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Almalfiküste: Trailrunning auf dem Pfad der Götter nach Positano. Neapel und Pompei

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Wahrscheinlich kennen die meisten von Euch die tollen Bilder von den Yachten vor der blauen Küste vor Capri und Amalfi. Aber hättet Ihr gedacht, daß sich darüber ein echtes Paradies für Wanderungen und Trailruns versteckt? Ich hatte das Vergnügen, zusammen mit Tecnica und lokalen Guides einen Einblick in diese beeindruckende Berglandschaft zu bekommen.
Doch fangen wir mal ganz von vorn an!

Denn von Berlin ging es erst einmal mit dem Flieger nach Neapel, wo wir den Nachmittag zu einer ganz besonderen Stadtführung nutzten. Schon hier zeigte sich, daß man klar im Vorteil ist, wenn man in Italien mit Italienern reist. Denn wir klapperten nicht einfach nur die normale Rangliste der Top-Sehenswürdigkeiten ab. Nein, wir hatten Massimo, denn Herrn der Schlüssel.


Und mit seinen Schlüsseln öffnete uns Massimo die Türen zu verborgenen Plätzen, Kirchen und Kapellen, die normaler Weise nicht oder noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Denn Neapel hat so viele Kirchen, daß viele der kleinen Gebäude aufgegeben wurden und nun zugemüllt und vergessen dem Verfall geopfert wurden. Massimo und seine Mitstreiterin Caterina haben sich mit dem Verein Respiriamo Arte, der Rettung und Wiedereröffnung dieser vergessenen und verwahrloster sakraler Gebäude gewidmet.


Und wir bekamen nun bei unserer Tour einen kleinen Vorgeschmack, welche Schätze noch in Neapel schlummern. Und wer diese Geheimnisse selbst mal erforschen will, sollte sich eine Tour mit Respriamo Arte buchen – denn von diesen Geldern und von Spenden finanziert sich das Projekt – und es gibt noch Vieles, daß gerettet werden muss in Neapel.


Nach dieser Mischung aus Indiana Jones und Iluminati, tauchten wir aber wieder auf in die reale Welt und stärkten uns erstmal im Antonio & Antonio und genossen den Blick auf die Strandpromenade, das Castell dell’ Ovo und auf den Vesuv.
Und was isst man in Neapel? Natürlich eine originale Pizza Napoli!

Dann ging es aber weiter zur Almalfiüste, wo wir am nächsten Morgen mit dem Trailrunning-Programm starteten. Denn Tecnica hatte weltweit Journalisten, Blogger und Influencer zusammengerufen, um den neuen TECNICA Origin auszuprobieren, den ersten personalisierteren Laufschuh, denn ich Euch in meinem TECNICA Origin Testbericht auch schon ausführlich vorgestellt habe.


Mit im wahrsten Sinne des Wortes frisch gebackenen Schuhen, ging es dann los zu unserem Trailrunning-Testlauf an der Amalfi-Küste und ich hatte ja keine Ahnung!

Schon im April war ich auf meiner Kreuzfahrt an der Almalfiküste vorbeigekommen und war mit einer Yacht die Küste entlang gebrettert und hatte die Sonne, das Meer und kleinen, bunten Häuser bewundert, die sich an die Felsenküste schmiegen. Das sich darüber ein echter Schatz verbirgt, war nicht zu erahnen.


Wir starteten unsere Tour in San Michele, bis uns die Guides dann nach wenigen Kilometern in Bomerano zum Einstieg auf den Sentiero Degli Dei, den Pfad der Götter, ging. Schmale, felsige Wege führten vorbei an den Terassenäckern der Bauern und vorbei an den romantischen kleinen Häusern, die man vom Meer aus sehen konnte.


Immer höher ging es, hinein in den mystischen Nebel, der über der Szenerie hing und uns ein wenig den Blick auf die Buchten und das Meer versperrten – nur für kleine Momente blitzte das Wasser unten am Fuß der Berge auf. Aber es ging ja noch weiter nach oben, über blumengesäumte Wege, die den Blick von den verkohlten Baumstümmeln ablenkten, die vom letzten Waldbrand übriggebliebene waren. Und diese Ruhe!


Obwohl der Pfad der Götter bei Weitem kein Geheimtipp ist, sind die Dörfer und der Weg so ursprünglich geblieben, wie er schon vor 1.000 Jahren war. Imbissbuden oder sonstige Touristenetablissements hat man sich fern gehalten und als wir höher und höher stiegen, begegneten uns auch zunehmend weniger andere Läufer. Wobei wir die einzigen Läufer auf dem Pfad waren – das Wandern hat hier eindeutig die Oberhand.



Und dann ist es soweit! Der Himmel klart auf und unter uns zeigen sich das Farbengewirr der Häuser von Positano. Also auf zum letzten Downhill und dann laufen wir durch die kleinen Gassen und über die schmalen Treppen hinein in den Ort, der schon so viele vor uns fasziniert hat.
Nach knapp 2 Stunden und 14 Kilometern sind wir also in Positano angekommen und nutzen den Nachmittag zum Entspannen am Strand, für die Verkostung der regionalen Küche und zum Einwirken der Eindrücke vom Sentiero Degli Dei.

Dann geht es weiter mit dem Schiff zum Abendessen, mit fangfrischem Fisch direkt am Hafen und dann die Beine ausstrecken und Kraft tanken für den nächsten Tag.
Denn bevor es zurück nach Berlin geht, fahren wir zur Ausgrabunggsttätte von Pompei, und treffen dort wieder auf Caterina, Maria und Massimo – dieses Mal allerdings ohne geheimes Schlüsselbund. Dafür aber mit jeder Menge Hintergrundwissen und Details zur Architektur und Lebensweise im alten Pompei. Also schlendern wir die historischen Straßen entlang und ich beschließe, unbedingt noch einmal zurückzukommen!

Ein riesiger Dank geht also an TECNICA, die mir diesen Blick hinter die Kulissen Neapels und die unvergesslichen Eindrücke auf dem Pfad der Götter und vor der Traumkulisse Positanos ermöglicht haben.

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