Getestet: Erfahrungen mit Laufbekleidung von PRO TOUCH

Wie Ihr ja sicher schon mitbekommen habt, werde ich in dieser Saison zum ersten mal keine Laufpause im Winter einlegen, sondern ich versuche der Dunkelheit und Kälte zu trotzen, um mit einer noch besseren Ausgangsform in die 2015er Laufsaison zu starten. Daher spielen für mich die Themen Ausrüstung und Sicherheit eine große Rolle und ich habe Euch ja schon einige Optionen für eine angemessene Winterlaufbekleidung vorgestellt.

Heute geht es dabei um die Laufbekleidung von PRO TOUCH, einer Marke, die Ihr exklusiv bei INTERSPORT bekommt, und die vor allem für ein einzigartiges Preis-Leistungsverhältnis bekannt ist. Die Marke gibt es bereits seit 1992 und wie man merkt, fliessen die Erfahrung der Mitarbeiter und Sportler aus der jahrelangen Erfahrungen im Sport und Sporthandel in die Produktentwicklung ein. PRO TOUCH Artikel gibt es für fast alle athletischen Sportarten wie Running und Kampfsport oder für Teamsportarten wie Fußball, Volleyball und Basketball und ist in den INTERSPORT Geschäften oder auch im INTERSPORT Onlineshop erhältlich.

Ich habe mir eine Auswahl an verschiedenen Teilen für den Test besorgt und dabei vor allem auf Produkte geachtet, mit denen man im Herbst und Winter im Straßenverkehr gut zu sehen ist und damit sicher und warm über die Laufstrecken kommt. Bei PRO TOUCH löst man das Thema Sichtbarkeit durch eine Kombination aus Neonfarben und auffäligen Designs im Kombination mit aufgebrachten Reflektoren.

Hierbei habe ich zwei Serien getestet. Zum einen eine Variante in neongelb, bei der das Langarm-Shirt komplett in neongelb verarbeitet wurde und auf der Brust ein reflektierendes PRO TOUCH Logo aufgebracht ist. Ein weiterer Reflektionsstreifen ist am Reißverschluss am Hals mit eingearbeitet worden. Außerdem ist das Langarmlaufshirt mit einer Dry Plus Ausrüstung versehen, die eine bessere Klima- und Feuchtigkeitsregulierung bewirkt. Unter den Achseln ist das Shirt zusätzlich mit Meshmaterial ausgestattet worden, so daß dort ein besonders guter Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch stattfinden kann.

Kombiniert werden kann das Shirt mit einer dünnen Laufjacke, die sich dank hauchzarter, kaum auffallender Reißverschlüsse am Ärmel auch in eine Laufweste verwandeln lässt und damit auch bestens für den Frühling geeignet ist. Auch diese Jacke ist in auffälligem Neon gestaltet und ist mit schwarzen Reißverschlüssen und schwarzem Mesh unter den Achseln gestaltet worden. Im Brustbereich befinden sich zwei senkrechte Streifen aus kleinen Vierecken – einem stark reflektierenden Druck. Für den Kopf gibt es dazu aus eine passende neonfarbenen Laufmütze.
Wie man sieht, passen die neonfarbenen Under Armour Speedform Apollo einfach perfekt zu diesem Outfit.

