Speedminton: Squash trifft auf Badminton

29. September 2011
cc by wikimedia/ Norro

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Es ist immer wieder spannend, was entsteht, wenn Menschen einfach Sportarten sozusagen miteinander mischen. Auf diese Art und Weise wurde schon so manche Trendsportart geboren. Eine von ihnen, die bei immer mehr Menschen beliebt ist, ist das sogenannte Speedminton. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um eine schnelle Varianten von Badminton.

Die Schnelligkeit wird durch spezielle Bälle, den sogenannten „Speedern“ erreicht. Diese sind im Grunde schwere Bälle mit einem verkürzten Flugkleid. Sie erreichen in einem hitzigen Match schon mal Geschwindigkeiten von bis zu 290 km/h. Für das Spiel benötigt man kein Netz. Es muss lediglich mit Kreide oder aber mit Gummiseilen ein Feld abgesteckt werden.

Gespielt wird nach Regeln und Elementen, die aus Badminton, Squash und Tennis stammen. Interessant ist auch, dass es Schläger („Rackets“), Speeder usw. gibt, die im Dunkeln leuchten, so lassen sich auch nachts Matches austragen. Speedminton ist actionreich und dank der einfachen Ausrüstung auch fast überall und jederzeit spielbar. Mehr Infos zum Spiel findet ihr beispielsweise unter speedminton.de…

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Je Älter die Deutschen werden, desto weniger Sport treiben sie

27. September 2011
cc by Flickr/ arzitek

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Wir alle wissen, dass wer regelmäßig Sport treibt auf ein längeres und gesünderes Leben hoffen kann. Der direkte Zusammenhang zwischen Sport und Gesundheit wird immer wieder betont und zudem lautet der Ansatz für viele Beschwerden und Erkrankungen schlicht und ergreifend mehr Sport. Doch leider befolgt der Mensch selten Empfehlungen, die gut für ihn sind.

So wird die folgende Auswertung, auf die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hinweist, zwar nur wenige überraschen, dem einen oder anderen wohl aber ein Kopfschütteln entlocken. Die Soziologin Simone Becker wertete die Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus den Jahren zwischen 1986 und 2005 aus. Dabei gaben die Befragten nicht nur an, wie zufrieden sie mit ihrer Gesundheit waren, sondern auch wie oft sie Sport trieben.

Dabei zeigte sich deutlich, dass zwar der Anteil der Menschen, die mindestens einmal die Woche Sport treiben, im Laufe der Jahre gestiegen ist, dass jedoch die Deutschen mit zunehmendem Alter immer weniger Sport machen. Mit 18 Jahren sind im Schnitt gut 80 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen sportlich aktiv, mit 35 Jahren liegt der Wert bei beiden Geschlechtern jeweils bei nur noch 30 Prozent und ab 68 Jahren sind nur noch jeweils 18 Prozent aktiv.

Zudem wurde deutlich, dass je unzufriedener die Menschen mit ihrer Gesundheit waren, sie um so weniger Sport trieben. Natürlich ist bei schlechter Gesundheit die Hemmschwelle zur Bewegung größer, jedoch ist keine Bewegung oft genau das, was es noch schlimmer werden lässt.

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Funktionales Training beugt Verletzungen vor

26. September 2011

Wir haben an dieser Stelle ja bereits das eine oder andere Mal über sogenanntes funktionales Training berichtet. Ein Trend, der in den letzten Jahren immer mehr aus den USA seinen Weg zu uns findet. Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement weist nun darauf hin, dass funktionales Training auch Verletzungen vorbeugen kann.

Bei dieser Form des Trainings geht es nicht darum einzelne Muskelgruppen zu stärken, sondern gleichzeitig mehrere anzusprechen. Das freie, dreidimensionale Training soll auf verschiedene Bewegungsanforderungen vorbereiten und dabei die Gesundheit fördern.

Gelenke und Muskeln werden nicht nur stabilisiert, sondern man verbessert dabei auch noch seine Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Typischerweise kommen hierbei Hilfsmittel wie Gewichte oder Medizinbälle zum Einsatz. Da es sich häufig um anspruchsvolle Bewegungskombinationen hält ist man am besten beraten, wenn man sich einen Profi an seine Seite holt, denn schon alleine eine aufrechte Haltung ist dabei wichtig.

