Laufen Sportbekleidung

arena Sportswear: Neue Sportmode für Laufen & Gym

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Die Marke arena ist wahrscheinlich den meisten von Euch schon ein Begriff. Denn schon seit der Gründung in den 70er Jahren, spielt arena beim Schwimmsport in der ersten Liga mit und die Italiener beweisen nicht nur mit den Swimwear-Kollektionen, sondern auch mit der Auswahl der unterstützten Athleten ein glückliches Händchen. So sind olympische Medaillen auch ein Zeichen für die exzellente Arbeit des arena-Teams. Auch Franziska van Almsick war Teil des arena-Teams. Was übrigens viele nicht wissen ist, daß arena ursprünglich von Horst Dassler gegründet wurde, dem Sohn des adidas-Gründers Adolf Dassler.

arena hat also aus dem Schwimmsport jede Menge Erfahrung mit Performance-Bekleidung und hat nun damit begonnen, diese Expertise aus dem Wasser an Land zu bringen und Kollektionen für neue Sportarten zu entwickeln.

Für das Frühjahr und den Sommer startet arena mit einer Kollektion für Damen und Herren, die sich auf die Themenbereiche Gym & Running konzentriert. Ich habe das Glück, ein Paar Highlights aus der neuen Kollektion testen zu dürfen und stelle Euch meine Erfahrungen damit heute in meinem Testbericht vor.

arena Sportswear Laufoutfit im Performance-Test
Das Wichtigste am Laufoutfit ist neben den Laufschuhen vor allem die Laufhose. Denn wenn da etwas reibt oder zwickt, kann ein Wettkampf im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose gehen oder man versaut sich mit Reibestellen gleich noch die nächsten Trainingseinheiten.

Also starten wir mit der arena Lauftight und erleben gleich den ersten Aha-Moment.
Denn die sportliche DNA von arena zeigt sich auch hier gleich wieder leistungsorientiert, denn die Hose hat einen deutlich höheren Kompressionsgrad als ganz normale Laufleggings.

Natürlich ist das nicht mit dem Gefühl einer echten Kompressionstight zu verwechseln, aber dieser Tight Fit, der eben etwas straffer ist, gefällt mir sehr gut. Die Nähte sehen optisch zwar ziemlich rustikal aus, fühlen sich aber im Vergleich doch flacher und filigraner an, als bei anderen Marken. Beim Tragen spürt man die Nähte nicht, daher darf man sich von der Optik hier nicht täuschen lassen.
An der Seite gibt es einen schönen, hochwertigen Print, der sogar reflektierend ist. Allerdings erinnert er mich doch ein wenig an ein Leggings-Design aus den letzten Jahren einer andere Marke, was ich etwas unglücklich finde. Trotzdem sieht das sehr schön aus und unterstreicht auch die Performance-DNA der Marke. Schön finde ich, daß das Design auch bei der Laufshorts aufgegriffen wurde. Wenn man also die Shorts über die Rights trägt, passt das sehr harmonisch zusammen.


Die Lauftights punktet zusätzlich durch eine Reißverschlusstasche am Gesäß und Reißverschlüsse am Knöchel, die den Umkleidevorgang erleichtern. Ein schönes Detail sind auch die Mesh-Einsätze auf der Knierückseite, die die Belüftung und die Flexibilität in diesem Bereich verbessern. Zum Preis von 60€ bekommt man hier eine richtig gute, auf Leistung orientierte Lauftight, die sich vor den Konkurrenzprodukten absolut nicht verstecken muss.

Bei der Laufshorts gefällt mir vor allem der breite, aufgesetzte Gummisaum auf der Innenseite, der der Hose einen superkomfortablen Sitz verleiht und auch Reibestellen in diesem Bereich vorbeugt. Das Obermaterial macht auf mich zudem einen besonders strapazierfähigen Eindruck, wenn ich es mit anderen Hosen vergleiche.
Die luftige Mesh-Innenhose hilft Männern, daß auch untenrum alles geschützt an seinem Platz bleibt.
Einzig die Taschensituation gefällt mir nicht so sehr. Bei der Laufshorts hat arena nur eine kleine Innentasche am Bund gewählt, die rechts in Höhe des Beckenknochens sitzt. Es passt zwar knapp der Autoschlüssel hinein, aber dafür zaubert diese gewöhnungsbedürftige Platzierung der Tasche eine merkwürdige Beule auf das rechte Hinterteil des Trägers.

