Sportler profitieren von myofaszialer Selbstmassage mit BlackRoll & Co.

Es tauchen immer mehr Studien auf, die belegen, dass die myofasziale Selbstmassage einen großen Vorteil für Sportler bringen kann. Was so kompliziert klingt, ist eigentlich ganz simpel: Bei der Massagemethode rollt man bestimmte Körperareale über eine spezielle, relativ feste Schaumrolle. Eine der populärsten Rollen ist die BlackRoll. Myofascia bezeichnet die bindegewebige Umhüllung von Muskeln und Muskelgruppen.

Das Rollen kann etwa die Regeneration von übersäuerten Muskeln nach dem Training beschleunigen, wie eine jüngste Studie des Magazins Medicine & Science in Sports & Exercise ergab. Zwar waren die Forscher sich noch nicht ganz einig darüber, wie genau dieser Effekt zustande kommt, aber als Möglichkeit sahen sie die Tatsache an, dass kleine myofasziale Triggerpunkte erreicht und gelöst werden, was eine bessere Blutzirkulation ermöglicht und schmerzhafte Verklebungen des Gewebes aulockert.

Eine andere im Journal of Strength and Conditioning Research veröffentlichte Studie zeigte, dass das Rollen vor dem Training die Möglichkeit anschließender Belastungserscheinungen reduziert. Die Schaumrolle bringt demnach das Blut in Wallung, lässt die Herzfrequenz steigen, sorgt ähnlich wie eine herkömmliche Massage für Entspannung und dient so bereits als kurzes aber effektives Warm-Up.

Japanische Forscher fanden ebenfalls heraus, dass die Rolle ein gutes Warm-Up-Tool ist und sich darüber hinaus sogar für einen Cool-Down anbietet. Sie eigne sich bestens, um Ausdauer und die kardiovaskuläre Gesundheit zu fördern. Deswegen sei sie bei Athleten sehr beliebt. Mit der myofaszialen Selbstmassage lässt sich übrigens auch die Flexibilität verbessern.

Zu Beginn kann die Behandlung mit der Massagerolle durchaus schmerzhaft sein, das ändert sich aber mit fortlaufender Praxis, da sich die Beschaffenheit von Muskeln und Bindegewebe verbessert. Ich selbst habe nur gute Erfahrungen mit der BlackRoll gemacht, mit der ich äußerst schmerzhafte und langwierige Muskelverhärtungen in den Waden behandelt habe. Eine ander Option hat Daniel mit dem Fat Stick ausprobiert.

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