Krankenkassen entdecken Fitness-Apps für sich

Schon seit längerem geistert die düstere Zukunftsversion von der komplett vernetzten und damit auch komplett überwachten Gesellschaft durch die Köpfe vieler. Dies beginnt für manche bereits beim aktuellen Trend „quantified self“, sprich dem ständigen Messen von Gesundheits- und Fitness-Daten durch die immer mehr werdenden Wearables.

Diesen Trend entdecken nun auch immer mehr Krankenkassen für sich. Während die einen darin den ersten Schritt genau in Richtung genannter Zukunftsversion sehen, hat dies in den Augen anderer eher Vorteile. So bietet die DAK ihren Kunden zum Beispiel die FitCheck-App für das Smartphone an. Für Radfahren, Joggen und Co. gibt es Bonuspunkte, die der Versicherte später in Prämien oder Ähnliches umwandeln kann.

Die AOK Nordost startete sogar zusammen mit einem Schweizer Fitnessportal das Testprojekt HealthScore. Dieser Wert wurde mit Hilfe der Daten einer Tracker-App sowie aus Alter, Größe, Gewicht und Geschlecht ermittelt. Die Werte konnten durch gesunde Ernährung, mehr Sport, weniger Alkohol usw. verbessert werden, was wiederum Prämien bedeuten könnte.

Während die einen dies für eine Chance im Gesundheitssystem halten, bei denen gesundes Verhalten belohnt wird, schlagen Datenschützer Alarm. Die Kassen betonen, dass Kunden daraus keine negativen Folgen entstehen können und ungesundes Verhalten natürlich nicht bestraft wird. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt…

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