Sport gegen Migräne?

cc by flickr/ mrhayata

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Etliche Menschen in Deutschland leiden an Migräne. Oft wird gesagt, dass Sport hier helfen kann. Dies wurde nun durch eine Studie des Universitätsklinikums Kiel wissenschaftlich belegt, wie NetDoktor.de berichtet. Sportliche Betätigung wirkt sich demnach direkt auf die Intensität und Häufigkeit der Attacken aus.

52 Probanden, die alle seit 20 Jahren an Migräne litten, sollten bei der Studie zehn Wochen lang dreimal wöchentlich eine halbe Stunde lang Sport machen. Die eine Gruppe joggte, die andere widmete sich Nordic Walking. Leider mussten vor allem bei den Joggern einige abbrechen, da sie das regelmäßige Training nicht durchhielten. Diejenigen, die das Training dreimal die Woche durchzogen, konnten sich jedoch in der Regel über kürzere, weniger intensive und auch über weniger Attacken freuen.

Nordic Walking zeigte sich dabei besonders wirksam. Hier sank die Anzahl der Migräneattacken im Schnitt pro Woche von vorher 4,5 auf 3 ab, bei den Joggern sank die Zahl von 4,4 auf 3,7. Als Grund dafür nennen die Wissenschaftler, dass durch Ausdauersport Stresshormone abgebaut werden und Migräne sei eine Stressverarbeitungsstörung im Gehirn. Der Stresshormonspiegel im Körper beeinflusst demnach das Schmerzempfinden. Nun wollen sie auch noch testen, ob bereits ein Training zweimal die Woche hilft und ob dies für Sport generell gilt und nicht nur für Ausdauertraining.

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