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Artikel Tagged ‘Sport’

Schneeschuhgehen: Winter-Trend 2012

10. Februar 2012
cc by flickr/ zumturm

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Es muss nicht immer rasant zugehen, wenn man die weiße Winterpracht draußen genießen möchte. So ist es kein Wunder, dass sich in den letzten Jahren das Schneeschuhgehen in Deutschland immer mehr durchgesetzt hat und von vielen bereits als der Winter-Trend des Jahres bezeichnet wird.

Beim Schneeschuhgehen tut man im Grunde nichts anderes als unsere Vorfahren vor rund 10.000 Jahren. Bereits damals schnallten sie sich Platten unter die Füße um besser auf dem Schnee laufen zu können. Wir tun dies heutzutage natürlich mit modernen Schneeschuhen und die meisten sicherlich aus reinem Freizeitvergnügen heraus.

Gute Schneeschuhe erhält man schon ab 100 Euro. Diese befestigt man an guten und wasserdichten Winterschuhen. Mit zwei Nordic-Walking-Stöcken ausgerüstet, die für mehr Stabilität und einen zusätzlichen Trainingseffekt sorgen, macht man sich auf in den Schnee. Dabei wird der gesamte Körper trainiert, man genießt die frische Luft und die Landschaft und wird zudem schnell merken wie anstrengend Schneeschuhgehen sein kann.

Gute Strecken findet man in Deutschland zum Beispiel im Voralpengebiet, in den Mittelgebirgen oder im Schwarzwald. Die Alpen bieten natürlich ein wunderschönes Panorama, jedoch sollte man hier aufgrund der Lawinengefahr nur an geführten Touren teilnehmen und nicht auf eigene Faust durch das Gelände stapfen. Beim Deutschen Skiverband oder dem Deutschen Alpenverein können sich Interessierte weitere Informationen holen.

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Profi-Surfer: Drogentests vor Wettkämpfen

9. Februar 2012
cc by flickr/ sanfamedia.com

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Surfen galt lange Zeit als eine der letzten Sportarten, die ein Lebensgefühl von Freiheit zelebrierten. Surfer waren Aussteiger, die einen alternativen Lebensstil pflegten , wozu oft auch Drogen gehörten. So sind weiche Drogen wie Marihuana seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Szene. Doch spätestens als die Werbung das Surfer-Image für ihre Zwecke einsetzte, war der wilde Lebensstil für so manch einen vorbei.

Wellenreiten wird immer professioneller. Schon längst bieten Sponsoren für Wettkämpfe hohe Preisgelder. So war es sicherlich nur eine Frage der Zeit bis sich auch Surfer Doping-Kontrollen unterziehen müssen. Dies ist nun der Fall. Die ASP, die Vereinigung der Profisurfer, hat vor kurzem beschlossen, dass sich Profis vor Wettkämpfen Drogentests unterziehen müssen.

Nicht zuletzt ist dies sicherlich auch eine Antwort auf die frühen Tode von Stars der Szene wie Peter Davi oder Andy Irons, bei denen unter anderem Crystal Meth im Blut gefunden wurde. So sind viele Profis wie auch Kelly Slater für die Einführung der Tests. So manch einer befürchtet jedoch, dass durch das Verbot von auch weichen Drogen, die Szene ihre Wurzeln verliert.

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Eiseskälte in Deutschland: Vorsicht bei Sport im Freien

7. Februar 2012
cc by geograph/ AJ Rich

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Wir haben an dieser Stelle bereits mehrfach über Training im Winter berichtet. Grundsätzlich spricht nichts gegen Joggen und Co. im Freien bei kalten Temperaturen. Vorausgesetzt man ist gut angezogen und vor allem gesund. Nun erreichen wir in Deutschland jedoch gerade bei den Minusgraden einen Rekord nach dem anderen. Bei dieser Eiseskälte müssen Sportler besonders aufpassen.

