Wintersport: Verhalten bei Lawinen?

Quelle: wikimedia

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Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Erderwärmung erhöht sich auch die Lawinengefahr immer mehr. In den letzten Tagen konnte man wieder etliche Berichte von Lawinenunglücken beim Wintersport verfolgen. Prominentestes Beispiel ist hier sicherlich der niederländische Prinz Friso, der immer noch im Koma liegt.

Wintersportler sollten sich im Vorfeld genau über die Lawinengefahr informieren, besonders natürlich wenn sie abseits einer gesicherten Piste unterwegs sein wollen. An den meisten Talstationen befinden sich entsprechende Warnleuchten. Experten sagen, dass man spätestens ab Stufe drei nichts mehr abseits der Pisten zu suchen hat.

Kommt man trotzdem in die Situation, dass man eine Lawine auf sich zukommen sieht, heißt es zunächst einmal Beine in die Hand nehmen. Man fährt Schuss den Hang hinunter, um genug Geschwindigkeit zu bekommen um zur Seite auszuscheren und dabei den Lawinenkegel zu verlassen. Hat man keine Chance mehr zu entkommen, ist es wichtig für einen Hohlraum zu sorgen, um unter dem Schnee länger atmen zu können. Die Arme vor das Gesicht zu halten wäre eine Möglichkeit. Was in der Theorie jedoch einfach und logisch klingt, gestaltet sich in der Praxis natürlich meist anders. Daher raten Experten immer mehr bei Touren abseits der Piste zu Lawinenairbags.

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