Ihr habt das Tanzen im Blut, wolltet schon immer mal euer Können unter Beweis stellen und das am besten gleich in einem Videoclip? Dann seid ihr bei diesem Contest richtig, denn Snipes, die Tanzcombo Flying Steps und die Band Culcha Candela suchen die besten Tänzer dieses Landes.
Dem Gewinner winkt ein Auftritt im neuen Video von Culcha Candela. Darüberhinaus noch ein Wochenende in Berlin, Nike Styles im Wert von 1.000 Euro und Sonderkonditionen in allen Snipes Shops. Na, wenn das nicht mal was ist.
Wie man teilnimmt? Einfach zu einem Casting in Nürnberg, Frankfurt oder Hamburg kommen:
Nürnberg 24.07.2010, 11-14 Uhr, Snipes Nürnberg, Breite Gasse 46, 90402 – Hier ist die Anmeldefrist leider schon abgelaufen
Hamburg 30.07.2010, 18-21 Uhr, Snipes Hamburg, Mönckebergstr. 25, 20095 – Anmeldefrist bis 25.07.10
Frankfurt 31 .07.2010, 11-14 Uhr, Snipes Frankfurt, Schäfergasse 6-8, 60313 – Anmeldefrist bis 25.07.10
Alle weiteren Infos gibt’s hier… Also, macht am besten schnell und viel Glück!
Wer sagt, dass es beim Tanzen immer nur auf die Füße ankommt? Niemand, genau! Das haben sich wohl auch diejenigen gedacht, die Finger Tutting betreiben und damit aktuell für einen kleinen Hype im Netz verantwortlich sind.
Die einen finden es einfach nur albern, die anderen können gar nicht genug davon bekommen. Finger Tutting geht auf den Tanzstil Tutting zurück. Bei diesem versucht man mit seinem Körper im Takt der Musik möglichst geometrische Formen und Bewegungen nachzuahmen. Ihr alle kennt sicherlich den Klassiker, des Roboters oder den Gang der Ägypter. Natürlich hat Tutting noch mehr zu bieten und ist ein fester Bestandteil des Hip Hop und des Funk.
Naja, und bei Finger Tutting werden eben diese geometrischen Formen nur mit Fingern und Händen gemacht, anstatt mit dem ganzen Körper. Aber am besten seht ihr es euch selbst an:
Diese Woche, genauer gesagt am 3. Juni, startet der Film Streetdance 3D, der wohl in erster Linie die Tanzfans unter euch begeistern wird, denn es handelt sich hierbei um den ersten Tanzfilm in 3D.
Die Geschichte an sich ist nichts Neues, aber das spielt hier wohl auch keine Rolle, denn für eingefleischte Fans geht es natürlich um die passenden Moves und Styles, von denen wir heute auch ein paar parat haben…
Zunächst aber mal zum Film selbst: Mal wieder geht es hier um das fast schon alte, aber immer noch spannende Zusammentreffen von Streetdance und klassischem Ballett. Streetdancerin Carly hat es mit ihrer Crew bis zu den UK Street Dance Meisterschaften geschafft, nur leider stehen sie vor dem plötzlichen Problem keinen Raum zum Üben zu haben.
So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als in den Raum einer Ballettschule zu ziehen und dies auch nur unter einer Bedingung: Sie müssen die Ballettschüler in ihr Training miteinbeziehen. Durch Ballettstar Tomas kommt Carly schnell der Welt des Ballett näher und zwischen den beiden entwickelt sich etwas, was über die Liebe zum Tanz hinaus geht…
In Streetdance 3D zeigen die Crews „Diversity“, „Flawless“ und der Gewinner von „Britain’s Got Talent“ (Pendant zu unserem „Supertalent“) George Sampson ihr Können unter Beweis.
Und hier noch ein paar der versprochenen Moves, ohne die es beim Streetdance gar nicht geht:
Waving: Ziel dieser auch als ‚Jacking’ bekannten Technik ist es, den Eindruck zu vermitteln, dass eine Welle durch den gesamten Körper geht. Man beginnt mit den Armen, dem sogenannten ‚Armwave’. Beide Arme werden gestreckt und dann, mit den Fingern einer Hand beginnend, jeder Teil des Arms gehoben und gesenkt. Diese Bewegung muss über die Brust fortgesetzt und zum anderen Arm und der anderen Hand weitergeführt werden. Extrem wichtig ist dabei, dass der restliche Körper sehr ruhig bleibt, damit der Eindruck entsteht, als ginge eine Welle durch Arme, Schultern und Hände. Beherrscht man das, kann man sich dem Bodywave zuwenden. Hier soll es aussehen, als ginge eine Welle nun durch den ganzen Körper – vom Kopf bis zum Fuß.
