Acai, Goji und Co.: Wunderbeeren nicht besser als heimisches Obst

Viele Menschen in unserem Kulturkreis sind immer wieder auf der Suche nach neuen angeblichen Wundermitteln, die ihnen Schönheit, Gesundheit und ein langes Leben versprechen. Klar, dass der Markt dieses Bedürfnis mit immer neuen Kreationen befriedigt. Seit einigen Jahren halten dabei Beeren wie Acai, Goji oder Acerola Einzug in Deutschland und werden als wahre Wundermittel angepriesen.

Fakt ist, dass die Beeren natürlich einen hohen Gehalt an Vitaminen, Antioxidantien, Polyphenolen und Mineralstoffen haben. Aus diesem Grund sollen sie bei den typischen westlichen Krankheiten wie Herz- und Kreislaufproblemen, Diabetes, Allergien oder gar Krebs helfen. Die Beeren sind dabei in der Regel sehr teuer und kommen aufgrund ihrer Empfindlichkeit meist als Pulver oder Saft zu uns.

Genau dort beginnen jedoch die Probleme: Bei der Weiterverarbeitung gehen zahlreiche Wirkstoffe verloren, zumal viele der Früchte in purer Form nicht sehr schmackhaft sind. Zudem betonen Experten immer wieder, dass es vollkommen ausreiche, genügend heimisches Obst und Gemüse zu essen. Heimische Heidelbeeren enthalten zum Beispiel mehr Magnesium als Acai. Hier macht für viele der Reiz des Exotischen wohl die größte Wirkung aus. Wobei manche der Beeren gar nicht so exotisch sind: Goji wurde zum Beispiel als Gemeiner Bocksdorn vor vielen Jahren von asiatischen Einwanderern mitgebracht und wächst nun oft an der Straße. ;-)

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