Streit um Cola-Farbstoff

cc by wikimedia/ pic_p_ter

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Dass Cola ein Getränk ist, dass nicht ohne chemische Zusätze auskommt, sollte jedem klar sein. Nun ist jedoch ein internationaler Streit um die Verwendung des Farbstoffs Zuckercouleur (E 150 a bis d) entbrannt, denn je nach Form steht dieser im Verdacht krebserregend zu sein. In den USA stellen Coca-Cola und Pepsi nun auf einen anderen Farbstoff um, während sich in Ländern wie Deutschland nichts ändert.

Konkret geht es um das Nebenprodukt 4-Methylimidazol, das bei der Produktion von Zuckercouleur entsteht und im Verdacht steht krebserregend zu sein. In den USA haben Verbraucherschützer vor allem Ammoniak- und Ammoniumsulfit-Zuckercouleur (E150c und d) kritisiert. In Kalifornien wurde der Zusatz nun verboten.

Coca-Cola und Pepsi hätten dann auf ihre Flaschen den Hinweis „krebserregend“ drucken müssen, was sie natürlich nicht wollten. So wird dort nun die Produktion umgestellt. Hierzulande wird alles so weitergehen wie bisher, da beide Hersteller der Meinung sind, dass die Verbraucherschützer die Kunden nur unnötig verängstigen würden und 4-Methylimidazol nicht für Krebsbildung verantwortlich sei.

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Kommentare
Keine Antwort zu “Streit um Cola-Farbstoff”
  1. Martha sagt:

    Hallo,

    die Deutschen werden diese Nachricht wohl erst in einem Skandal aufdecken aber leider ist es dann vielleicht für ein paar Menschen zu spät…. Naja die Bürokratie man kann sich über so etwas nur aufregen….

    Gruß Martha

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