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Schweiz im WM-Fieber: Wenn Fussball und digitale Sportwelt zusammenwachsen

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Wenige Wochen trennen die Schweiz von einem Moment, auf den das ganze Land gewartet hat. Die Nati reist nach San Diego, packt die Koffer für Nordamerika, und irgendwo zwischen Granit Xhakas Weckruf nach dem 1:1 gegen Australien und Trainer Murat Yakins Galgenhumor entsteht genau das, was Schweizer Sportfans kennen: Diese eigenartige Mischung aus Vorfreude, verhaltener Erwartung und dem leisen Gedanken, dass diesmal vielleicht mehr drin ist als das obligate Achtelfinale.

Xhaka hatte nach dem enttäuschenden Testspiel nicht gezögert. „So darfst du nicht auftreten, sonst reist du nach drei Spielen nach Hause“, sagte er vor laufender Kamera. Kein diplomatisches Herumreden. Und Yakin? Der liess sich nicht aus der Ruhe bringen: Vor vier Jahren habe die Nati den letzten Test gegen Ghana mit 0:2 verloren und sei trotzdem im Fahrplan gewesen. So funktioniert Schweizer Fussball. Ehrlichkeit auf der einen Seite, pragmatischer Galgenhumor auf der anderen.

Digitale Sportwelt im Aufschwung

Was sich parallel zur steigenden WM-Begeisterung verändert hat: der Umgang mit Sport im digitalen Raum. Dass die Schweiz eine zutiefst sportaffine Nation ist, zeigt sich nicht nur in der Fussballbegeisterung rund um die Nati, sondern auch in der breiten Alltagssportkultur, vom Wandern in den Alpen bis zu den Laufveranstaltungen in Städten wie Zürich und Bern. Sportkonsum und aktive Sportausübung laufen hier seit Jahren Hand in Hand.

Genau in dieses Umfeld hinein wachsen digitale Sportplattformen, die gezielt auf den lokalen Markt ausgerichtet sind. Wer sich fragt, welche Anbieter in der Schweiz wirklich funktionieren, stösst schnell auf Namen wie Bahigo Schweiz für Sportwetten und Online Casino, der sich mit lokalen Zahlungsmethoden wie TWINT, breiter Sportabdeckung und auf den Schweizer Markt zugeschnittenen Konditionen von generischen Anbietern abhebt. Die WM ist dabei kein Ausreisser, sondern ein Brennglas, das zeigt, was solche Plattformen das ganze Jahr über leisten müssen.

Eine Nati mit Charakter, eine Gruppe mit Perspektive

Seit 2014 hat die Schweiz bei jeder Weltmeisterschaft das Achtelfinale erreicht. Das ist keine Kleinigkeit. Andere Nationen mit mehr Ressourcen, mehr Medienrummel und deutlich grösseren Fanbases scheitern früher. Die Eidgenossen nicht. Murat Yakin führt 2026 eine erfahrene Mannschaft um Xhaka, Manuel Akanji und Gregor Kobel in eine Gruppe, in der die Schweiz auf dem Papier als Favorit gilt.

Gegen Katar, Bosnien-Herzegowina und Gastgeber Kanada haben die Schweizer gute Karten. Nicht brillant, nicht unantastbar, aber gut genug für die K.o.-Runde, wenn die Grundtugenden stimmen: Organisation, Mentalität, Zweikampfhärte. Dass Xhaka dieses Muster kennt, zeigt ein Blick zurück: Schon 2023 schlug der Captain öffentlich Alarm, die Nati wachte auf und begeisterte wenige Monate später an der EM. Der Rhythmusgeber im Mittelfeld weiss genau, wie er seine Worte dosiert. Solche Spieler prägen Endrunden oft nicht durch spektakuläre Aktionen, sondern durch ihre blosse Präsenz.

Das WM-Fieber hat die Schweiz längst erfasst, auch wenn es mancherorts noch verhalten wirkt. Rund 58 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer planen, zumindest einzelne Spiele zu verfolgen, 15 Prozent wollen möglichst viele Partien schauen. Das Wohnzimmer bleibt die bevorzugte Bühne, Public Viewings werden genutzt, aber nicht als erste Wahl. Der Schweizer schaut lieber kontrolliert als im Pulk.

Fussball als kollektiver Moment

Zurück zur Nati. Was auch immer in Santa Clara gegen Katar passiert, die Stimmung in den Schweizer Wohnzimmern wird elektrisch sein. Alle drei Gruppenspiele finden um 21:00 Uhr Schweizer Zeit statt. Die Nati spielt zur Primetime, wenn die Aufmerksamkeit am grössten ist, wenn auch der letzte Skeptiker kurz die Fernbedienung weglegt und schaut.

Wie es der Schweiz an der WM ergehen wird, hängt massgeblich von Xhaka ab. Das schreibt die NZZ, und kaum jemand würde widersprechen. Xhaka ist Kapitän, Lautsprecher, Rhythmusgeber, und in schlechten Phasen der Einzige, der auf dem Platz noch strukturiert denkt. Was mit einem verärgerten Interview nach einem Testspiel gegen Australien beginnt, könnte in wenigen Wochen in einem unvergesslichen WM-Abend enden.

Rund zehn Prozent der Schweizerinnen und Schweizer glauben daran, dass die Nati 2026 den grossen Coup landen könnte. Eine kleine Minderheit. Aber genau die, die nach dem Schlusspfiff noch am lautesten jubelt.

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