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Sportschuhe

Diese Marken dominieren bei Fußballschuhen

Fußball ist deshalb auf der ganzen Welt so beliebt, da es nicht viel braucht. Im Grunde genommen reicht einfach schon ein Ball, um ein bisschen zu kicken. Wer es allerdings etwas ambitionierter angehen will, der kommt um ein Paar Fußballschuhe nicht herum. Angefangen vom ersten Sportschuh mit Schraubstollen bis hin zum modernen Hightec-Schuh haben Fußballschuhe eine lange Entwicklung durchlaufen. Global Player auf dem Fußballmarkt wie Nike oder Adidas forschen ständig an neuen Innovationen, um den perfekten Fußballschuh zu liefern. Doch neben den beiden Branchengrößen gibt es noch zahlreiche weitere Hersteller. Wir stellen die wichtigsten Produzenten für Fußballschuhe vor.

Nike – Mercurial, Hypervenom und Co.

Nike ist in den vergangenen 50 Jahren, insbesondere seit den 1990ern, zum größten Sportartikelhersteller der Welt aufgestiegen. Und auch wenn sich bis heute die Geister an der korrekten Aussprache des Firmennamens scheiden, gehört Nike zu den wertvollsten Marken überhaupt. Die Herstellung und der Vertrieb von Sportschuhen gehört dabei zum Kerngeschäft des Konzerns. Dabei arbeitet Nike nicht nur im Marketing, sondern auch in der Entwicklung eng mit den Fußballprofis zusammen. Die Mercurial-Reihe beispielsweise gehört zu den erfolgreichsten Schuhlinien im Fußballgeschäft. Dank seines extrem leichten Eigengewichts ist er perfekt für schnelle Antritte und Hochgeschwindigkeitsdribblings ausgelegt. Der Mercurial-Serie entstammen die beliebten Modelle Superfly, Vapor oder Vortex. Cristiano Ronaldo beispielsweise hat eine eigene Signature-Serie auf Basis des Mercurial. Grund hierfür ist auch der Erfolg, den er für seine Teams verspricht. Bei den Tipps wird Ronaldo mit einer Fußball Wetten Quote von 4,50 als der Top-Kandidat für den Spieler der Saison gelistet. Kein Wunder, dass auch große Sportmarken an dem Fußballer interessiert sind. Speziell für Offensivspieler wurde zudem die Hypervenom-Reihe mit den Phantom-Modellen entwickelt. Diese beiden Modellreihen gehören zu den populärsten Schuhen am Markt.

Adidas – Kaiser, Mundial und Co.

Das in Herzogenaurach ansässige Adidas gehört zu den ältesten Sportartikelherstellern der Welt. Schon bei der WM 1954 stattete die Marke mit den drei Streifen die deutsche Nationalmannschaft aus. Dass die Helden von Bern bei dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Adidas aufliefen, war natürlich ein grandioser Marketingcoup. Auch Adidas hat in den vergangenen Jahrzehnten viel zur Fußballschuh-Entwicklung beigetragen. Mit dem Copa Mundial, der ursprünglich zur WM 1982 entworfen wurde, haben sie einen echten Klassiker entwickelt. Mittlerweile gilt er als der meistverkaufte Fußballschuh der Welt. Unter anderem liefen Diego Maradona, Lothar Matthäus oder Franz Beckenbauer mit dem Schuh auf. Letztgenannter hat mit dem Kaiser später auch einen eigenen Schuh bekommen. Die Kaiser-Reihe zählt ebenfalls zu den populärsten Fußballschuh-Serien. Darüber hinaus huldigen die Herzogenauracher dem deutschen Ausnahmefußballer mit vielen weiteren Kollektionen. Auch wenn Adidas weltweit gesehen nur noch die Nummer zwei hinter Nike ist, führt Adidas in den Ländern, in denen Fußball die Sportart Nummer 1 ist, immer noch an.

Puma – die Nummer 3 im Bunde

Neben Adidas hat sich mit Puma in Herzogenaurach ein zweiter Global Player auf dem Sportartikelmarkt etabliert. Die Geschichte der beiden Unternehmen hängt eng zusammen, immerhin sind die Firmengründer Brüder. Auch Puma hat mit der evo-Reihe, zu der unter anderem der evoKNIT, evoPOWER oder der evoSPEED gehören, einen echten Klassiker geschaffen. Wie die anderen großen Mitbewerber setzt Puma natürlich ebenfalls auf prestigeträchtige Werbeträger. Unter anderem zählen Marco Reus und Neymar Jr. zu den Aushängeschildern der Firma. Der Signature-Schuh von Neymar wird unter dem Namen Future Z 1.1 vertrieben. Zudem ist Puma Aurüster und langfristiger, strategischer Partner des BVB.

Hummel, Umbro und Co. – die europäischen Mitbewerber

Auch wenn die drei oben genannten Unternehmen einen Großteil des Geschäfts unter sich aufteilen, gibt es noch zahlreiche weitere Mitbewerber auf dem Fußballschuh-Markt. Der dänische Konzern Hummel setzt auf Sportbekleidung und ist vor allem im Bereich Fußball und Handball aktiv. Vom Old School Star über den X Blade bis hin zum Celestial bietet Hummel für die verschiedensten Plätze und Untergründe die passenden Schuhe an. Zudem tritt Hummel auch als Ausrüster der dänischen und der litauischen Fußball-Nationalmannschaft sowie verschiedenen Vereinen wie Brondby IF auf. Auf der britischen Insel gehört Umbro zu den populären „Eigenmarken“. Lange Zeit liefen die Three Lions im Umbro-Trikot auf. Zudem pflegen die Briten strategische Partnerschaften mit zahlreichen europäischen Vereinen. Derzeit rüstet Umbro beispielsweise Werder Bremen und Dynamo Dresden aus. Weiter Marken, die sich auf dem Fußballschuhmarkt probiert haben, sind unter anderem Lotto, Uhlsport oder Asics. Mittlerweile versucht sich sogar der Sportartikel-Discounter Decathlon an einer eigenen Fußballschuh-Kollektion.

Ob Cristiano Ronaldo im Nike, Lionel Messi im Adidas oder Neymar Jr. im Puma – wenn die Weltstars Spitzenleistungen in ihren Signature-Schuhen abliefern, freuen sich natürlich die Ausrüster.

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