Die meisten kennen inzwischen sicherlich Kitesurfen. Dieser Sport hat sich bei Wellenreitern inzwischen als gängig durchgesetzt. So war es wohl nur eine Frage der Zeit bis auch die Variante im Schnee populär wird. Snowkiten findet weltweit immer mehr Anhänger. Vom 20. bis zum 22. Januar treffen sich die besten Sportler aus Europa nun zur ersten Europameisterschaft der Sportart.
Beim Snowkiten wird man entweder auf Ski oder auf dem Snowboard von einem Lenkdrachen über den Schnee gezogen. Bei gutem Wind lassen sich Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. Natürlich sind auch etliche besondere Tricks und Sprünge möglich.
Die Snowkite EM findet am Südtiroler Reschensee statt, wo sich Snowkiter aus unter anderem Deutschland, Österreich, Skandinavien und Frankreich in den Disziplinen Freestyle/Park und Race messen werden. Beim Freestyle geht es um die Tricks und bei Race um die Schnelligkeit auf einem mehrere Kilometer langen Kurs. Aufgeteilt sind die Titel in Männer und Frauen und in Ski und Snowboard.
Zu Beginn jeden neuen Jahres hat man den Eindruck, dass die halbe Nation im Diät-Rausch ist. Die meisten haben über die Feiertage gehörig geschlemmt und versuchen diese Kilos nun wieder loszuwerden, damit in ein paar Monaten die Badesachen auch gut sitzen. Die seltsamsten Diäten haben jetzt Hochkonjunktur. Dabei ist und bleibt das beste Rezept immer noch Bewegung!
In den kommenden Wochen werden wir wohl endlich den ersten richtigen Schnee des Winters bekommen und spätestens dann sollten sich alle in die weiße Pracht stürzen. So manch einer vergisst nämlich auch gerne, dass nicht nur Schwitzen in stickigen Fitnessstudios schlank macht, sondern auch das Toben im Schnee.
Klassiker des Wintersports sind natürlich Skifahren, Langlauf oder Schlittschuhlaufen. Bei Letzterem verbrennt man im Schnitt 350 Kilokalorien pro Stunde, beim Skifahren gut 500 und beim Langlaufen ganze 650 Kalorien pro Stunde. Doch auch Schlittenfahren ist gut für die Figur, denn man muss den Berg ja nach der Abfahrt immer wieder hinauf laufen. So werden schon mal circa 400 Kalorien pro Stunde verbrannt.
Selbst das Bauen eines Schneemanns mit den Kindern ist gesund. Experten gehen von einem Energieverbrauch von rund 370 Kalorien pro Stunde aus. Und wem das alles immer noch zu anstrengend ist, der gönnt sich einfach einen ausgiebigen Winterspaziergang an der frischen Luft. Hier verbraucht der Körper immerhin noch gut 250 Kalorien pro Stunde.
Auch wenn der Winter Deutschland noch nicht so wirklich eingeholt hat, hat in einigen Skigebieten die Saison bereits begonnen, wenn auch meist viel später als erwartet. Alle, die sich in den kommenden Wochen in den Schnee stürzen wollen, müssen sich jedoch auch auf leicht gestiegene Preise einstellen.
So meldete unter anderem der Verband Deutscher Seilbahnen, dass die Liftpreise in dieser Wintersaison vielerorts angehoben werden mussten. Als Hauptgrund dafür werden die steigenden Energiekosten genannt. Die hohen Preise für Sprit und Strom machen sich unter anderem beim Betreiben der Pistenraupen oder Seilbahnen bemerkbar.
In vielen deutschen Skigebieten wurden daher zum Beispiel die Tageskarten um im Schnitt einen Euro teurer. Ein Betrag, den viele Experten eher als die normale Teuerungsrate bezeichnen und der als Ausgleich für die steigenden Energiekosten in einigen Regionen alleine nicht reichen könnte. In Bayern spricht man zusätzlich von steigenden Personalkosten. Nun ja, die Skifahrer selbst werden den Euro mehr verschmerzen können und sich davon sicherlich nicht von ihrem Wintervergnügen abbringen lassen…
Bei anderen Biathlon-Teams aus Ländern wie Schweden oder Norwegen ist ein sogenannter Wachs-Truck, in dem die Techniker direkt vor Ort die Skier der Athleten vorbereiten, inzwischen normal. Den Deutschen fehlte solch ein Hightech. Bis jetzt, denn der Deutsche Ski-Verband hat um die 400.000 Euro in einen entsprechenden Truck investiert.
Man habe sich einige Ideen von anderen Teams abgeguckt und noch einiges hinzugefügt. So können die Techniker nun direkt sich um die Skier und die sonstige Technik kümmern ohne lange Wege und Auf- und Abbauphasen. Insgesamt würde man sich über acht Stunden einsparen, in denen man sich nun besser auf die Skier konzentrieren könne.
Generell hat der Wachs-Truck auch viele Vorteile für die Gesundheit der Techniker. In den Wachs-Hütten waren aufgrund der giftigen Dämpfe Sauerstoff-Masken Pflicht. Im Truck würden diese direkt abgesaugt. Ja, das deutsche Team ist mächtig stolz auf den Hightech-Truck…
Die meisten, die eine Sehhilfe brauchen, kennen die Probleme, die man mit der Brille oder den Kontaktlinsen bei bestimmten Sportarten haben kann. Vor allem beim Wintersport kann man hier auf einige Schwierigkeiten stoßen. Daher gibt aktuell das Kuratorium Gutes Sehen ein paar Tipps, damit alle Wintersportler einen möglichst guten Durchblick haben.
Natürlich kann man eine normale Brille unter der Skibrille tragen, doch das kann ganz schön auf die Nerven gehen. Eine Alternative sind hier Kontaktlinsen, von denen aber leider nicht alle Arten die Höhe und die trockene Luft in einigen Skigebieten vertragen.
Die Experten raten daher zu harten Kontaktlinsen beim Wintersport. Auch Silikon-Hydrogellinsen seien eine weitere gute Möglichkeit, bei denen das Auge auch in großer Höhe und starkem Wind genug Sauerstoff bekomme. Diese würden sich außerdem gut für Ausdauersportarten eignen. Generell ist es empfehlenswert, wenn Kontaktlinsenträger Augentropfen dabei haben, falls die Linsen doch die Augen trocken machen sollten.