Yoga: Studie beweist positiven Effekt auf Abwehrkräfte

cc by flickr/ lululemon athletica

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Seit langem ist auch in unseren Breitengraden bekannt, dass Yoga viele positive Effekte auf Körper und Geist haben kann. Stress wird unter anderem abgebaut, das Risiko für Herzerkrankungen wird gemindert, Rückenschmerzen kuriert und Depressionen entgegengewirkt. Bislang gab es jedoch keine wissenschaftlichen Beweise dafür, warum dies so ist.

Norwegische Forscher konnten jedoch genau dies nun anhand von Untersuchungen am Erbgut nachweisen. Die Probanden machten im Rahmen der Studie Yoga-Übungen sowie spezielle Meditationen und Atem-Übungen. Eine Einheit dauerte vier Stunden und danach wurden den Teilnehmern Blutproben entnommen.

Darin zeigte sich, dass sich 111 Gene in den T-Helferzellen verändert hatten. Beim Joggen verändern sich zum Beispiel nur 38 Gene… Yoga hat also erstaunliche Effekte auf molekularer Ebene in unserem Körper und damit unter anderem einen deutlich positiven Effekt auf die Abwehrkräfte. Bei uns im Westen wird die indische Lehre meist nur auf die typischen Übungen sowie die Atmung reduziert, jedoch ist Yoga eigentlich eine ganzheitliche Lebensweise bzw. Lebenseinstellung.

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