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Outdoor-Sport im Winter – was ist zu beachten?

24. September 2011

flickr/ malouette

Gesundheitsbewusste Menschen treiben regelmäßig Sport. Vor allem im Sommer sieht man viele Jogger, Radfahrer oder Walker. Doch auch wenn der Winter vor der Tür steht und die Temperaturen in den Keller fallen, muss damit nicht Schluss sein. Einige Regeln sind dabei jedoch unbedingt zu beachten.

Zuviel Training schadet

Übermäßige Belastungen sind schädlich für das Immunsystem und können vor allem im Winter schnell zu Erkältungen und Ähnlichem führen. Überdurchschnittlich hohe Anstrengungen und Belastungen von mehr als 60 Minuten werden nicht empfohlen und führen zur erhöhten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, welches das Immunsystem angreift. Falls es doch einmal zu einem Infekt kommen sollte, muss dem Körper dringend eine hinreichende Ruhepause gegönnt werden.

Passende Kleidung ist das A und O

Eine Grundvoraussetzung für gesunden Outdoor-Sport ist geeignete Kleidung. Funktionskleidung, die vor Kälte schützt, verschiedene Temperaturen reguliert, wasserdicht, winddicht und gleichzeitig atmungsaktiv ist, hat meist ihren Preis. Sie sollte aber im Sinne der eigenen Gesundheit auf jeden Fall getragen werden. Vor allem sollte hier auf Qualität geachtet werden, anstatt einfach das günstigste Produkt aus einem Onlineshop zu bestellen. Ebenso gehören Handschuhe und Mütze zur Grundausstattung, da trotz Schwitzen Kopf und Hände am meisten von Erfrierungen bedroht sind. Damit keine zu kalte und trockene Luft eingeatmet wird und somit Lungenschäden vermieden werden, empfiehlt sich ein Training mit Mundschutz oder nach Möglichkeit die Atmung durch die Nase.

Aufwärmen nicht vergessen

Bevor man mit gewohnter Intensität trainiert, sollte eine kontinuierliche und umfangreiche Erwärmung erfolgen. Dabei spielt auch die Sportart eine Rolle. So muss sich ein gut trainierter, schneller Läufer gründlicher aufwärmen als ein Walker. Besonders bei Waldläufen mit unebenem Terrain sind dazu Dehnungsübungen vonnöten.

Ausreichend Trinken

Im Gegensatz zu einem weitverbreiteten Irrglauben benötigt der Körper im Winter nicht weniger Flüssigkeit als im Sommer. Vor allem die oftmals trockene Winterluft entzieht dem Körper Wasser. Dies muss durch eine zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme kompensiert werden. Zuckerfreie Tees und mindestens zimmerwarmes Wasser eignen sich besonders gut.

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Downhill auf dem Einrad!

22. September 2011

Downhill Mountainbiken ist schon für sich nichts für Weicheier. Mit dem entsprechenden Bike geht es über Wurzeln, Gestein, Morast und das alles in rasantem Tempo. Keine Frage, dass es dabei auch schnell zu Verletzungen kommen kann. Es geht aber wie immer auch noch mal eine Nummer härter.

Weltweit betreiben einige Sportler Einrad Downhill. Ja, ihr habt richtig gelesen, diese wagemutigen Athleten stürzen sich die Downhillstrecken auf einem Einrad hinunter! Wer das meistert, kann wahrlich von sich behaupten, seinen Körper und sein Gefährt zu beherrschen.

Wer sich selbst von diesem Wahnsinns-Sport überzeugen will, der kann dies an diesem Wochenende (23. bis 25. September 2011) in Bad Tölz tun. Dort treffen sich nämlich 100 Wettkämpfer aus 14 Nationen zur Offenen Deutschen Meisterschaft im Einrad Downhill. In dieser und vier weiteren Disziplinen messen sie sich im Mojopark am Blomberg auf ihren Einrädern. Für Zuschauer ist der Eintritt frei.

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