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Neuer Weltrekord: 500 km in 86 Stunden ohne Schlaf

Kim Allan

Kim Allan

Die vierfache Mutter Kim Allan aus Neuseeland ist ein unglaublicher Weltrekord gelungen: Sie ist 310 Meilen (das entspricht 500 km) in 86 Stunden, 11 Minuten und 9 Sekunden am Stück ohne Schlaf gelaufen. Damit hat sie der bisherigen Weltrekordhalterin Pam Reed, die 486 km in 80 Stunden lief, den Rang abgelaufen. Den Begriff „Dauerlauf“ definieren diese beiden Damen wohl etwas anders als das gemeine Fußvolk.

Die erfahrene Ultra-Marathon-Läuferin hat die medienwirksame Aktion im Jahr 2013 mit einem guten Zweck verbunden und eine Spendenaktion an ihren Weltklasse-Lauf gekoppelt. Dabei kamen 7.000 Dollar für den New Zealand Spinal Trist zusammen.

Allan kann es immer noch nicht so recht glauben: „Das ist alles ganz schön surreal, was gerade passiert. Auf Facebook wird über mich gesprochen. Wenn ich in den News von einer Frau aus Neuseeland lese, die einen Weltrekord geschlagen hat, denke ich mir immer noch: Oh mein Gott, die reden ja über mich.“

 

 

Nur eines ist etwas blöd gelaufen: Einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde wird sie für ihre einmalige Leistung nicht erhalten, denn sie hatte es versäumt, Guinness-Schiedrichter zu ihrem Run zu bestellen. Streitig machen wird ihr den Rekord aber dennoch niemand, denn ihre Support Crew hat jeden Schritt gefilmt und es waren immer Leute auf der Strecke, um sie anzufeuern und die bezeugen können, dass sie sich nicht schlafen gelegt hat.

Rekordversuch von Arda Saatçi in 2026: 600-Kilometer in 96 Stunden

Der Berliner Extremsportler und Content Creator Arda Saatci sorgte im Mai 2026 mit einem außergewöhnlichen Wüstenlauf in den USA für Aufsehen. Saatci lief mehr als 600 Kilometer vom Death Valley bis zum Santa Monica Pier in Kalifornien – bei extremer Hitze, Schlafmangel und körperlicher Erschöpfung. Zwar verpasste der 28-Jährige sein ursprünglich angepeiltes Ziel von 600 Kilometern in 96 Stunden, dennoch erreichte er nach 123 Stunden und 21 Minuten das Ziel und begeisterte damit Hunderttausende Zuschauer im Livestream. Besonders bemerkenswert: Trotz der enormen Belastung setzte Saatci seinen Lauf nach Ablauf des Zeitlimits unbeirrt fort. Im Ziel wartete seine Mutter auf ihn und anschließend ging es gemeinsam traditionell ein Eis essen.

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