Laufen Sportschuhe

Salomon Speedcross 5 im Test. Erfahrungen im Vergleich zum Modell 4. Lohnt es, den Speedcross 5 zu kaufen?

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Salomon hat mit dem Speedcross ja schon seit Jahren einen der erfolgreichsten Trailrunningschuhe auf dem Markt und hat nun mit dem Speedcross 5 wieder eine neue Generation dieses Klassikers vorgestellt.

Ich war ja schon vom Speedcross 4 bei meinen Läufen in den Dolomiten begeistert und habe im vergangenen Jahr auch die zweite Etappe des TransalpineRun im Speedcross problemlos absolviert. Also habe ich mir mit einem Blick auf den Trailrunning-Kalender den neuen Speedcross 5 mal in einem Test genauer angesehen und werde besonders meine Erfahrungen aus dem Vergleich vom Speedcross 4 und 5 die Unterschiede herausstellen

Denn auf den ersten Blick war ich beim Öffnen des Schuhkartons schon etwas überrascht, warum der Schuh überhaupt die Nummer 5 trägt. Denn der Speedcross 5 sieht dem Speedcross 4 verblüffend ähnlich. Aber eben nur, wenn man nicht genau hinsieht!

Wie ich ja schon geschrieben habe, ist der Salomon Speedcross ein absoluter Top-Trailrugningschuh und man sieht auf den Laufstrecken dieser Welt kaum einen Schuh häufiger als den Speedcross. Und nicht nur der 4er, auch der 3er wird noch häufig gelaufen und geliebt. Also ist klar, daß Salomon so ein populäres und gut funktionierendes Modell eben erstmal weiter verfeinert und nicht gleich komplett neu aufbaut.

Salomon Speedcross 5 – Was ist neu im Vergleich zum Speedcross 4?
Insgesamt wurde der Speedcross noch viel homogener und geradliniger aufgebaut als der Vorgänger und bekommt dadurch besonders in der schwarzen Farbvariante eine noch brutalere, cleanere Optik.
Es wird zwar das gleiche, angenehm softe und atmungsaktive Mesa-Obermaterial verwendet, aber die Zunge ist nun nicht mehr mit dem Obermaterial verbunden. Außerdem wurde die Polsterung vorn am seitlichen Knöchel und an der Achillessehne weiter nach oben gezogen und bietet somit ein noch komfortableres Tragegefühl.


Noch dazu wurde das stabilisierende SensiFIT Gitter jetzt komplett geklebt und ist auch viel weniger erhaben. Dadurch wird Material gespart und Klebeverbindungen sind nicht nur filigraner, sondern bieten auch weniger Angriffsfläche für Wasser und Schmutz. Mal ganz abgesehen vom verbesserten Design.

An der Ferse gibt es auch ein weiteres Update. Denn hier wurde die gummierte Sohlenkonstruktion so weit nach oben gezogen, daß sie jetzt als eine geschlossene Einheit, die Aufgaben übernimmt, die vorher Sohle und eine aufgesetztes, genähtes äußeres Fersenkonstrukt übernimmt. Auch hier werden beim Speedcross Komponenten reduziert, der Aufbau vereinfacht und unnötige Materialübergänge vermieden. Denn immer an Stellen, wo etwas verbunden werden muss, egal ob geklebt oder genäht, können hohe Kräfte und Materialbelastungen die Lebensdauer eines Schuhs reduzieren. Reduziert man die Anzahl der Einzelteile, die verbunden werden müssen, erhöht man in der Regel die Lebensdauer eines Schuhs und senkt meist auch das Gewicht.

Der Speedcross 5 ist allerdings 20g schwerer geworden, als sein Vorgänger. Vor allem wegen der neuen Sohle. Trotzdem ist der Speedcross 5 noch immer leichter als mancher Straßenlaufschuh und für die gebotene Stabilität und Dämpfung im Gewicht wirklich erstklassig. Man sollte sich hier keinesfalls von der bulligen, schweren Optik des Fersenbereichs täuschen lassen. In der Hand und besonders am Fuß fühlt sich der Speedcross viel leichter an, als es die Optik vermuten lässt.

