Seit einiger Zeit zählt Slacklining, also das Balancieren auf einem Schlauch- oder Gurtband, auch hier zu den Trendsportarten. In diesem Sommer konnte man wieder einige Slackliner in den Parks der Städte beobachten. Highlines zählen in der Szene zu den großen Herausforderungen, da sie, wie der Name bereits sagt, in großer Höhe angebracht sind.
Flo Herla zählt zu den besten Highlinern. Vor gut drei Monaten brach er auf um um die Welt zur reisen und seine Slacklines an allen möglichen Orten aufzubauen. Die letzten Wochen tourte er durch die USA, wo er beispielsweise im Yosemite Nationalpark über Schluchten und einen Wasserfall lief.
Die nächste Station auf seiner Reise ist Fiji. Acht Monate soll die Reise insgesamt dauern. Ein faszinierendes Projekt! Via Facebook könnt ihr Flo auf seiner World Tour verfolgen.Er gehört übrigens zum Team von Elephant Slacklines.
Fußball gehört ohne Frage zu den beliebtesten Sportarten der Welt. Dass es beim Sport schon mal zu Verletzungen kommen kann, das ist den meisten auch klar. US-Forscher wollen nun herausgefunden haben, dass zu viele Kopfbälle beim Fußball Schäden im Gehirn auslösen. In den Augen von so manch einem Nicht-Fußball-Fan könnte dies so manches erklären…
Nein, Spaß beiseite, die Forscher haben 32 Hobby-Fußballer, die alle um die 30 Jahre alt waren, näher untersucht. Sie alle waren aktive Fußballspieler seit ihrer Kindheit. Die Wissenschaftler schätzten nun wie viele Kopfbälle sie in ihrem Leben schon einmal „abbekommen“ hatten. Mittels einer speziellen Form der Magnetresonanztomografie (MRT) konnten sie herausfinden, dass die Fußballer in der weißen Hirnsubstanz Werte zeigten wie sie auch bei einem Schädel-Hirn-Trauma in ähnlicher Form vorkommen können.
Ab rund 1.000 Kopfbällen sei die kritische Grenzen laut den Forschern erreicht. Sie hoffen nun, dass die Ergebnisse berücksichtigt werden, wenn es um die Gesundheit von Hobby-Fußballern geht. Was haltet ihr von solchen Studien? Übertrieben oder doch wichtig und interessant?
Im vergangenen Jahr startete Billabong seine Tow-In Surf Session vor dem irischen Mullaghmore. Schon damals kam es zu einigen spektakulären Bildern, die in diesem Jahr mit viel Glück sogar noch getoppt werden.
Beim Tow-In geht es darum die möglichst größte Welle zu finden und sie zu bezwingen. Dafür werden die Surfer mit Hilfsmitteln in die Welle gezogen., wo sie sich dem Monster dann alleine stellen müssen. Eindeutig kein Sport für jedermann! Vor Mullaghmore müssen die Wellen mindestens eine Höhe von sechseinhalb Meter erreichen, bevor sich die waghalsigen Teilnehmer in die Fluten stürzen..
Noch bis zum 1. März warten die Surfer vor der irischen Westküste auf die größten Wellen. Dazu eingeladen werden extra die besten Big Wave Surfer der Welt. Mal sehen, wer in diesem Jahr die Judges von sich überzeugen kann. Die Rekord-Monsterwelle von sage und schreibe 27 Metern, die Garret McNamara vor kurzem vor der Küste Portugals surfte, wird jedoch wohl keiner so schnell bezwingen.
Am 13. und 14. Januar 2012 findet im US-amerikanischen St. Paul der Auftakt zur Red Bull Crashed Ice World Championships 2012 statt und ihr könnt mit viel Glück und vor allem Können auf dem Eis dabei sein. Ice Cross Downhill ist eine noch verhältnismäßig junge Sportart, hat sich jedoch in den vergangenen Jahren gemausert. Neben Ländern wie Kanada oder den USA gilt auch Deutschland als Hochburg.
Für so manch einen ist es purer Wahnsinn wie sich die Sportler in Eishockeymontur und auf Schlittschuhen eine extrem steile Bahn hinunterstürzen und sich gleichzeitig noch mit anderen messen. Doch es gibt immer mehr, die genau das fasziniert.
Am 10. und 11. Januar2012 finden in München und Köln die Qualifyings statt. Red Bull sucht dafür noch Interessierte, die sich gegen die anderen durchsetzen. Neben den Champions Martin Niefnecker und Fabian Mels werden noch zwei weitere Qualifier, die sich je in München und Köln durchgesetzt haben, in den USA an den Start gehen. Bewerben kann man sich auf der Homepage von Red Bull… Man muss mindestens 16 Jahre und im Besitz einer Eishockeyausrüstung sein.
Für viele Menschen ist schon Bergsteigen an sich eine große Herausforderung. Dass es jedoch immer noch eine Spur härter geht wissen wir auch durch viele Action-Sportarten. Während die einen bei der Vorstellung bei Minusgraden eine Eiswand zu erklimmen eher erschaudern, übt genau dies auf andere einen ganz besonderen Reiz aus.
In den letzten Jahren wurden es immer mehr Leute, die sich für Eisklettern interessieren. Dies sieht man nicht zuletzt an dem wachsenden Erfolg des Ice Climbing Festivals im schweizerischen Kandersteg, das Anfang nächsten Jahres zum inzwischen 13. Mal stattfindet.
Dort treffen sich vom 6. bis zum 8. Januar 2012 die besten internationale Ice Climber und messen sich in einem spannenden Wettkampf. Für so manch einen von ihnen ist es ein gelungener Auftakt für die Saison. Interessierte können das Spektakel nicht nur als Zuschauer verfolgen, sondern sich in Workshops von Profis ins Eisklettern einführen lassen.