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Outdoor Reisen

Erfahrungen vom Rosengartenschlucht Canyoning in Imst für Familien

Die Rosengartenschlucht gehört zu den absoluten Wander-Highlights in Imst und auch in diesem Jahr waren wir wieder auf den schmalen Pfaden am Rande der Schlucht unterwegs. Allerdings wechselten wir in diesem Jahr auch zum ersten Mal die Perspektive auf dieses Naturhighlight und erkundeten die Rosengartenschlucht direkt im Wasser bei einer Canyoning-Tour mitten durch die Schlucht. Wie es war, berichte ich heute in diesem Erfahrungsbericht.

Für das Canyoning in der Rosengartenschlucht wird meist der mittlere Teil der Schlucht ausgewählt, da der obere Teil mit Höhenunterschieden von bis zu 45 Meter, über die man sich abseilen muss, eher für Fortgeschrittene geeignet ist und der untere Teil als Naturschutzgebiet nicht für das Canyoning zugänglich ist. Der mittlere Teil ist dafür optimal für Canyoning-Einsteiger, Kinder und Familien geeignet. Aber auch, wenn die Tour teilweise als Kinder-Canyoning angeboten wird, so heisst das nicht, daß es langweilig oder für Warmduscher ist. Das Canyoning durch die Rosengartenschlucht wird von verschiedenen Anbietern veranstaltet – wir waren als Teil unseres Aufenthaltes in der AREA 47 am Start.

Daher begann die Canyoning-Tour für uns mit dem klassischen hineinquetschen in die extradicken Neoprenanzüge und auch die Wasserschuhe, Helm und Gurtzeug legten wir an, bevor es dann in den klimatisierten Shuttlebus in Richtung Rosengartenschlucht ging. Nach etwa 20 Minuten erreichten wir dann unseren Startpunkt und wanderten ein Stück, bis wir die Einstiegsstelle gleich bei der Blauen Grotte erreichten.

Noch schnell ein paar Sicherheitshinweise und schwupps gehts es über das Geländer hinein in das Wasser der Schlucht. Und das ist überraschender Weise gar nicht so kalt wie erwartet und ist mit 12 Grad wahrscheinlich doppelt so warm, wie das Wasser in der Hachleschlucht, in der wir im letzten Jahr unterwegs waren. Wie wir hörten machen es das besondere Gestein und die Hanglage möglich.

Also ab in die Schlucht und los. Was mir als erstes auffällt, ist der komplett andere Eindruck, den man auf die Rosengartenschlucht bekommt. Denn ich hätte erwartet, daß man doch einige Stellen der Schlucht von den Wanderungen wiedererkennt, aber man ist doch in einer ganz eigenen Welt unterwegs und sieht auch keine Wanderer am Rand. Wenn ich es nicht wüsste, würde ich jedenfalls nicht erraten können, daß ich gerade in der Rosengartenschlucht unterwegs bin.

Etwas mehr als eine Stunde waren wir dann in der Rosengartenschlucht unterwegs, die vor allem durch die vielen Rutschen richtig spaßig war. Aber auch eine kleine Abseilpassage und ein Stückchen mit Klettersteigfeeling waren mit dabei und komplettierten das Canyoning-Feeling. Sportlich gesehen war das Canyoning in der Rosengartenschlucht also keine große Herausforderung, aber dadurch eben optimal für alle, die sich an das Thema Canyoning herantasten wollen oder nicht sonderlich sportlich sind.

Aber auch für unsere Outdoor-Familie war es ein schönes Erlebnis und ich fand es ehrlich gesagt auch mal entspannend, wenn man nicht bei jeder Outdoor-Aktivität komplett ans Limit geht. Und auch unsere beiden Jungs waren mit Spaß dabei, aber wie es bei Teenagern eben so ist. Ein paar größere Abseilstellen oder mal ein paar Sprünge in Pools, so wie sie es in der Hachleschlucht erlebt hatten, wäre schon ok für die beiden gewesen.

Für mich war aber vor allem der Perspektivwechsel interessant, um die Schönheit der Rosengartenschlucht auch einmal direkt aus dem Wasserlauf zu erleben. Aber wenn es um pures Canyoning geht, werden wir beim nächsten Mal sicher wieder ein Schwierigkeitslevel draufpacken.

Übrigens ist in der neuen Outdoor Community Card von Imst auch eine geführte Canyoning-Tour mit im Paketpreis enthalten. Wer also Lust auf ein spannendes Paket aus Outdoor-Erlebnissen zum vergünstigten Preis hat, sollte sich die Outdoor Community Card mal näher ansehen.

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