Protein-Shakes und Co.: Mythos Lebensmittel für Sportler

Der Sport-Markt ist bekanntlich groß und so finden sich auch im Bereich Ernährung zahlreiche Produkte, die nach eigenen Angaben speziell auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt sind. Leider sind die meisten dieser Produkte zum einen teuer und enthalten zum anderen auch viel Chemie.

Die Verbraucherzentrale Sachsen weist daher darauf hin, dass alle Hobbysportler die benötigten Nährstoffe auch problemlos über frische Lebensmittel zu sich nehmen können. Eine direkte Leistungssteigerung nach dem Verzehr von Protein-Shakes oder Fitnessriegeln ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen bzw. in der Regel nicht messbar. Wenn dies doch der Fall sein sollte, ist dafür meist der Placebo-Effekt verantwortlich.

Hobby-Kraftsportler brauchen also keine Eiweißgetränke oder Ähnliches zum besseren Muskelaufbau. Den Eiweißbedarf kann man auch problemlos mit zum Beispiel einem Joghurt mit Banane, einem fettarmen Milchshake mit frischen Früchten oder einem Quark mit Apfelstücken decken. Ein Brot mit fettarmem Käse ist ebenfalls eine Variante. Sollte man kein veganer sein, mischt man dafür am besten Milchprodukte mit pflanzlichen Produkten wie Obst oder Getreide. Gute Eiweißlieferanten sind ein Müsli mit Haferflocken und Milch oder auch Rührei mit Karotten- und/oder Tomaten-Gemüse. Natürliche Lebensmittel sind dabei zudem deutlich gesünder als die künstlichen und teuren Spezial-Produkte!

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