Laufen Outdoor

Body Transformation und wechselhafte Körperzustände. Das lief im April 2019.

Ehrlich gesagt erschrecke ich mich beim Monatsrückblick und insbesorndere beim Rückblick auf dieses Jahr schon ein bisschen vor mir selbst. Denn was im Januar noch normal als typische Back-to-Fitness Initivative begann, wo ich wieder etwas mehr in Form und etwas an Gewicht verlieren wollte, wie in jedem Jahr, hat sich inzwischen zu einer ernstzunehmenden Metamorphose entwickelt. Irgendwann im Februar muss es gewesen sein, wo es im Kopf “klick” gemachat hat und seidem mache ich exteme Fortschritte und bin fokussiert auf mein Ziel wie lange nicht mehr. Aber dazu gleich noch mehr. Ich bin jedenfalls sehr glücklich, wie es in diesem Jahr bisher läuft.

Sicherlich ist der grandios verlaufene Halbmarathon in New York nicht ganz unschuldig daran und trotz meiner vielen Reisen, habe ich im April auch wieder mehr als 200 Laufkilometer abgerissen und werde damit wohl im Mai die erste Schwelle knacken und die ersten 1.000 Kilometer des Jahres 2019 komplettieren.

Es gab aber auch wieder jede Menge Highlights im April. Leider habe ich wegen meiner Reise nach Los Angeles ja den Berliner Halbmarathon, und damit die zweitgrößte Laufveranstaltung des Jahres, verpasst aber konnte wenigstens vorher mit Lars noch ein wenig die original Laufstrecke testen.

Danach ging es also in den Flieger nach L.A. und ich weiß – Euer Mitleid hält sich in Grenzen. Trotzdem sind mir die großen Events in meiner Heimatstadt sehr wichtig, weil man dort natürlich unendlich viele Leute trifft, die man in der ruhigeren Wintersaison vielleicht nicht so oft gesehen hat.

Dafür habe ich mich umso mehr gefreut, daß die Community der adidas Runners nun auch in Los Angeles zunehmend aufblüht. Denn seit der Selbstzerstörung des NRC, mit dem man früher in Santa Monica laufen konnte, sind die AR-Crews ja die einzige Option, um global in den Metropolen schnell eine läuferische Heimat unter Gleichgesinnten zu finden.

Und so konnte ich nicht nur meine entspannenden, fast schon meditativen Morgenläufe an den Stränden von Manhattan Beach durchziehen, sondern auch mal eine Yogastunde und ein Fartlek Training am Strand und Pier von Santa Monica mit den Leuten von LAAR in meinen Besuch einbauen. Danke für die Gastfreundschaft!

Im Gepäck hatte ich auch die Blackroll Running Box und so konnte ich in diesem Jahr auch gleich direkt am Strand ein wenig die Beinchen ausrollen.

Ich habe mir nun endlich auch mal den Veterans Parkway angeschaut, einen schönen, langgezogenen Park, der direkt in der Nähe unseres Büros in LA beginnt und bis zum Ozean führt. Wirklich schön zum Laufen. Also danke nochmal für den Tipp, Anne-Sophie!

Dann ging es schnell zurück nach Berlin, wo ich ja den Plan hatte, aus dem Flieger zu hüpfen und schnell zum Airport Nightrun zu düsen, um dort mal schnell den Halbmarathon mitzunehmen – mal eben die Beine vertreten nach dem langen Flug. Leider hatte mein Flug dann aber Verspätung, sodass mir die Zeit zu knapp wurde, um noch anzureisen, die Startnummer abzuholen und dann fertig umgezogen rechzeitig am Start zu stehen. Dann also ein neuer Versuch im nächsten Jahr. Die Bauleitung hält die Strecke am BER ja scheinbar auch noch länger als bis 2020 frei.

Einmal schlafen, waschen und Koffer umpacken und weiter ging es nach Palma de Mallorca und einer Rundreise durch das Mittelmeer. Mein Plan, unterwegs auch noch ein paar Lauevents mitzunehmen ging zwar nicht so ganz auf, aber dafür habe ich wenigsten schon mal recherchiert, wo man in Mallorca gut laufen kann!

Ansonsten habe ich versucht möglichst überall ein paar Laufkilometer mitzunehmen und war in Palma de Mallorca, auf Korsika, in Rom, am Etna in Sizilien, auf Malta und Ibiza laufen, auch wenn ich zum Schluss der Reise doch ein wenig seekrank geworden bin.

Aber auch an Board musste ich meine Vorbereitungsläufe für den Rennsteiglauf einbauen und bin daher seit langem mal wieder aufs Laufband gestiegen. Gerade bei Seegang eine echte Erfahrung. Denn man läuft quasi ständig im Wechsel leicht bergauf und dann wieder leicht bergab. Sowas bei einer Einheit von 90 Minuten oder länger, ist nichts für schwache Nerven.

Aber auch ein wenig Entspannung war möglich und so habe ich bei einer speziellen Yogastunde eine neue Yogaform entdeckt, bei der speziell nach dem Atemrhytmus trainiert wird. Darüber berichte ich Euch dann aber bald noch einmal genau.