The Windmill: An diesen Move erinnern sich die meisten, wenn sie an Breaking denken. Dabei rollt sich der Tänzer mit seinem Oberkörper über die Tanzfläche, während die Beine in der Luft herumwirbeln und dabei eine V-Form bilden.
Tutting: Bei diesem Move, der nach dem ägyptischen Pharao Tutanchamun benannt sein soll, bilden Unterarme und Hände einen starren rechten Winkel. Und ja, die Girlgroup The Bangles ließ sich vom Tutting inspirieren für ihren Hit „Walk Like an Egyptian“.
Slide: Hier beginnt man auf den Zehen des rechten Fußes mit angehobener Ferse, drückt ihn hinunter, während der linke Fuß flach nach hinten gleitet. Dann hebt man die Ferse des linken Fußes, setzt ihn flach ab und zieht den rechten Fuß hinüber, bis beide Füße nebeneinander stehen. Das wird in einer gleitenden Bewegung wiederholt. Hört sich leicht an, erfordert aber viel Training, bis ein harmonisch fließender Bewegungsablauf erreicht wird.
Toprock: Darunter versteht man jede schnelle Schrittfolge, die ein B-Boy oder ein B-Girl in aufrechter Körperhaltung macht. Normalerweise wärmt man sich damit auf, bevor es mit Breaking richtig losgeht.
Suicide: Gewöhnlich krönt der Suicide den Streetdance-Vortrag als dramatischer Abschluss. Dabei erweckt der Tänzer den Eindruck, als habe er die Kontrolle über den Körper verloren, landet dann unsanft auf dem Boden, auf Rücken oder Bauch. Als Faustregel gilt: Je schmerzhafter es aussieht, desto eindrucksvoller ist der Suicide.
Parkour hat es vorgemacht: die Bewegungskunst, begründet von David Belle in Frankreich, etablierte sich als Sportart und Kunstform für Shows und Musikvideos. Popstars wie Madonna und Co. setzen in ihrem Produktionen ein und machten sie weltbekannt.
Tricking ist auf dem besten Wege, eine ebensolche Entwicklung zu erfahren – Spätestens seit The Big Trick 4 im vergangenen Herbst in Köln und seit TV Total am letzten Donnerstag spricht Deutschland über die unglaublichen Bewegungen, Flips, Kicks, Salti und Sprünge, die junge Leute vollführen, um ihr Publikum und einander zu beeindrucken.
Passend dazu wird der Februar zum Tricking-Monat in Deutschland: die ausführende Agentur Move Productions aus Köln und ihre Gründer Marc Dressen und Alex Pach veranstalten am 7.02. in Köln und am 23.02. in Berlin jeweils für einen Tag Tricking Sessions, in denen Interessierte, ihre ersten Erfahrungen in dieser unglaublichen Mischung aus Kampfkunst, turnerischer Akrobatik, Capoeira und Breakdance sammeln können und in denen die Fortgeschrittenen dieser stetig wachsenden Szene sich treffen, miteinander trainieren und sich untereinander austauschen können.
Denn der Austausch wird in dieser Community ganz groß geschrieben: anders als in Vereinen, in denen mithin Leistungs- und Konkurrenzdenken an der Tagesordnung stehen, helfen sich Tricker unterschiedlicher Leistungsstände gerne untereinander, geben sich gegenseitig Tips und honorieren untereinander ihre Leistungen.
Workshops und gemeinsames Training, auch mit internationalen Gästen (u.a. Teilnehmer von The Big Trick 4), das sind die Schwerpunkte der beiden Stationen der Power Move Tour im Februar 2009. Alle Infos unter www.powermove.de
Wer Tricking mal in Bewegtbildern sehen möchte: hier der Clip von The Big Trick 4 vom 9.11.2008 in Köln (The Big Trick ist das weltweit größte Crossover-Event in den Disziplinen Capoeira, Breakdance und Tricking)
Training für Parkour, Freerunning und Tricking bietet Move Artistic an sieben Tagen in der Woche an Standorten in Köln, Berlin, München, Bergisch Gladbach und Oberhausen www.move-artistic.com