftig an, was wahrscheinlich auch an der sehr direkten Dämpfung des Schuhs liegt. Insgesamt 11 Cloudelemente sorgen für die Dämpfung des Cloudventure Peak. Das schöne ist, daß er obwohl er relativ flach und mit nur 6mm Sprengung auskommt, trotzdem eine angenehme Dämpfung erreicht wird. Die einzelnen Cloud-Elemente sind relativ flach und langgezogen und sollen dadurch noch besser die forwärtsgerichteten Fliehkräfte beim Bergablauf abfedern.
Das Speedboard, daß mir schon beim Cloudflash so gut gefallen hat, ist auch hier wieder verbaut – allerdings in einer verstärkten Variante. Dadurch hat man nicht nur dieses rundere, gleichmäßigere Abrollverhalten, sondern ist auch gegen spitze Steine und andere potentielle Schmerzbringer unter der Sohle geschützt. Im Vorderfußbereich sitzt ein Cloudelement genau auf der Höhe des Fußballenansatzes und wirkt dadurch wie ein kleiner Keil, der dafür sorgt, daß man sich schön kraftvoll abdrücken kann und eine feste Position mit dem Fuß im Schuh findet.
Lediglich beim schnellen und steilen Bergablauf habe ich als Fersenläufer ein wenig Probleme mit der Dämpfung des Cloudventure Peak. Dadurch, daß das letzte CloudTec-Element von der Ferse aus gesehen, erst etwa 2cm unter dem Hacken liegt, also ein wenig vor der klassischen Fersenläufer-Aufprallzone, verliert man dort an Dämpfung.

Der Grip der Außensohle ist bei trockenen Bedingungen auf allen Untergründen ausgezeichnet und auch auf Asphalt kann man den ON Cloudventure Peak wunderbar laufen.
Auch bei Schotter oder Kies hat sich nichts in den Cloudelementen verfangen und man konnte problemlos über die Trails flitzen. Allerdings schwächelte der Cloudventure Peak ein wenig bei nassen Oberflächen. In der Königsdisziplin für Trailrunning-Grip – bei feuchten Wuzeln und nassen Steinen, kam man mit dem Cloudventure Peak auch mal ins Rutschen.

Fazit zum ON Cloudventure Peak Test und meinen Erfahrungen mit dem leichten Trailrunning-Schuh
In Sachen Tragekomfort ist auch der Cloudventure Peak wieder beeindruckend und dank des relative niedrigen Gewichts und der sehr dünnen, atmungsaktiven Obermaterialen kann man es im Cloudventure Peak auch für längere Trails wunderbar aushalten. Die Kombination aus dem tiefen Stand, der direkten Dämpfung und dem Speedboard, daß Irritationen und Stressfaktoren für den Fuß absorbiert, verlocken zu neuen Streckenrekorden und hohem Tempo. Bei komplizierten Wetterlagen mit Regen und bei der Kombination aus steilen Bergabpassagen und Fersenlaufstil, kann der Cloudventure Peak allerdings seinen Grip und eine Dämpfung nicht richtig ausspielen.
Der ON Cloudventure Peak macht aber trotzdem richtig Spaß. Wer einen guten Laufstil hat und auch bergab über den Mittelfuß oder Vorderfuß laufen kann, wird auf allen Terrains seinen Spaß haben – ansonsten würde ich Fersenäufern den Schuh für kürzere Touren empfehlen oder für Trails die weniger steil und weniger technisch sind.
Beim Trailbloggercamp sind wir Touren von weit über 20km gelaufen und ich bin damit auch als Fersenläufer gut zurechtgekommen – einen Marathon oder Ultra würde ich bei meiner Lauftechnik aber nicht im Gebirge mit dem Cloudventure Peak laufen, so lange meine Lauftechnik nicht noch besser wird.
Bei meinen Touren im Wald in den heimischen Trails wird mich der Cloudventure Peak aber häufiger begleiten und auch bei Touren mit gemischten Streckenabschnitten aus Trail und Asphalt.

Wer es doch stabiler mag, kann übrigens auch auf den ON Cloudventure Midtop zurückgreifen, der mit seiner stabileren Konstruktion dann auch noch mehr Seitenhalt bietet.

Wenn Ihr Euch für den ON Cloudventure Peak interessiert, habe ich hier einen aktuellen Preisvergleich für Euch:

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