Massage nach dem Sport – Wichtig für die Regeneration

Jeder weiß, wie gut Sport für das Wohl und die Gesundheit des Körpers ist. Sport dient dem Ausgleich zum Alltag im Büro, hilft dabei, sich die Traumfigur zu erarbeiten und ist für viele einfach nur ein spaßiges Hobby. Doch kaum jemand weiß, wie wichtig auch Massagen nach dem Sport sein können. Denn Sport bedeutet für den Körper immer Belastung und Anspannung. Auch wenn diese positiv ist, kann sie anschließend zu starken Verspannungen führen, wenn man beispielsweise die Muskeln zu sehr belastet hat und diese dann übersauern. Es entsteht dann nämlich der schmezhafte Muskelkater. Massagen können diesem zwar nicht direkt vorbeugen, allerdings lösen sie die auf die Übersauerung folgenden Verspannungen in den Muskeln.

Wissenschaftlich gesehen gibt es viele nachgewiesene und angenommene Wirkungsweisen, die sich je nach Massageart unterscheiden. Der Körper ist nach dem Sport gestresst, angespannt und steht unter Druck. Eine anschließende Massage steigert lokal die Durchblutung, senkt den Blutdruck und den Puls, lindert die von der Anspannung entstandenen Schmerzen und wirkt positiv auf den Stoffwechsel des Gewebes. Das Besondere an einer Massage ist die positive Wirkung auf die Psyche. So fühlt sich der Sporttreibende bestens versorgt, wenn man sich um ihn kümmert und er entspannt sowohl psychisch und physisch. Stress wird direkt abgebaut und das vegetative Nervensystem wird positiv beeinflusst. Massagen wirken sich auch positiv auf bestehende Narben und Verletzungen aus, da durch die gleichmäßigen Bewegungen Vernarbungen gelöst werden und die Wundheilung gefördert wird. Sogar die Organe im Körper nehmen die gleichmäßigen Bewegungen auf und regenerieren. Die Haut und das darunterliegende Bindegewebe werden durch die Bewegungen besonders entspannt und gestrafft.

Bereits vor dem Sport sollte eine spezielle Sportmassage durchgeführt werden. Bei dieser Massageform wird gezielt grober behandelt, da ein Sportler gegenüber untrainierten oder älteren Menschen absolut robust und härtere Handgriffe gewohnt ist. So wird die Durchblutung angeregt und die Muskulatur arbeitet besser. Nach betriebenem Sport sollte allerdings lockerer massiert werden, da die ausgelaugten Muskelstränge sonst verletzt werden könnten.

Bei der anschließenden Massage bedient sich der Masseur vorwiegend den Petrissage- und Tapotement-Griffen, um die Muskulatur zu lockern. Dabei werden die Muskelstränge zuerst zwischen den Fingern geknetet und leicht auf den darunterliegenden Knochen gedrückt und sanft bewegt. Ebenso dient die Klopfmassage der Muskelentspannung, bei der mit den Handkanten auf die Muskeln geklopft wird. Auch vibrationsähnliche Bewegungen der Fäuste auf der Haut und den Verspannungen werden vom Sporttreibenden als äußerst angenehm empfunden.

Alternativ zum Masseur kann man die Anschaffung von einem Massagesessel erwägen, da hier einerseits die Massage im privaten Umfeld, z.B. vor dem Fernseher genossen werden kann und man auch öfter die Massagefunktion nutzen kann, da man nicht auf Terminverabredungen mit einem Masseur angewiesen ist. Da Masseure auch nicht gerade günstig sind, kann ein Massagesessel auch längerfristig finanziell vorteilhaft sein.

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