TomTom Sports GPS Uhren

Brandneu und brandheiß – die neuen TomTom GPS-Sportuhren

Mit der Entwicklung der ersten eigenen GPS-Sportuhren betritt der weltweit führende Navigationsspezialist keineswegs Neuland. Das niederländische Unternehmen hat durch die Zusammenarbeit mit Nike in der Vergangenheit bereits Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt.

TomTom bietet zwei Modelle in je zwei Farben an: „TomTom Runner“ und „TomTom Multi-Sport“. Erstere soll Läufer ansprechen, letztgenannte ist speziell für Triathleten ausgelegt.
Anhand ihres Äußeren lassen sich die beiden Modelle nicht unterscheiden. Trotz superschlankem Design, das an jedes Handgelenk passt, bieten die Sportuhren ein extra großes Display, so dass die angebotenen Grafikfunktionen gut ablesbar sind. Bei der Bedienung setzt TomTom auf die 1-Knopf-Steuerung und unterscheidet sich damit von der Konkurrenz. Zusätzlich zum GPS-Sensor verfügen die Uhren über einen GLONASS-Empfänger für besseren Satellitenempfang. Die Geräte sind wasserdicht bis zu 50 m, was für eine hochwertige Verarbeitung spricht. Dank der Bluetooth Smart-Technologie lässt sich das erhältliche Zubehör ganz einfach mit dem Gerät verbinden. Bei einer Akkulaufzeit von 10 h im GPS-Modus macht die Uhr problemlos einige Trainingseinheiten mit.

TomTom Runner
Die GPS-Uhr speziell für Jogger zeichnet Lauf-Geschwindigkeit und -Strecke sowohl draußen als auch drinnen im Fitnessstudio auf dem Laufband auf. Ein Schuhsensor ist dafür nicht notwendig. Über einen optional erhältlichen Pulsmesser können außerdem Herzfrequenz und Kalorienverbrauch ermittelt werden.

TomTom Multi-Sport
Für alle, die mehr wollen, bietet das Unternehmen eine Sportuhr an, die zusätzlich die Sportarten Schwimmen und Radfahren abdeckt und somit für Triathleten geeignet ist. Im Vergleich zur TomTom Runner verfügt die TomTom Multisport-Uhr über einen integrierten Schwimmsensor und einen barometrischen Höhenmesser. Zudem ist optional ein Kadenz- und Geschwindigkeitsmesser für den Fahrradrahmen erhältlich. Allerdings sei angemerkt, daß während des Trainings ein Umschalten auf eine andere Sportart nicht möglich ist. Wenn man also wirklich einen Triathlon absolviert, so werden 3 einzelne Einheiten gewertet, für jede Sportart eine – und kein Triathlon Gesamtergebnis.

Die Trainingsmodi: „Race“, „Goal“ und „Zone“
Drei Trainingsmodi stehen zur Auswahl. Im Modus „Race“ kann der Sportler gegen einen seiner vorherigen Läufe oder eine persönliche Bestzeit antreten. Dank des grafischen Trainingspartners werden auf dem Display zwei Pfeile angezeigt, die zum einen die alte und zum anderen die aktuelle Leistung symbolisieren und eine Art Wettrennen darstellen. Mit „Goal“ lässt sich eine Zielzeit, eine Zieldistanz oder ein Kalorienwert festlegen, der erreicht werden soll. Während des Trainings wird dann angezeigt wie weit man von seinem Ziel noch entfernt ist. Der Modus „Zone“ bietet die Möglichkeit einen bestimmten Pace-Wert oder eine Herzfrequenz-Zone zu definieren. Im Training motiviert die GPS-Uhr dann diese Werte zu erreichen und zu halten.

Auswertung
Selbstverständlich lassen sich die Trainingsdaten auch auswerten, abspeichern und teilen. Dazu hat man Gelegenheit in „MySports“, dem eigenen Online-Portal von TomTom, oder durch die Multi-Plattform-Kompatibilität auch in vielen weiteren beliebten Trainingsportalen. Dazu können Daten einerseits in verschiedenen Formaten exportiert werden, aber auch in das TomTom Portal importiert werden.

Apps
TomTom hat für dieses Jahr auch noch das Erscheinen von Apps angekündigt, so daß man seine TomTom GPS-Uhr per Bluetooth mit dem Smartphone synchronisieren und alle Trainingsergebnisse auch auf dem Smartpone ansehen kann.

Alles in allem ist TomTom ein guter Einstieg in das Sportsegment gelungen, da die Geräte sich auf die Kernfunktionen konzentrieren, die engagierte Hobbysportler benötigen, gut ablesbare Displays, eine einfach Bedienung, ein schönes und sehr kompaktes Design bieten. Gerade der Ghost Modus, bei dem man gegen seine eigenen Bestwerte antritt, ist sehr motivierend. Die Geräte sind im TomTom Shop oder in anderen Onlineshops, z.B. bei Amazon erhältlich. Für uns also ein guter Anlass uns endlich von unserem in die Jahre gekommenen „Klopper“, dem Garmin Forerunner 305 zu trennen.

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