Was ist Ostheopathie?

Osteopathie

Osteopathie - flickr/familymwr

Als Ostheopathie bezeichnet man eine Alternative zur „allgemeinen Schulmedizin“, welche sich mit der detaillierten Struktur des Körpers und seinen Funktionen befasst. Somit bieten sich zusätzliche Möglichkeiten, die zum Wohl des Patienten dienen. Ostheopathen sehen ihre Patienten immer als Gesamtheit. In dieser Form der Medizin beschäftigt sich die Osteopathie nicht mit der Behandlung einzelner Symptome, mehr mit den Ursachen von Beschwerden. Diese werden aufgespürt und behandelt.

Die Ostheopathie wurde bereits vor über 130 Jahren von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still begründet. In Deutschland kennt man diese Medizinform jedoch erst seit den 50er Jahren.
Das Besondere an der ostheopathischen Behandlungsmethode ist, dass nach ausführlicher Anamnese Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen erfolgen. Dabei wird jede Gewebeschicht des Patienten ertastet. Mit speziell entwickelten Techniken werden so Bewegungseinschränkungen und Spannungen entdeckt und behandelt.

Die Ausbildung zum Ostheopath erfolgt in Deutschland meist an privaten Osteopathie-Schulen. Diese Ausbildung ist oft auch berufsbegleitend möglich. Die berufsbegleitende Ausbildungsmöglichkeit richtet sich an allgemeine Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, etc.
Doch schauen wir uns die Behandlungsmethoden einmal genauer an. Diese stellen zwar eine alternative Behandlungsform dar, es gibt jedoch auch spezielle Unterschiede zu einer „herkömmlichen“ Behandlung. So dauert eine ostheopathische Sitzung meist etwa 50-60 Minuten. Der Körper reagiert auf eine entsprechende Behandlung ungefähr 2-3 Wochen lang. Jede einzelne Therapiesitzung, so nennt sich eine Behandlungseinheit, wird auf die aktuellen Symptome abgestimmt. Meist wird von den Patienten bereits nach vier Sitzungen eine deutliche Verbesserung der Beschwerden verzeichnet.

Die Kosten für diese Alternativmedizin müssen Patienten jedoch selbst tragen. Diese sind nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten. Private Krankenkassen gewähren jedoch im Einzelfall Zuschüsse. Es ist also anzuraten vor einer ostheopathischen Behandlung Rücksprache mit seiner Krankenkasse zu halten. Für eine ausführliche Behandlung, inklusive Anamnese und Untersuchung können die Kosten durchaus zwischen 60 und 120 Euro liegen.

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