Die richtige Krankenkasse finden

cc by flickr/ tuev_sued

Sportler sind in medizinischer Hinsicht besonderen Gefahren und Risiken ausgesetzt und müssen sich mit Ihrer Krankenkasse gegen alle Eventualitäten absichern. Besonders bei Sportlern, die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten, fällt dies in besonderes Gewicht.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten, die durch Sportunfälle verursacht werden, meistens nicht oder nur teilweise. Auch schon für Freizeitsportler lohnt sich die Überlegung einer zusätzlichen Absicherung. Zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung, die manche Sportarten mit hoher Verletzungsgefahr von vorneherein aus ihrem Schutz ausschließt, kann man eine private Zusatzversicherung abschließen, mit der sämtliche Kosten abgedeckt werden können.
Auch Direktversicherungen können hier attraktiv sein, denn die Tarife gestalten sich kostengünstiger, weil die teuren Außendienstmitarbeiter entfallen. Besonders wichtig ist, dass in den Statuten die benötigte Sportart aufgeführt und abgedeckt ist.
Bei einer zusätzlichen Unfallversicherung muss die Versicherung alle Kosten übernehmen, die bei der Ausübung des genannten Sports aufgetreten sind.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist erforderlich, wenn der Sport zur Bestreitung seines Lebensunterhaltes dient. Die Versicherung muss die vorher vereinbarte Rente bis zum 60. Lebensjahr bezahlen, gleichgültig, ob der Versicherte in der Zwischenzeit einen anderen Beruf ausübt.
Eine Risikolebensversicherung ist zu überlegen, falls im Todesfall der Lebensstandard von Hinterbliebenen aufrechterhalten werden muss. Dies gilt auch für Selbständige mit einem Geschäftspartner, um der Schließung des Geschäfts nach einem Todesfall entgegenzuwirken.
Eine Auslandskrankenversicherung ist notwendig, wenn man seine Sportart in nicht zur EU gehörigen Ländern ausüben möchte. Z. B. zahlt die gesetzliche Krankenversicherung bei einem Skiunfall in den USA nichts.

Bei jeder neu abgeschlossenen Kranken- oder Zusatzversicherung muss die ausgeübte Sportart angegeben werden, bei Verschweigen erlischt der Versicherungsschutz. Bei einem Vergleich kann das Internet sehr hilfreich sein, zum Beispiel in Form von einem Versicherungsrechner, auf jeden Fall sollten die Statuten nachgelesen werden, die ebenfalls im Internet aufgeführt sein müssen. Dabei ist zu beachten, dass die ausgeübte Sportart auch wirklich mit versichert ist. Eine umfassende Information und Beratung ist dringend anzuraten, um den genau passenden Versicherungsschutz zu erhalten.

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