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Bikepacking Ratgeber: Taschen, Zelt, Rennrad, Ausrüstung, Touren – Was ist für Anfänger zu beachten?

Bikepacking ist ein relativ neuer Begriff in der Fahrradwelt, der vor allem mit dem Gravelbike und dem Lockdown noch einmal einen neuen Schub bekommen hat. Aber es gibt ihn schon so lange, wie Menschen mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Idee, mit dem Fahrrad zu fahren und gleichzeitig zu campen, hat schon immer Viele begeistert, die gerne Tage auf der Strecke verbringen, und jetzt können wir diese erstaunliche Erfahrung genießen, ohne unsere Ausrüstung auf dem Rücken mitschleppen zu müssen.
In diesem Bikepacking Ratgeber erfährst du, warum Bikepacking so beliebt ist und wie du selbst am besten loslegen kannst! Von der Bikepacking Ausrüstung bis zur Tourenplanung, wirst du alles nötige Erfahren, um deine erste Bikepacking Tour erfolgreich zu starten.

Was ist Bikepacking?

Bikepacking ist eine Art, mit dem Fahrrad zu reisen und dabei zu campen, egal ob man in der Stadt oder auf dem Land unterwegs ist. Die Idee, die Ausrüstung auf das Fahrrad zu packen, anstatt sie in einem Rucksack zu tragen, ermöglicht es den Fahrern, weiter und öfter zu fahren, als sie es sonst vielleicht könnten. Bikepacker sind nicht durch steile Hügel oder weite Entfernungen von ihrem Wohnort eingeschränkt und können mit dem Mountainbike oder dem Rennrad unterwegs sein, je nachdem, was am besten passt. Gerade das Gravelbike eignet sich hervorragend für solche Fahrradreisen.

Die Geschichte des Bikepacking

Was ist die Geschichte des Bikepacking? Die Geschichte dieses Trends geht offensichtlich auf die Zeit lange vor der Erfindung des Autos zurück. Als die Menschen um 1885 in Europa begannen, mit dem Fahrrad zu reisen, entdeckten sie schnell, dass es gar nicht so einfach war, die Ausrüstung zu transportieren, wie es zunächst schien. Im 20. Jahrhundert war das Bikepacking weit verbreitet und viele der heutigen Hersteller bauten Fahrräder mit Gepäckträgern speziell für Bikepacking. Heute findest du alle Arten von Ausrüstung, um deine Reise einfacher und bequemer zu machen.

Bikepacking vs. traditionellem Radfahren

Der Hauptunterschied zwischen traditionellem Radfahren und Bikepacking besteht darin, dass wir nicht so viel Gepäck benötigen. Bikepacker nehmen normalerweise ein Zelt oder eine Hängematte und einen Schlafsack mit, aber das ist auch schon alles. Die Ausrüstung ist leicht und lässt sich einfach auf dem Fahrrad transportieren, wenn wir auf der Suche nach neuen Orten auf der Straße oder im Gelände in die Pedale treten.

Ist Bikepacking sicher?

Für deine erste Reise brauchst du eigentlich nur ein Fahrrad, einen Rucksack für deine Ausrüstung und eine leichte Campingausrüstung. Wenn du mehr als nur das Nötigste mitnehmen möchtest, solltest du nicht vergessen, dass für Rennräder und Gravelbikes andere Gepäckträger erforderlich sind als für Mountainbikes, also schau dir alle deine Optionen an, bevor du eine Entscheidung triffst, denn gerade die modernen Bikepackingtaschen können sogar ohne Gepäckträger direkt am Rahmen, Lenker oder Sattel befestigt werden. Auf die Optionen gegen wir später noch einmal genauer ein.

Grundsätzlich sollte man immer dafür sorgen, daß man vertrauenswürdigen Menschen sagt, welche Strecken man fährt, sollte man unterwegs mal den Handyempfang verlieren und Hilfe benötigen. Das kann einfach morgens ein Anruf sein, bei einem Freund oder einer Freundin oder wann immer man gerade Empfang hat. Ansonsten sollte man, gerade wenn man plant, allein im Wald zu schlafen, vielleicht nicht so vielen Menschen davon erzählen, wo man genau ist. Je weiter man von bewohnten oder belebten Plätzen entfernt ist, um so sicherer wird es eigentlich.
Immer für einen vollen Handyakku zu sorgen und eine Powerbank oder ein Solarmodul dabei zu haben, ist Pflicht, um Hilfe rufen zu können.