Wer die neue arena Laufjacke trägt, kann seinen Schlüssel aber auch in die Jackentasche packen. Diese ist sehr geräumig und liegt über der rechten Hüfte und ist damit ein schöner Kompromiss, um einerseits von vorn eine cleane, schlanke Silhouette zu bekommen, aber trotzdem nicht komplett auf eine Tasche verzichten zu müssen. Ansonsten ist die Jacke angenehm leicht und lässt sich auch auf ein ultrakleines Packmaß reduzieren, sodass sie also auch ideal für Turnschuhpendler geeignet ist oder andere Momente, wo man die Jacke im Rucksack für Notfälle dabei haben will. Gelaserte Aussparungen an den Seiten erhöhen auch bei der Jacke noch einmal zusätzlich die Atmungsaktivität.


Ein wenig zu retro finde ich die im Kragen verstaute Kapuze. Natürlich ist das praktisch, aber ich bin eher ein Fan von klaren Entscheidungen, besonders wenn man ein sonst so schmales, klares Design bei der Jacke hat. Ich denke, daß die Jacke mit einfachem Kragen und ganz ohne Kapuze noch besser aussehen würde. Andere Marken bieten ja jeweils Modelle mit oder ohne Kapuze an. Aber sicherlich wird es auch viele Läufer geben, die genau so ein verstecktes Kapuzen-Feature richtig abfeiern.
Bei mir kommt dann doch ab und zu mal wieder der ehemalige Modeblogger durch. Aber apropos Feature und cleanes Design. Schön elegant gelöst, sind nämlich bei der arena-Laufjacke die Reflektoren. Diese verlaufen ganz dezent neben dem Reißverschluss.
Für knapp 75€ ist auch die neue Laufjacke von arena ein guter Deal.

Highlight für SwimRun, Wettkämpfe und kalte Tage: arena Cocoon Sportswear
Ein absolutes Highlight, bei dem zu 100% die Expertise von arena heraussticht, ist die Cocoon Sportswear Capsule-Kollektion. Dabei handelt es sich zunächst um ein Outfit, daß speziell zum Warmhalten in Kombination mit dem Schwimmsport konzipiert wurde. Aber auch für Laufeinheiten an kalten Tagen ist es ideal oder für SwimRun Events, wo man sich nach dem Schwimmen noch nass, wieder auf die Laufstrecke begeben muss.

Sowohl bei der Cocoon-Hose, als auch bei der Cocoon-Jacke wurden wattierte Bereiche clever mit Neoprenzonen und Mikrofaser kombiniert, um nicht nur optisch, sondern auch funktionell etwas Besonderes zu schaffen. Wie ja schon erwähnt, besteht die Kunst bei diesem Outfit darin, die wichtigen Muskelpartien zu wärmen, um Verletzungen in der Belastungsphase zu vermeiden. Gleichzeitig soll aber die Feuchtigkeit abtransportiert werden, die vom Schwimmen noch vorhanden ist oder dann durch das Schwitzen beim Laufen entsteht. Das Ganze soll aber passieren, ohne das der Körper auskühlt.


So sind dann letztlich die verschiedenen Materialzonen entstanden. Bei der Jacke werden durch die Wattierung besonders der Trizeps und Schulterbereich gewärmt, während die Zone der Unterarme und der untere Rücken durch das Neopren besonders atmungsaktiv ist. Durch die Klettverschlüsse an den Ärmelenden lässt sich auch die Luftzufuhr im Armbereich individuell regeln. Ein weiteres, super praktisches Detail, ist der integrierte Kopfhörer-Tunnel, durch den man das Smartphone in der Jackentasche lassen kann und die Kopfhörerkabel unter der Jacke und damit auch unter der Kapuze verlaufen können.
Wer also vor dem Wettkampf noch mal richtig abschalten will, mit dicken Kopfhörern, kann sich in der Jacke mit aufgesetztem Kopfhörer seinen eigenen Cocoon bauen!

