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Sportshirts: Welche Materialien und Stoffe haben die besten atmungsaktiven Eigenschaften bei Sportbekleidung?

Das beste Material für Sportshirts – Darauf sollte man beim Kauf achten! Um sich beim Ausüben diverser Sportarten wohlzufühlen, ist die richtige Sportbekleidung ein wichtiges Kriterium. Sie übernimmt diverse Funktionen. Gute Sportshirts nehmen zum Beispiel gewisse Mengen Schweiß auf und transportieren nassen Schweiß an die Außenseite des Stoffes, wo er verdampfen kann. Zudem spielen die Atmungsaktivität und natürlich auch Tragekomfort eine Rolle. Durch die atmungsaktiven Eigenschaften des Stoffes, kann die Körpertemperatur des Sportlers besser reguliert werden.
Die Wärmeisolation sollte sowohl im trockenen als auch im feuchten Zustand funktionieren, was besonders im Winter wichtig gegen Auskühlung ist. Für die Erfüllung all dieser Zwecke ist das Material von großer Bedeutung. Wenn du dich bei den verschiedenen Herstellern von Sportbekleidung umschaust, entdeckst du eine Fülle an unterschiedlichsten Materialien. Um eine passende Auswahl zu treffen, stellen wir dir verschiedene Materialien mit ihren Vor- und Nachteilen vor, die du beim Kauf von Sportshirts berücksichtigen solltest.

Die Auswahl an verschiedenen Materialien und Materialmischungen groß. Ein besonderes Augenmerk bei deiner Entscheidung sollte vor allem auf deiner persönlichen Schweißbildung liegen. Bist du eher der Sportler, der kaum schwitzt oder treibt es dir den Schweiß beim Training extrem aus den Poren?
Am besten findest du dein passendes Sportshirt sicher, wenn du einfach verschiedene Varianten ausprobierst. Unterziehe doch den Materialien, dessen Vorteile am besten zu dir passen, einen umfassenden Praxistest. Gerade bei Sportbekleidung lohnt es sich aber immer, sich nach Deals und Angeboten umzusehen. Beispielsweise der Vorteilshop bietet eine große Auswahl an hochwertigen Sportshirts von bekannten Marken wie Reusch, Kappa und Stubai sowie andere Kleidung in der Kategorie Sport & Outdoor. Dabei lassen sich bis zu 85% gegenüber dem Originalpreis sparen. Da anders, als bei Laufschuhen die Unterschiede zwischen den großen Markenherstellern nur gering sind, kann man also bedenkenlos auch bei solchen Sonderangeboten zuschlagen.

Polyester: Beständig und lange haltbar
Der Stoff punktet vor allem durch seine Beständigkeit. Seine synthetischen Fasern treten in glatter, gekräuselter oder verwirbelter Form auf. Als texturiertes Garn wärmt es hervorragend. Wenn du beim Sport stark schwitzt, ist Polyester ebenfalls empfehlenswert, denn es nimmt Schweiß nicht auf, sondern leitet ihn weiter. Nachteile hält dieses Material eigentlich nur in Sachen Umwelt bereit. Es verrottet nicht. Daher solltest du es so entsorgen, daß es ordnungsgemäß recycelt werden kann. Meist wird Polyester als Mischgewebe zusammen mit anderen Fasern verwendet.

Baumwolle: Gut geeignete Außenschicht
Reine Baumwolle ist bei der Sportbekleidung nur als äußere Schicht geeignet. Zwar trägt sich Baumwolle im trockenen Zustand sehr angenehm auf der Haut und kühlt zudem, jedoch bleibt es lange nass und bietet dann keine Wärme mehr. Dadurch, daß die Feuchtigkeit in den Baumwollfasern gespeichert wird, nimmt auch das Gewicht der Kleidung zu – gerade für Ausdauersportler ein Problem, wenn die Kleidung zunehmend schwerer mit, die man beispielsweise über einen Marathon trägt. Auch die durchgeschwitzte Optik im nassen Zustand ist nicht gerade geschmackvoll. Somit ist Baumwolle als Material für Sportshirts nur unter ganz bestimmten Bedingungen empfehlenswert. Dazu sollte beispielsweise der innere Stoff oder das Basisshirt auf der Haut mit Polyester oder einem anderen atmungsaktiven Material ausgestattet sein und Baumwolle nur als Mischung oder als Obermaterial über dieser Schicht verwendet werden.

Polypropylen: leicht und abriebfest
Bei Funktionsshirts wird die leichte und abriebfeste Kunstfaser in unterschiedlichen Materialstärken eingesetzt. In Sachen Körperwärme steht Polypropylen der Wolle in nichts nach. Gegenüber Polyester, Merinowolle oder Baumwolle ist die Faser zudem elastischer und atmungsaktiver.
Ein weiterer Vorteil: Das Material wird kaum nass, da es keinen Schweiß aufnimmt und trocknet zudem schnell. Das beständige Polypropylen eignet sich daher besonders für Sportler, die stark schwitzen. Wer wenig schwitzt, hat den Nachteil, dass der Wasserdampf innen kondensiert und man so eventuell schneller friert. Wie Polyester muss auch dieses Material zum recyceln entsprechend entsorgt werden.

Merinowolle: Angenehm natürlich und warm
Es gibt einige Funktionsshirts, die aus feiner Merinowolle bestehen. Da die Fäden keine Schuppen haben, die sich beim Schwitzen aufstellen, ist diese Wolle angenehm auf der Haut und kratzt nicht. In Shirts aus Merinowolle bleibt Schweißgeruch nicht so extrem haften, sodass du es auch mehrmals tragen kannst, bevor du es in die Wäsche geben musst. Das Material transportiert den Schweiß und wärmt außerdem besser als Polyester.
Nachteile birgt die Pflege. Die Wolle verfilzt nach mehrmaligem Tragen zu kleinen Knötchen. Diese kannst du dann mit einem speziellen Kamm entfernen oder musst sie per Hand abzupfen. Außerdem ist eine Wäsche nur bis maximal 40 Grad möglich, da die Shirts sonst einlaufen würden.

Mischgewebe: Optimierung durch Materialmischung
Natürlich gibt es auch Sportshirts, bei denen die beschrieben Materialien gemischt werden. Dadurch lassen sich einige Optimierungen herbeiführen. So sind Kleidungsstücke aus Merinowolle, denen Elastan zugeführt wurden, elastisch und nehmen keinen Schweiß auf.
Wenn du auf amerikanische Marken triffst, findest du für das Material Elastan jedoch die Bezeichnung Spandex. Auch Nylon oder Polyamid sind synthetische Fasern, die Merinowolle beigemischt werden. Dieses Mischgewebe macht die Shirts fester.
Die Beimischung von Polyacryl bewirkt, dass der Schweißgeruch angenommen und festgehalten wird. Ein weiteres mögliches Mischgewebe ist Baumwolle mit Polyester. Die Baumwolle kann durch die Beimischung von Polyester entstehenden Wasserdampf wesentlich besser transportieren.

Neue Materialen: Parley, Modal, Bambus…
Die Sportindustrie ruht sich aber keinesfalls auf dem bisher möglichen Angebot aus, sondern ist derzeit vor allem auf der Suche nach ökologisch verträglicheren, nachhaltigeren Materialien gewonnen wird und gleichzeitig die Performance-Anforderungen für den Sport erfüllt.
Einige dieser Fasern sind beispeilsweise Parley, daß aus recyceltem Plastik gewonnen werden oder Modal, welches aus Buche gewonnen wird oder auch Fasern aus Bambus!

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