Noch ein wenig besser gefällt mir aber die Variante in neongrün, bei der beim Laufshirt noch Reißverschlüsse in neon-organge verwendet wurde und auch die Reflektoren in neon-orange gestaltet sind. Hierbei handelt es sich auch um ein Winterlaufshirt, daß etwas dicker als das neongelbe Shirt ist und über etwas längere Ärmel verfügt, so daß in Kombination mit Handschuhen kein Freiraum bleibt, über den kalte Luft eindringen könnte. Auch dazu gibt es wieder eine passende Jacke, bei der allerdings die Ärmel nicht abgenommen werden können. Dafür gefällt mir auch hier das Design mit den zusätzlichen neon-organgen Details noch besser, da es noch dynamischer wirkt und eine nöch höhere Sichtbarkeit bewirkt. Ein absolut praktisches Highlight sind aber die kleinen Details. So haben beide Jacken einen kleinen unscheinbaren Druckverschluss auf Höhe des Brustbeins, mit dem sich die Jacke bei geöffnetem Reißverschluss an dieser Stelle fixieren lässt – sprich beide Seiten der Jacke werden dort zusammengeknöpft. Das hört sich im ersten Moment vielleicht unspektakulär an, aber wer schon mal versucht hat mit einer komplett geöffneten Jacke zu laufen, weiß das das unmöglich ist und man dann meist mit einer störend umgeknoteten Jacke an der Hüfte oder einem Jackenknäuel in der Hand endet – dieser kleine Druckknopf löst das Problem.

Die neon-grüne Jacke hat auch ein weiteres schönes Feature für den Winter. So sind an den Ärmelenden kleine neonorange Verlängerungen aus dickerem Trikotstoff eingenäht, die über Daumenschlaufen verfügen. Wenn man dort die Daumen einschiebt, kann einerseits der Ärmel nicht mehr hochrutschen und keine Kälte eindringen – die kleinen Erweiterungen fungieren aber auch als eingebaute Handschuhe. Wenn es also nicht ganz so kalt ist reicht es mit einem Laufshirt und dieser Jacke auch ohne Handschuhe für ein angenehmes Laufgefühl.

Das Design findet sich auch bei den Laufhosen wieder, obwohl man hier auf die Grundfarben schwarz und grau setzt und diese mit den neon-orangen Reißverschlüssen und organen Reflektorapplikationen auflockert. Damit setzt man im Beinbereich eher einen optischen Ruhepunkt und selbst bei meiner modischen Aufgeschlossenheit kann ich mir nicht vorstellen, daß jemand wirklich mit einer neonfarbenen Laufhose durch die Öffentlichkeit rennen mag – also zumindest als Mann. Dank dieses angenehmen Equipments wurde dann auch einer meiner krassesten Läufe des Jahres (nach 3 Stunden Schlaf mit Kater von der Weihnachtsfeier) doch noch zu einem Vergnügen.

Funktionell bin ich von den PRO TOUCH Laufprodukten wirklich begeistert. Man bekommt wirklich vernünftige Qualität für einen guten Preis und gerade die Hosen und Laufshirts ziehen mit den großen Sportmarken mindestens gleich oder haben sogar noch bessere Details für einen besseren Preis. Gerade die neongrüne Jacke überzeugt mich absolut und ist optisch sehr gelungen und auch die Daumenschlaufen und der beschriebene Druckknopf fehlt mir bei vielen deutlich teureren Jacken.
Die Laufhosen sind schon ab 39,95€ zu bekommen und bei den Langarmshirts gibt es gerade ein Sonderangebot bei dem man Shirts ab 24,95€ bekommt. Auch die Jacken sind mit 64,95€ absolut bezahlbar und man hat ja gleich noch eine Weste mit inklusive. Damit bekommt man ein komplettes Laufoutfit bei PRO TOUCH für rund 100€ – ein Preis für den man bei anderen Marken gerade einmal die Laufhose bekommt.

Natürlich bekommt man eine noch krassere Reflektion und Sichtbarkeit, wenn man sich beim Nike Flash Pack bedient oder bei Adidas, aber der Kundenkreis, der sich 450€ für eine Laufjacke leisten möchte, ist wohl doch recht überschaubar. Gerade für die Basics werde ich wegen des Preis-Leistungsverhältnisses wohl in Zukunft öfter mal zu PRO TOUCH greifen.

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Kommentare
Eine Antwort zu “Getestet: Erfahrungen mit Laufbekleidung von PRO TOUCH”
  1. Anonymous sagt:

    Sehr interessant! Danke für diesen tollen Bericht!

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