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Fitnessstudio: Beiträge aussetzen wegen Krankheit?

Fotos: Fitnessstudio | px

Schon öfter hatten wir uns an dieser Stelle mit Fitnessstudio-Verträgen beschäftigt. Gibt es auf der einen Seite natürlich zahlreiche seriöse und gute Anbieter, so haben andere immer wieder Probleme mit harten Klauseln. Inzwischen haben sogar die Verbraucherzentralen eine Broschüre zum Thema „Fitnesstudios“ auf den Markt gebracht.

Wie sieht es zum Beispiel mit den Beiträgen im Falle einer längeren Erkrankung oder einer Operation aus? In einem Fall vor dem Landgericht München wollte ein Kunde aufgrund einer Erkrankung die Beiträge aussetzen, da er längere Zeit nicht trainieren konnte. Der Betreiber des Studios war jedoch der Ansicht, dass es sich hier wie bei einem Mietvertrag verhalte, wo die Miete auch bei Urlaub oder Ähnlichem fällig war.

Das Gericht war am Ende jedoch anderer Meinung und gab dem Kunden Recht: Werde bei einem Mietvertrag das Objekt dem Mieter zur alleinigen Nutzung überlassen, so könnten bei einem Fitnessstudio zahlreiche andere Menschen das Angebot nutzen. Die Beiträge, die während der Krankheit angelaufen sind, müssen also nicht gezahlt werden.

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