Kaum wird es Sommer in den Bergen so sieht man dort nicht nur Wanderer oder Mountainbiker, sondern auch immer mehr Fun-Sportler, die mit den seltsamsten Geräten über Stock und Stein jagen. Eines dieser Sportgeräte, das immer beliebter wird, ist der sogenannte Skyver.
Es handelt sich hierbei rein optisch um eine Mischung aus BMX und Roller. Bei der Abfahrt stehen die Sportler auf zwei ausklappbaren Trittflächen, die man je nach Größe und benötigtem Abstand zum Boden in der Höhe verstellen kann. Im Stehen geht es dann den Hang hinunter.
Die breiten Reifen sorgen dafür, dass man Hindernisse leicht überwindet und dass der Skyver auch bei größeren Unebenheiten ruhig bleibt. Viele Modelle sind auch für Anfänger geeignet oder solche, die nicht gleich Kopf und Kragen riskieren wollen. Ein wenig Übung benötigt man jedoch natürlich am Anfang. So sollte man nicht gleich ohne große Vorbereitung den steilsten Hang hinunterbrettern…
Bereits seit einiger Zeit wird Reiten auch als Gesundheitssport angeboten. Zum Teil übernehmen hierfür sogar die Krankenkassen einen Teil der Kosten. Es handelt sich also um ein ideales Training für Pferdenarren. Dabei geht es nicht darum reiten zu lernen, sondern das Pferd ist vielmehr Fitnesstrainer und Fitnessgerät in einem. So wird Reiten als Gesundheitssport vor allem Menschen mit Rücken-, Herz- oder Kreislaufbeschwerden empfohlen.
Alleine schon durch das spezielle Bewegungsmuster des Pferdes lernt man eine aufrechte Haltung und die untere Rücken- und Bauchmuskulatur wird gekräftigt und trainiert. Meist beginnt das Training bereits damit, dass die korrekte Haltung beim Satteln und Striegeln des Pferdes geübt wird. Aufwärm-, Dehn- und Kraftübungen werden dann beim Reiten selbst gemacht.
Danach ergänzen viele Trainer das Programm noch mit Pilates- oder Yogaübungen in einem eigenen Fitnessraum. Diese Kombination sorgt für viel Abwechslung und ein Training der besonderen Art, das von Experten einmal wöchentlich empfohlen wird. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber für Tier- und Naturfreunde wohl eine gute Alternative.
Viele von uns stürzen sich gerne auf die Straße oder in Wald und Wiese um zu joggen. Aktuellen Schätzungen zufolge sollen rund 18 Millionen Deutsche regelmäßig laufen. Man weiß, dass diese Art zu trainieren viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Jedoch kommt es natürlich auch leider immer wieder zu Verletzungen. Mal abgesehen von denen, die durch ein Missgeschick passieren, ist der Grund für viele Blessuren in der falschen Lauftechnik zu suchen.
Grundsätzlich sollte man Jogging nicht mit zu viel Ehrgeiz angehen. Viele wollen von Anfang an zu viel und belasten dadurch ihren Körper zusätzlich. Gelenkschäden oder eine Verstärkung von bereits vorhandenen Schäden sind mögliche Folgen. Zudem sollten die Laufschuhe gut sitzen, bequem sein und dem Fuß gleichzeitig einen guten Halt geben.
Beim Joggen bleibt der Oberkörper gerade. Die Schultern sind locker und gehen leicht nach hinten. Die Arme und die Hände werden ebenfalls locker gehalten und schwingen seitlich am Körper vorbei. Auf keinen Fall ballt man die Hände zu Fäusten! Experten raten zudem zu eher kleineren Schritten. Drei Schritte pro Atemzug heißt eine Faustegel.
Das regelmäßige Training gut für unsere Gesundheit ist, dürfte inzwischen bekannt sein. So beeinflusst Joggen unter anderem den Fettstoffwechsel positiv, stärkt das Herz-Kreislaufsystem, fördert das Immunsystem und hilft zudem Stress abzubauen und die Psyche zu stärken. Schon häufiger wurde dies auch in Zusammenhang mit einer längeren Lebenszeit gebracht. Dänische Forscher konnten diesen Effekt nun anhand einer Langzeitstudie beweisen.
Seit dem Jahr 1976 lief die Studie, bei der der gesundheitliche Lebensweg von 20.000 Männern und Frauen im Alter von 20 bis 93 Jahren dokumentiert wurde. Dabei zeigte sich, dass alle, die regelmäßig und mäßig joggten, ihre Lebenszeit am meisten verlängern konnten. Männer leben auf diese Weise im Schnitt 6,2 Jahre länger und Frauen 5,6 Jahre.
Zweieinhalb Stunden Laufen in der Woche verteilt auf zwei bis drei Einheiten zeige das optimalste Ergebnis auf die Gesundheit. Man sollte zudem in einem mäßigem Tempo laufen, so dass man aus der Puste kommt, jedoch nicht zu sehr. Zu viel Laufen habe zudem einen ähnlichen Effekt wie gar nicht zu laufen. Die Mitte ist also auch hier mal wieder das ideale Maß!
Vor einiger Zeit hatten wir euch an dieser Stelle bereits berichtet, dass das sogenannte „Indo Board“ aus der Surf-Szene langsam seinen Weg in den Fitness-Bereich findet. Dieser Siegeszug soll in diesem Jahr laut Experten einen neuen Höhepunkt erreichen.
Das „Indo Board“ war urspürnglich als Trainingsgerät für Surfer entwickelt worden um Balance und spezielle Tricks erst einmal auf dem Festland üben zu können, bevor es ins Wasser geht. Doch inzwischen wird das „Indo Board“ auch gerne als Fitnessgerät benutzt. Es handelt sich im Grunde um ein ovales Holzbrett mit einer rutschfesten Oberfläche, mit dem man auf einer Rolle aus Kunststoff balanciert.
Alleine schon die Balance zu halten ist gar nicht so einfach. Hat man dies erst einmal geschafft, kann es an spezielle Tricks oder auch Übungen gehen. Dabei muss es sich inzwischen nicht mehr nur um Surf-Übungen handeln. Gerne werden Liegestütze auf dem Brett gemacht oder man trainiert darauf mit Hanteln.