Tragbare Technik von Athos

Athos: Workout-Kleidung der Zukunft?

Fitnessbegeisterte sind eine dankbare Zielgruppe für Technik-Gimmicks, die das Training begleiten, aufzeichnen, effizienter oder einfach nur komfortabler gestalten. Jetzt will der Hersteller Athos den Begriff von funktionaler Kleidung neu definieren: Die zunächst unauffällig aussehenden Trainingsoberteile und -hosen tragen die Technik im Textil. Sie zeichnen jede Bewegung und jeden Herzschlag sowie Prozesse des vegetativen Nervensystems und des Stoffwechsels auf.

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Die Kleidung analysiert die Daten nach dem Workout und wertet sie aus. So bekommt der Träger eine genaue Trainingsbilanz inklusive Übersicht über Sätze, Wiederholungen oder beispielsweise eine Bewertung des Balance-Levels während einer Pilatesstunde. Das System sei auch imstande zu erkennen, wie sehr etwa das linke und rechte Bein im Verhältnis bei einer Spinningstunde belastet wurden. Die intelligenten Fetzen helfen sogar dabei, den Trainingsplan auszufeilen, denn Verbesserungsvorschläge und Anregungen für das nächste Training spuckt die gekoppelte Software gleich mit aus.

Dhananja Jayalath, CEO von Athos: „Die Idee zu dem Produkt kam, als ich mit meinem Trainingspartner und Co-Founder Chris Weibe trainiert habe. Wir haben uns gefragt, ob wir die Übungen korrekt ausführen und hatten den Wunsch nach einer besseren Tracking-Methode. Als wir noch aufs College gingen, hätten wir uns nie einen Personaltrainer leisten können. Trotzdem wollten wir die Achtsamkeit und Einblicke, die einem ein Trainer geben kann. Athos zeigt auf, was tragbare Technologie heute sein kann. Man muss seine Trainingsgewohnheiten nicht an Athos anpassen, die Kleidung integriert die Technik ganz unmerklich. Alles was man tun muss, ist, die bisherigen Trainingsklamotten durch sie zu ersetzen. Dann heißt wie bisher auch: Anziehen, trainieren, waschen.“

Kern des dreiteiligen Systems ist der „Core“ – der eiförmige, flache, ultraleichte Empfänger liest die Daten von den sich in der Kleidung befindlichen individuell angefertigten 24-Stunden-Sensoren aus, genannt „Base Apparel“. Die Sensoren bedienen sich übrigens derselben Technik, die Ärzte und Physiotherapeuten bei der sogenannten Elektromyografie einsetzen, um Muskel- und Nervenaktivitäten zu messen.

 

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