Je Älter die Deutschen werden, desto weniger Sport treiben sie

cc by Flickr/ arzitek

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Wir alle wissen, dass wer regelmäßig Sport treibt auf ein längeres und gesünderes Leben hoffen kann. Der direkte Zusammenhang zwischen Sport und Gesundheit wird immer wieder betont und zudem lautet der Ansatz für viele Beschwerden und Erkrankungen schlicht und ergreifend mehr Sport. Doch leider befolgt der Mensch selten Empfehlungen, die gut für ihn sind.

So wird die folgende Auswertung, auf die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hinweist, zwar nur wenige überraschen, dem einen oder anderen wohl aber ein Kopfschütteln entlocken. Die Soziologin Simone Becker wertete die Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus den Jahren zwischen 1986 und 2005 aus. Dabei gaben die Befragten nicht nur an, wie zufrieden sie mit ihrer Gesundheit waren, sondern auch wie oft sie Sport trieben.

Dabei zeigte sich deutlich, dass zwar der Anteil der Menschen, die mindestens einmal die Woche Sport treiben, im Laufe der Jahre gestiegen ist, dass jedoch die Deutschen mit zunehmendem Alter immer weniger Sport machen. Mit 18 Jahren sind im Schnitt gut 80 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen sportlich aktiv, mit 35 Jahren liegt der Wert bei beiden Geschlechtern jeweils bei nur noch 30 Prozent und ab 68 Jahren sind nur noch jeweils 18 Prozent aktiv.

Zudem wurde deutlich, dass je unzufriedener die Menschen mit ihrer Gesundheit waren, sie um so weniger Sport trieben. Natürlich ist bei schlechter Gesundheit die Hemmschwelle zur Bewegung größer, jedoch ist keine Bewegung oft genau das, was es noch schlimmer werden lässt.

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