Das neue Gewicht des Speedcross 5 ist wahrscheinlich teils auch auf die neue ContraGrip-Außensohle zurückzuführen, bei der Salomon noch mal nachgelegt hat. Der Speedcross war ja auch bisher schon ein Trailrunningschuh mit einem brutalen Grip, aber scheinbar wollte man da bei Salomon nochmal nachlegen beim Ruf als Gripmonster.

Die neuen Stollen wurden also noch einmal nachgebessert. Zum einen sind die einzelnen Stollen nun größer und vor allem Breiter, aber auch das Profil wurde verstärkt, sodass man jetzt etwa 7mm Profiltiefe hat – gegenüber 5mm beim Vorgängermodell. Auch die Anzahl und Geometrie der Stollen wurde geändert. Statt vieler kleinerer Stollen, werden nun weniger, aber dafür größere Stollen verwendet.
Auch das Layout wurde angepasst und die in Bremsrichtung gedrehten Stollen beginnen nun deutlich weiter vorn, schon kurz hinter dem Ballen. Somit ist nun nicht nur der vorwärtsgerichtete Grip weiter verbessert worden, sondern auch bergab und beim Abbremsen bekommt man nun mehr Halt auf der Strecke.
Allerdings haben die größeren Stollen auch den Preis, daß das Laufgefühl etwas indirekter geworden ist. Mir hätte die alte Stollengröße in Kombination mit dem neuen Layout besser gefallen, da der Grip ja auch bisher schon erstklassig war.

Erfahrungen vom Test des Salomon Speedcross 5
Wenn Ihr mich fragt, welche Größe man beim Speedcross wählen soll und wie sie ausfallen, so würde ich mit “normal” antworten. Ich habe beim Speedcross 5 für Herren genau die gleiche Größe die ich auch bei anderen Laufschuhen und Sneakern trage.

Der Speedcross ist auch in der neuen Edition wieder ein absolutes Vergnügen. Die Passform ist superbequem und durch die neue Polsterung am Knöchel und Hacken, sowie das neue, geklebte sensiFit werden die Schuhe noch einmal ein Stückchen bequemer. Und wer viel Salomon läuft, will wahrscheinlich ohne das Quickfit und Quicklace Schnürsystem mit der kleinen Tasche an der Zunge auch nicht mehr Leben – einfach nur ultrapraktisch und sehr komfortabel.
Die gesamte neue Verarbeitung gefällt mir sehr gut und ich denke, daß der neue Speedcross 5 durch den stabileren Aufbau, besonders an den Seiten und der Ferse auch noch langlebiger und robuster wird.

Schade finde ich, daß das Laufgefühl beim Speedcross 5 etwas indirekter geworden ist. Ob der zusätzliche Grip, den man besonders beim Bergab-Ballern bekommt, diesen Kompromiss wert war, wird sich dann bei meinen ersten Rennen oder schnellen Trainingseinheiten zeigen.

Lohnt es sich, den Salomon Speedcross 5 für Herren zu kaufen?
Der SC5 ist ein erstklassiger Trailrunning-Schuh, der in der neuen Variante wieder noch etwas besser geworden ist. Allerdings war auch der SC4 schon ein toller Schuh, der sich bei mir schon viel im Training bewährt hat. Wer also noch einen Speedcross 4 im Schrank hat, sollte den ruhig noch laufen, bis er sein Lebensende errreicht.

Wer aber sowieso gerade einen neuen Trailrunningschuh sucht, sollte lieber gleich den Speedcross 5 kaufen. Denn mit einer Preisempfehlung von 129,95€ ist der Speedcross nicht nur ein toller Laufschuh, sondern auch noch fair bepreist. Und häufig findet man ja im direkten Preisvergleich auch noch ein paar Deals von Sportgeschäften. Falls Ihr noch mehr Infos zum Speedcross 5 braucht, schaut doch mal bei Salomon vorbei.

Salomon Speedcross 5 Preisvergleich

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