Indien: Gericht verbietet Lach-Yoga in der Öffentlichkeit

cc by wikimedia/ David Shankbone

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Die Yoga-Trends haben in den letzten Jahrzehnten auch ziemlich komische Formen hervorgerufen. Einer von ihnen ist das sogenannte Lach-Yoga. Dabei schütten sich die Beteiligten sprichwörtlich vor Lachen aus und stacheln andere dazu an. Das soll unter anderem helfen, geistige Blockaden zu lockern und sich frei zu machen. Auch in Deutschland gibt es immer mehr Anhänger, die diese doch ziemlich skurrile Art des Yogas betreiben.

Entstanden ist das Ganze in den 90er Jahren im indischen Mumbai und hat sich von dort aus weltweit ausgebreitet. Doch genau am Ursprungsort des Lach-Yogas hat nun ein Gericht das Praktizieren in der Öffentlichkeit verboten, wenn andere dadurch gestört werden könnten.

In dem konkreten Fall hatte sich ein 78-jähriger Mann beschwert, dass sich jeden Morgen um sieben Uhr gut 15 Menschen des dort ansässigen Yoga-Clubs vor seinem Haus versammeln würden um dort zu singen, zu klatschen und auch zu lachen. In seinen Augen beziehungsweise Ohren war dies mehr als störend! Die Richter gaben ihm Recht und betonten, dass es nicht statthaft sei, sich vor dem Haus anderer Leute zu treffen um dort zu lachen. Sachen gibt’s!

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