Greenpeace: Pestizide in Obst und Gemüse!

cc by flickr/ twicepix

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Bereits seit einiger Zeit warnen Experten immer wieder vor Pestiziden bei Lebensmitteln. Diese können den Hormonhaushalt und das Immunsystem beeinträchtigen, das Nervensystem schädigen oder Krebs auslösen. Zudem werden die Grenzwerte stets nur für ein Mittel gemessen, wobei jedoch gerade der Cocktail aus verschiedenen Mitteln sehr gefährlich sein kann.

Leider finden sich die schädlichen Stoffe genau auf den Lebensmitteln, die wir alle als am gesündesten einstufen, nämlich auf Obst und Gemüse. Im Auftrag von Greenpeace haben Experten in den Jahren 2009 und 2010 22.000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung neu bewertet. Dazu kamen Pestizid-Tests von Greenpeace selbst. Die Organisation hat auf dieser Basis in dieser Woche den Ratgeber „Essen ohne Pestizide“ herausgebracht, denn die Tests lieferten erschreckende Ergebnisse.

Bei 80 Prozent des konventionell erzeugten Obstes und bei über 55 Prozent des Gemüses wurden Pestizide gefunden. Beim Obst wurde der Grenzwert in der EU bei 3,1 Prozent der Fälle überschritten und beim Gemüse bei 4,8 Prozent. Vor allem Obst und Gemüse aus Nicht-EU-Ländern seien oft sehr stark belastet. Dies gilt laut Greenpeace besonders für Tafeltrauben, Paprika, Birnen, Zucchini und Grapefruit aus der Türkei und für Kopfsalat aus Belgien, den Niederlanden und Italien. Die Experten raten dazu, Bioware zu kaufen und auf das Herkunftsland der Lebensmittel zu achten.

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