Li Ning – In China heißer Konkurrent für adidas und nike

Auf Wikipedia findet man zu “li Ning” erstmal folgendes: Li Ning ist ein beruehmter chinesischer Bodenturner. 1984 gewann er bei den olymipschen Spielen in Los Angeles sechs Medallien und beendete seine Karriere 1988.

1990 gruendete er die Beijing Li-Ning Sports Goods Company, die Sportschuhe und Sportbekleidung in China verkauft. Bei dem Land “China” werden inzwischen auch viele Basketball- bzw. NBA Fans hellhoerig. Seit der NBA Europe Tour 2006 wissen wir ja, dass David Stern China als sehr interessantes Land fuer NBA Marketingstrategien ausgewaehlt hat. Kein Wunder bei 1.3 Milliarden Einwohnern (2015 vorraussichtlich 1.4 Milliarden). Natuerlich versuchen auch Nike und Adidas in diesem Land Fuss zu fassen. Wer einmal die Gelegenheit hatte ein NBA Spiel im chinesischen Fernsehen zu verfolgen: Adidas-Poster hinter den Kommentatoren im Studio, Gilbert Arenas’ neuer Schuh “Gil Zero” vor den Laptops der Moderatoren und das Adidas-Logo auf dem Tisch. In den Werbepausen laufen auch nur zwei Spots: adidas Gilbert Arenas: Impossible is “0″ und die Werbung zu Nike Pro.

Aber zurueck zu Li Ning. Li Ning ist in China sogar beliebter als die Firmen aus dem Ausland, nicht zu letzt weil mit Shaquille 0′Neal und Damon Jones zwei NBA Stars die Schuhe der Firma Li Ning schon tragen. Natuerlich gibt es auch einen Werbespot mit Damon Jones (allein schon die Worte von Damon Jones sind es wert, den Spot anzusehen: being a back up? doesn’t matter!).

Nun koennte ein weitere NBA Superstar als Partner von Li Ning hinzukommen: Kobe Bryant. Die Gruende:

  • Sein Werbevertrag bei nike laeuft dieses Jahr aus
  • Kobe Bryant’s Trikot mit der Nummer 24 ist das meist verkaufteste Trikot in China

Dass nicht Yao Ming der Bestseller unter den NBA Trikots ist, koennte folgender Grund sein: Auf Platz zwei der Liste kommt in China schon Allen Iverson. Wir erinnern uns: A.I. hat das Team und somit das Trikot gewechselt und Kobe Bryant hat von der Nummer 8 zur Nummer 24 gewechselt. Ein genialer Schachzug – falls er so geplant war.

Inzwischen macht Li Ning in China schon fast 50% des Umsatzes von Nike oder adidas und der Abstand schrumpft. Bei den Olympischen Spielen werden wir diverse Sportler und Teams in Li Ning- Kleidung sehen. Mal sehen was die Touristen uns für Geschenke mitbringen. In den 5700 Li Ning Fillialen findet man bestimmt etwas Passendes.

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