Nia: Macht der Trendsport bald Zumba Konkurrenz?

Immer wieder können wir Fitnesswellen erleben, die kommen und gehen, angefangen bei den Aerobic-Videos einer Jane Fonda bis hin zum gerade angesagten Zumba. Aktuell scheint jedoch schon wieder die nächste Welle auf die Fitness-Junkies zuzurollen. Diese hört auf den Namen Nia und ist vor allem bei weiblichen Großstädtern, die eine Mischung aus Fitness und innerer Ruhe suchen, absolut angesagt.

Nia wurde in den 1980er Jahren in den USA entwickelt und ist im Grunde eine Mischung aus asiatischer Kampfkunst, Meditation und Tanz. Aikido, Taekwondo und Tai Chi treffen auf Elemente aus Modern- und Jazz-Dance und werden mit Entspannungstechniken wie Yoga oder Feldenkrais gemischt.

Nia steht für Neuromuskuläre Integrative Aktion und bedeutet frei übersetzt so etwas wie Bewegung im Einklang mit dem Nervensystem. Der Körper soll dabei ganzheitlich trainiert werden und gleichzeitig geht es nicht ums Auspowern, sondern darum seine innere Balance zu finden. Dementsprechend sind auch die einzelnen Choreographien ausgerichtet. Es geht also um Ausgeglichenheit, Stärke, körperliche und geistige Fitness sowie pure Lebensfreude. In Städten wie Berlin gibt es zum Beispiel in den letzten Jahren immer mehr Nia-Kurse.

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