Auch bei der Cocoon-Hose wurde das System der Materialzonen umgesetzt, wobei der wärmende Bereich mit der extra Wattierung hier im Bereich der vorderen Oberschenkel liegt. Bei der Hose sind vorn auch noch zwei große Taschen angebracht, wo man beispielsweise Gels oder Riegel platzieren kann. Ein besonderes Detail sind die seitlichen Reißverschlüsse, mit denen sich die Hose sowohl von oben, als auch von unten in Sekunden komplett öffnen lässt oder eben nur stufenweise, um beispielsweise die Temperatur zu regulieren oder mit Massagen den Aufwärmprozess bzw. Regenerationsprozess zu unterstützen. Und natürlich geht auch das Ausziehen noch etwas schneller.

Gerade die Hose hat mir sehr gut als Aufwärmhose gefallen, mit der man sich sehr gut auf Wettkämpfe vorbereiten oder in Pausen warmhalten kann, wenn man dann im Wettkampf mit kurzer Hose oder Jammer unterwegs ist. Es spricht aber auch nichts dagegen, mit der Hose langsamere Trainingsläufe zu absolvieren.

Die Jacke hingegen ist wegen des bequemen, taillierten Schnitts und der cleveren Wärme-Durchlüftungs-Abstimmung noch vielseitigiger verwendbar. Man kann extrem schnell in die Jacke hineinschlüpfen und sie auch genau so schnell wieder ablegen, was auch die Jacke toll für die Erwärmung oder Trainingspausen macht – aber wegen der Performance-Eigenschaften würde ich sie auch an kalten Tagen für intensivere Trainings oder sogar Wettkämpfe tragen.

Fazit zu meinen Erfahrungen mit der neuen Laufkollektion und Trainingskollektion von arena
Es war ja schon unschwer zu erkennen, daß ich wirklich begeistert bin, was arena hier an den Start bringt. Häufig erlebe ich als Sportblogger, daß Marken neue Sportkollektionen launchen, die dann relativ lieblos irgendwo im Durchschnittsbereich platziert sind. Gleicher Kram, anderes Logo – nach dem Motto „Wir machen jetzt auch beim Laufsporthype mit“.

Bei arena sieht man, daß gleich mehrere Dinge anders gemacht werden. Erstens merkt man, daß der Performance-Anspruch, der sich im Schwimmsport mit Elite-Team und olympischen Medaillen ausdrückt, auch konsequent in die neuen Kollektionen für Laufen und das Fitnesstraining weitergetragen wird. Man hat sich also sehr wahrscheinlich in der Produktentwicklung wirklich hingesetzt und aufgelistet, welche Features beispielsweise eine coole, leistungsorientierte Leggings heutzutage braucht und dann genau so ein Produkt mit diesen Eigenschaften entwickelt. Ein weiteres Beispiel dafür ist die Cocoon-Kollektion, wo man ein tolles Set für einen ganz spezifischen Anwendungsbereich entwickelt hat, daß den Nagel ziemlich genau auf den Kopf trifft.

Die Verarbeitung und die Materialien sind bei arena sehr hochwertig und es sind überall die kleinen, feinen Details zu erkennen, wo man das Produkt einfach noch ein bisschen besser gemacht hat, wie beispielsweise der reibungsfreie, megakomfortable Gummizug der Laufshorts. Dafür geht meistens auch etwas von der Marge verloren, aber ich finde es toll, daß sich eine Marke dann dafür entscheidet, eben doch das Produkt etwas aufwändiger und besser zu machen, auch wenn man dann etwas weniger daran verdient.

Die Preise liegen im Mittelfeld im Vergleich zu anderen großen Performance-Marken. Betrachtet man aber die Details und die Verarbeitungsqualität, finde ich das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Für einen ersten Vorstoß in den Bereich Laufen und Fitness hat arena hier wirklich sauber abgeliefert und ich würde mich nicht wundern, wenn das nicht im Laufe des Jahres noch den ein oder anderen Award gibt.

Wer also Lust hat, mal etwas Anderes auszuprobieren, als die etablierten Laufmarken oder sowieso sein Herz im Schwimmsport hat, der sollte sich die neue arena Sportswear-Kollektion unbedingt mal ansehen.

P.S. Bei den Laufschuhen auf den Fotos handelt es sich übrigens um den 361° Strata 3.

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