Saunaerlebnis

Saunieren soll gelernt sein. Photo: Thomas Wanhoff

Der im Winter ständig vorherrschende Wechsel zwischen kalter Außenluft und der ausgetrockneten Heizungsluft innen, schadet unserem Körper mehr als man glauben möchte. Auch der Mangel an natürlichem Licht beeinflusst uns zum Negativen. Wir sind oft ausgelaugt und müde. Dies ist eine willkommene Pforte für allerlei Krankheitserreger, die uns zusätzlich schwächen.

Eine einfache und wohltuende Abhilfe verspricht hier die Sauna. Das Prinzip, das sich auch in den nordischen Ländern, die ja weit härtere und längere Winter durchzustehen haben, bewährt hat basiert auf künstlichem Fieber. In dieses durch die Sauna versetzt, werden die Blutgefäße geweitet und der Körper beginnt Giftstoffe aus dem Körper zu schwitzen. Außerdem wird durch den Wechsel von heiß und kalt das Immunsystem nachhaltig gestärkt.

Wichtig ist, um die Wirkung nicht zu schmälern, dem Körper, das durch das Schwitzen verlorene Wasser zu ersetzen. Hier versteht es sich von selbst, dass dies nicht mit Kaffee oder Bier geschehen sollte, sondern mit Wasser oder Fruchtschorlen.

Auch sollte man sich nicht überschätzen. Saunieren ist kein Leistungssport wie Marathon und es gibt keine Ranglisten, die das „wie oft“ und „wie lange“ festhalten.

Zu Beginn sollte man sich auf ein bis zwei Saunagänge, die nicht  länger als acht bis zwölf Minuten dauern, beschränken. Ansonsten wird der Kreislauf überansprucht und alle positiven Effekte bleiben aus. Später, wenn man an die Sauna gewöhnt ist können es auch drei Gänge mit bis zu 15 Minuten Aufenthalt werden. Die Ruhezeit zwischen zwei Gängen sollte jedoch in keinem Fall unterschritten werden. 30 Minuten sollte der Körper in jedem Fall haben, um sich vom künstlichen Fieber zu erholen.

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