Rückenschmerzen: Krankenkassen fordern Umdenken bei Behandlung

Sicherlich kennt jeder mindestens einen, der regelmäßig an Rückenschmerzen leidet, wenn man nicht selbst zu den Betroffenen gehört. Eine wichtige Ursache dafür ist, dass sich die meisten tagtäglich zu wenig bewegen. Die Krankenkassen schlagen nun erneut Alarm.

Aus dem aktuellen BKK-Gesundheitsreport geht hervor, dass Rückenschmerzen die Volkskrankheit Nummer eins sind. Ermittelt wurde dies anhand der Ausfalltage von Arbeitnehmern. Zwar klagen viele über Rückenschmerzen, jedoch sei dies nicht unbedingt gleich ein Grund nicht zur Arbeit zu gehen. Werden die Schmerzen jedoch chronisch, so steigen die Ausfalltage rapide an und es kann sogar zur Berufsunfähigkeit kommen.

Gleichzeitig hat sich auch die Anzahl an Rückenoperationen verdoppelt. Laut den Kassen wird oft viel zu schnell operiert und die Patienten entwickeln oft erst danach chronische Schmerzen. Aus diesem Grund wird ein Umdenken gefordert: Zeitgemäße Behandlungsmethoden müssen weiter ausgebaut werden. Zudem spielt natürlich die Bewegung und die eigene Fitness beim Thema Rückenschmerzen eine zentrale Rolle. Oft lassen sich Rückenprobleme durch gezieltes Training korrigieren.

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