Adidas: Social Media Desaster

So gut sich die sozialen Medien von Firmen auch als Werbeplattform nutzen lassen, so schnell können die Unternehmen dadurch aber auch zu Hassobjekten werden. So ergeht es momentan dem Sportartikelhersteller Adidas. Der Konzern ist an sich online ganz gut aufgestellt, nur momentan wohl auch ein wenig vom Pech verfolgt. Vor einigen Wochen gab es die Hacker-Attacke und nun wird Adidas als Sponsor der Fußball EM 2012 zur Zielscheibe von Tierschützern.

In den Medien wurde bekannt, dass für die EM in der Ukraine Tausende von Straßenhunden brutal abgeschlachtet werden, weil sie das saubere Bild für die Touristen stören könnten. Klar, dass Tierschützer sich dagegen engagieren und dies natürlich auch mit Recht. Sie konzentrieren sich dabei jedoch auf die Sponsoren, wobei Adidas die meiste Wut in den vergangenen Tagen abbekommen hat.

Auf Facebook und Co. ist ein Sturm der Entrüstung losgebrochen und Tausende von Menschen fordern Adidas auf etwas gegen die Tötung der Hunde zu unternehmen. Ansonsten reagiert das Unternehmen auf Facebook immer ziemlich schnell, doch hier musste man über einen Tag auf eine Antwort warten. Dann fand man einen Post, der sagte, dass der Konzern strikt gegen Tierquälerei sei und die ukrainischen Behörden bitten werde sich gewissenhaft darum zu kümmern. So manch einem ist dieses Versprechen natürlich nicht genug. Mal sehen, wie sich die Situation weiter entwickelt.

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