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Controller statt Hantel: Fitnessspiele an der Konsole

Der mühselige Gang ins Fitnessstudio gehört der Vergangenheit an. Die einfache Lösung zum perfekten Training bieten Konsolenhersteller mit immer neuen Games und Tools. Aber sind die unterhaltsamen Alternativen wirklich so effektiv, wie sie beworben werden?

Sich mit Sport zu beschäftigen, ist auf verschiedene Weise möglich. Sportmuffel, die sich lieber auf die analytische Seite des Themas schlagen, stützen ihren Fokus auf Spielstände und Auswertungen vergangener Matches. Ein Ansatz, der sich auszahlen kann, wenn das Wissen über Vereine, Sportler und Teams bei Sportwetten zum Einsatz kommt. Dabei sind besonders die Quoten der Experten sowie die Wettarten von großer Bedeutung. Auch die Anbieter der Sportwetten haben dies erkannt. Bester Sportwetten Bonus und verschiedene Möglichkeiten, seinen Einsatz zu platzieren, bringen einen neuen Blickwinkel ein. Aber es gibt noch mehr Alternativen, sich dem großen Bereich Sport zu nähern.

Besonders für angehende Profisportler, die wissen wollen, wie sich der Ruhm anfühlt, ist der Blick hinter die Kulissen interessant. Die zahlreichen Biografien von Spitzensportlern machen es möglich, mehr zu erfahren. Von Dirk Nowitzki über Per Mertesacker, Jürgen Klopp oder Sven Hannawald: Die Masse an Büchern liefert genügend Lesestoff, um die Gehirnzellen zu trainieren. Ein Fitnessstudio braucht es dafür nicht.

Nintendo, Xbox und PlayStation bringen Gamer ins Schwitzen

Die großen Konsolenhersteller haben den Trend lange erkannt. Bewegen wollen sich Gamer durchaus. Dafür die Wohnung verlassen? Nur bedingt. Durch kabellose Controller und die Weiterentwicklung von Bewegungsübertragungen haben Sony, Nintendo und Microsoft die Sparte des digitalen Fitness-Booms für sich ausgebaut. „Mein Fitness-Coach Club“ von PlayStation, das „Ring Fit Adventure” von Nintendo oder „EA Sports Active 2“ zählen zu den bekanntesten Vertretern ihrer Art und sorgen mit einfachen Übungen und spielerischen Komponenten für Kalorienverbrauch.

Mit der Reihe „Just Dance“ oder „Fitness Boxing“ wird das Angebot erweitert und holt auch diejenigen ab, die sich eher auf Freizeitsport fokussieren möchten. Boxen fällt in diesem Fall unter diese Kategorie, da sich die Umsetzung eher als Schattenboxen darstellt. Das realistische Schlagen eines Sandsacks wurde von den Anbietern bisher nicht entwickelt. Schade eigentlich, denn das Potenzial wäre vorhanden. An Bewegungsangeboten mangelt es somit nicht. Dennoch bleibt die Frage, ob die Games eher unterhaltsame Abwechslung oder effektives Training sind?

Individualität bleibt auf der Strecke

Grundsätzlich ist gegen die Nutzung von Konsolengames als Trainingstool nichts einzuwenden. Dennoch sollten User keine Wunder erwarten. Kreislauf und Stoffwechsel werden zwar angeregt und Kalorien werden aufgrund von Bewegung zum Schmelzen gebracht. Große Sprünge sollte jedoch niemand erwarten. Eher bieten sich die Spiele als kleines Überbrückungsprogramm an, wenn das Fitnessstudio geschlossen hat oder an trainingsfreien Tagen doch eine kleine Sporteinheit absolviert werden will.

Das Problem liegt in der festgefahrenen Struktur der Games. Ein echter Trainingsplan kann modifiziert werden oder auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Fitness an der Konsole folgt einer festgelegten Route, die meist nur in den Schwierigkeitsgraden variiert werden kann. Einsteiger, fortgeschrittene Sportler oder Profis: Mehr Variationen sind in den seltensten Fällen möglich. Zudem bringen die Spiele nur etwas, wenn die Selbstdisziplin erhalten bleibt und ein regelmäßiges Training absolviert wird. Den inneren Schweinehund zu Hause zu überlisten, ist deutlich schwieriger als im Fitnessstudio.

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