Geübte Sportler, die regelmäßig auch bei kalten Temperaturen an der frischen Luft laufen, gehen natürlich anders mit den Temperaturen um als Anfänger. Grundsätzlich raten Experten jedoch allen bei Temperaturen ab minus 10 Grad zur Vorsicht! Prinzipiell besteht hier das Risiko, dass die kalte Luft auch bei Gesunden zu Atemnot oder Husten führt.

Kalte Winterluft sollte daher am besten nicht durch den Mund, sondern die Nase eingeatmet werden, da sie dadurch wärmer in den Bronchien ankommt. Wer Herzprobleme hat, der sollte sich in der Kälte auf keinen Fall zu sehr anstrengen, denn die Temperaturen belasten zusätzlich. Wer als Gesunder nicht auf Sport im Freien verzichten möchte, geht das Training in der Kälte möglichst langsam an und steigert sich dann.

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Tipps zum Laufen in der Kälte

2. Februar 2012
cc by geograph/ P Flannagan

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Ganz Deutschland scheint momentan zu frieren. Doch die Kälte ist für viele natürlich noch lange kein Grund auf das Lauftraining zu verzichten. Bei solchen Temperaturen sollte man jedoch ein paar Dinge beachten um gesund durch den Winter zu laufen.

Leichte Aufwärmübungen sind stets wichtig, jedoch sollte man sich im Winter vor allem auf Füße, Knöchel, Waden und die Knie konzentrieren. Übungen wie Gehen auf der Stelle oder Fußkreisen bereiten den Körper gut auf das bevorstehende Training vor. Beim Laufen kann die eisige Luft die Lunge unangenehm belasten. Man sollte sich also angewöhnen durch die Nase einzuatmen.

Bei der Kleidung empfiehlt es sich mehrere dünne Lagen übereinander anzuziehen und gegen Nässe und Kälte auf wasserundurchlässiges Obermaterial zu setzen. Kurze Kleidung geht gar nicht! Eine Mütze ist wichtig. Diese sollte atmungsaktiv und eher dünn sein. Logischerweise sind Laufschuhe mit einem guten Profil – wie bei den Sportschuhen von Adidas – sinnvoll, um sich auf Schneematsch und Eis auch gut halten zu können. Wer an einer Straße entlang läuft, achtet im Dunkeln auf Reflektoren oder blinkende Leuchten, damit man auch gesehen wird!

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Tough Guy Challenge 2012 in Perton

31. Januar 2012

Nicht umsonst gilt die Tough Guy Challenge als härtestes Rennen der Welt. In jedem Jahr treffen sich beim kleinen englischen Dörfchen Perton Tausende Wagemutige, die sich der Herausforderung zwischen Stacheldraht, Matsch und Eiseskälte stellen wollen.

Gut 6.000 Männer und Frauen fanden sich in diesen Tagen beim Tough Guy ein und stellten sich den insgesamt 75 Hindernissen. Es handelt sich natürlich nicht um einen normalen Lauf, sondern ähnelt einem militärischen Parcour der Qualen, der sich über acht Meilen hinzieht. Mitten im Winter kriechen die Sportler nicht nur durch Matsch und müssen Seilgärten bezwingen, sondern müssen auch elektrisch geladene Zäune, Stacheldraht oder brennende Strohballen überwinden.

Jedes Hindernis wird mit einem sogenannten „Schmerz- und Angst-Faktor“ von eins bis zehn bewertet. Gegründet wurde die Tough Guy Challenge 1986 von einem ehemaligen Militärausbilder, der jetzt noch unter dem Namen Mr Mouse als eine Art Schiedsrichter fungiert und zum Beispiel solche disqualifiziert, die sich verirrt haben und daher zu früh ins Ziel straucheln.

In etlichen Ländern gibt es inzwischen ähnliche Veranstaltungen, jedoch bleibt das Original in Perton Kult. Am Ende konnte dieses Jahr ein Deutscher das Rennen für sich entscheiden und trägt stolz wie alle anderen die Wunden und Blessuren des Rennens wie Abzeichen.

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