Was esse ich als Proviant und Verpflegung auf einer Bikepacking-Tour?

Es gibt viele Möglichkeiten, wenn es darum geht, welche Art von Lebensmitteln du mitnehmen kannst. Wenn du vorhast, längere Zeit unterwegs zu sein, ist gefriergetrocknete Nahrung eine gute Wahl. Sie ist leicht und einfach zuzubereiten – füge einfach Wasser hinzu!

Was die Verpflegung auf Reisen mit dem Fahrrad angeht, eine der besten Möglichkeiten, Geld zu sparen, besteht darin, selbst zu kochen. Du könntest einen kleinen Kocher mitnehmen und über offenem Feuer kochen. Es gibt auch leichte Kocher, die mit Gas oder Flüssigbrennstoff betrieben werden, die du für Notfälle ohnehin dabei haben solltest!

Ansonsten sind hochkalorienhaltige Lebensmittel, wie Nussriegel, Fitnessriegel, Trockenfrüchte oder Schokolade. Das wichtigste ist aber Wasser – hier sollte man stets für einen ordentlichen Vorrat sorgen.

Wie bereite ich mich auf meine erste Bikepacking-Reise vor?

Der einfachste Weg, mit dem Bikepacking zu beginnen ist es, eine Reise zu planen, anstatt zu warten, bis man die gesamte Ausrüstung hat. Du könntest mit kürzeren Reisen beginnen und nach und nach neue Ausrüstungsteile mitnehmen – so lernst du auf einfache Weise einige der Grundlagen, bevor du etwas Großes planst!

So ist es beispielsweise ratsam, erst einmal einen Tagestrip zu machen und dann tagsüber die Ausrüstung zu testen und zu schauen, ob Du Zelt und Schlafsack im Gelände vernünftig aufgebaut und auch wieder ordentlich abgebaut und am Rad verstaut bekommst, bevor Du dich für einen intensiven Bikepacking-Trip auf den Weg machst.

Eine andere Option ist es, erst einmal ohne Übernachtung im Gelände zu starten und sich vorher Schlafplätze über AirBnB, Couchsurfing oder in Hotels zu organisieren. So spart man sich vieles an Ausrüstung und hat natürlich einen höheren Komfort, auch in Sachen Körperpflege. Man sollte dabei aber nicht vergessen immer in der Unterkunft nach einem sicheren Abstellplatz für das Rad zu fragen – am besten vorher.

Wo kann man hinfahren? Routen planen für die Bikepacking Tour.

Es gibt viele tolle Orte auf der Welt, an denen man mit dem Fahrrad unterwegs sein kann! Die freie Natur ist immer eine tolle Option, wenn man mit einem Gravelbike oder Mountainbike unterwegs ist. Und wenn du deine Bikepacking-Reise auf der Straße machen willst, gibt es viele Orte, an denen das möglich ist. Du kannst fast überall hinfahren, solange du einen Plan hast, wie du dich fortbewegst!

Am besten eignen sich die großen Fahrrad-Apps für die Navigation und auch die Touren lassen sich mit Komoot und Strava gut planen. Am wichtigsten ist aber sich zu überlegen, wie viel Strecke man sich pro Tag zumutet und so zu planen, daß man mit ausreichend Zeit vor dem Sonnenuntergang seinen Schlafplatz erreicht, damit man das Zelt noch bei Tageslicht aufbauen kann. Auch Erfrischungsstationen sollte man einplanen, wo man Proviant auffüllen kann oder auch gleich essen und trinken kann.

Bei mehrtägigen Touren sollte man auch auf eine abwechselnde Belastung achten. Es kann sich empfehlen, immer einen ruhigeren Tag mit weniger Tageskilometern mit einem intensiveren Tag abzuwechseln. Und unbedingt auf das Streckenprofil achten. Denn 100km mit vielen Höhenmetern können brutal werden, während man sie auf flacher Strecke sicher noch recht entspannt an einem Tag schafft.