Zurück in Berlin war ich dann als erstes froh, wieder ganz normal trainieren zu können, ohne Laufband und ohne schaukelnden Boden und habe es richtig genossen, wieder klassische Runden über das Tempelhofer Feld drehen zu können. Auch das Wiedersehen mit der Waage war einigermaßen angenehm, denn trotz hervorragender Verpflegung hat die viele Bewegung wohl dazu beigetragen, daß mein Gewicht weiterhin auf Optimalkurs für den Supermarathon ist.
Mehr als 15kg habe ich mit dem Intervallfasten inzwischen verloren und bin damit nur noch wenige Kilogramm von meinem Idealgewicht entfernt. Wobei ich ehrlich gesagt nicht auf das Gewicht achte, sondern einen Wert für den Körperfettgehalt habe, den ich anstrebe.

Denn nach wie vor ergänze ich mein Lauftraining mit bis zu drei Einheiten an Krafttraining und Mobilitätstraining in der RUNBASE und versuche also nicht nur Körperfett zu verlieren, sondern auch an Muskelmasse und Beweglichkeit zu gewinnen und ich bin gespannt, wo mich diese Reise hinführt. Es passiert jedenfalls gerade sehr viel mit meinem Körper und ich hoffe, daß ich das dann auch bald in neue Ergebnisse auf der Laufstrecke verwandeln kann.

Bisher bin ich ja noch im Abschlusstraining und trainiere gezielt die Grundlagenausdauer und die niedrigen Trainingsbereiche. Daher war es nun auch zum ersten Mal soweit, daß ich einen Marathon “einfach nur zum Spaß” gelaufen bin. Verrückt, daß ich mal diesen Punkt erreiche!

Jedenfalls wollte ich ja schon lange mal die Medaille vom Spreewaldmarathon haben, denn die ist eine Goldene Gurke! Also habe ich versucht, dort auch wieder möglichst konstant zu laufen, hauptsächlich zum zu spüren, wie ich mich aktuell nach 42 Kilometern auf flacher Strecke fühle, damit ich einschätzen kann, wie ich den Rennsteiglauf angehen muss, der ja dann noch Höhenprofil und mehr als 30 zusätzliche Kilometer bietet.
Zum Schluss packte mich aber doch der Ehrgeiz, damit ich unter 4 Stunden bleibe. Aber dazu gibt es bald auch einen eigenen Rennbericht.

Und eigentlich dachte ich ja, daß ich auf meinen Reisen wahnsinnig viel Zeit habe und mal ganz viel aufschreiben könnte, wozu ich sonst nicht komme. Aber wie es dann eben so ist – hauptsächlich ein paar Ergänzungen für meine Laufschuhtests sind dazugekommen. Vor allem den adizero Prime wollte ich Euch vorstellen, mit dem ich ja so gut durch New York geschrotet bin.
Und meine Suche nach dem idealen Schuh für meinen ersten Ultramarathon läuft ebenfalls und der Salomon Speedcross 5 ist einer der Kandidaten dafür.

Ich habe mir vorgenommen auch mehr Wohltätigkeitsprojekte zu unterstützen und starte im Mai zusammen mit SAUBER ENERGIE mit dem Support für das Projekt Laufen für den Wald. Dort wird jeder Laufkilometer, den Ihr für die Aktion spendet, in dem Ihr quasi ein Beweisfoto vom Lauf hochladet zu je einem Euro Spende für ein Aufforstungsprojekt im Harz.

Ansonsten geht es im Mai ja nun entgültig in den Saisonwahnsinn, worauf ich mich aber auch riesig freue, weil es viele tolle Highlights auf meinem Wettkampfkalender gibt.

Gestartet wird mit dem Free Happy Yoga Event in Potsdam am 1. Mai und dann geht es weiter nach München zum Wings for Life World Run, wo ich meinen ersten Einsatz als Pacemaker habe und versuche, die Läufer bis zur 20km-Marke zu bringen.

Mit dem S25 in Berlin habe ich dann einen weiteren Trainingslauf, den ich ruhiger angehen werde, weil es danach zum Tapering nach Barcelona geht, bevor dann das große Highlight kommt. Mein erster Supermarathon am Rennsteig!


Ende Mai bin ich dann zum Training für den Ultraks in Mayrhofen im Zillertal. Für dieses Trailcamp mit Florian Reiter und Markus Kröll kann man auch noch Tickets buchen. Wenn Ihr also Lust habt, mit mir zusammen über die Berge zu laufen, dann bucht Euch noch schnell ein!

Und auch die weitere Saisonplanung geht weiter, denn ich will noch den ein oder anderen Lauf vom Trailrunning-Kalender mitnehmen. Den Ultraks in Mayrhofen laufe ich auf jeden Fall, aber da geht doch noch was!



Außerdem plane ich gerade meine erste SUP-Tour, wo ich mehrere Tage mit dem Brett unterwegs sein will. Dafür stelle ich mir gerade die SUP-Ausrüstung und die Touren zusammen. Und auch zum Thema Rennrad gibt es ein spannendes Projekt – dazu verrate ich aber erst später mehr!

Also auf gehts in einen spannenden Mai und vielleicht sehen wir uns ja bei einem Finisher-Bier bei einem Laufevent

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Hier findet Ihr übrigens auch die Beiträge zu den Monatsrückblicken vom September, Oktober, November und Dezember, den Jahresrückblick von 2018 und auch schon das Neueste vom Januar, Februar und März.

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