Welches Fahrrad für die Bikepacking-Tour: Rennrad, MTB oder Gravelbike?

Das Packen für eine Bikepacking-Tour kann schwierig sein, vor allem, wenn man neu in diesem Sport ist. Welches Fahrrad sollte man für eine Bikepacking-Tour verwenden? Du brauchst grundsätzlich ein gutes, zuverlässiges Fahrrad und einige Taschen, aber leider ist es nicht ganz so einfach. Ein Fahrrad für Bikepacking muss sich auf verschiedenen Untergründen wohlfühlen, was traditionelle Rennräder und Cityräder für die Straße meist ausschließt oder eben in der Streckenplanung und auch beim Gepäck schwieriger macht. Im Prinzip bleiben nur Mountainbikes und Gravelbikes übrig, wenn man komplett geländegängig sein will – oder eben Tourenräder mit entsprechender Bereifung.

Mountainbikes: Da das Bikepacking in wilderem Gelände immer beliebter wird, ist die Federung zu einer Notwendigkeit geworden. Die Federung erleichtert das Überwinden von Unebenheiten und Spurrillen auf dem Trail, weshalb sie häufig bei Mountainbikes mit Starrgabel zu finden ist. Das hat allerdings seinen Preis: Gefederte MTBs sind schwerer als ihre Pendants mit Starrgabel und weniger wendig auf asphaltierten Straßen. Wenn du auf der Suche nach einem idealen Bikepacking-Fahrrad bist, dann könnte eines dieser Räder genau das Richtige für dich sein!

Gravelbikes: Gravel Bikes wurden schnell zum neuen Liebling für das Bikepacking. Sie vereinen das Beste aus beiden Welten: eine Cyclocross-Geometrie mit einer entspannteren Fahrposition, was bedeutet, dass man länger fahren kann und sich in unwegsamem Gelände leichter tut. Gravel Bikes bieten außerdem mehr Platz für breitere Reifen und sind damit vielseitig auf und abseits der Straße einsetzbar. Trotzdem lassen sich sowohl auf der Straße, als auch bei einfacherem Gelände höhere Geschwindigkeiten fahren, als mit einem Mountainbike. Wenn du auf der Suche nach einem robusten Fahrrad bist, das alles mitmacht und trotzdem schnell ist, dann bist du bei einem Gravel Bike genau richtig! Ich bin zum Beispiel mit einem Serious Gravix Gravelbike unterwegs.

Die richtigen Reifen für deine Bikepacking Tour

Reifen sind eine der wichtigsten Komponenten an deinem Fahrrad. Sie müssen an das Terrain angepasst werden, auf dem du fährst, und an die Art des Radfahrens, die du betreibst. Wenn du nur im Gelände fährst, sind klassische MTB-Reifen eine gute Wahl. Du kannst auch zwischen breiteren Modellen für mehr Komfort und schmaleren für eine bessere Kontrolle bei Nässe wählen. Wenn du jedoch hauptsächlich auf der Straße unterwegs bist, solltest du dich für leichtere Geländereifen oder Schotterreifen entscheiden, die sich sowohl auf Asphalt als auch auf leichtem Gelände wie Feldwegen bewähren. Slicks sind bei Rennrädern für Backpacking-Touren weniger zu empfehlen, da diese Fahrradreifen rutschiger bei Nässe und auch anfälliger gegen anderweitige Beschädigungen sind.

Bikepacking Taschen: Die richtigen Taschen für deine Tour

Was sind die drei wichtigsten Punkte bei der Auswahl einer Fahrradtasche? Langlebigkeit, Gewicht und Handhabung. Ein gepäckträgerloses Tourensystem ist vielseitiger als ein traditionelles Gepäckträgersystem, da es keine Gepäckträger am Fahrrad benötigt, um die Ausrüstung zu transportieren. Das bedeutet, dass du problemlos zwischen verschiedenen Fahrrädern wechseln kannst, ohne neue Ausrüstung kaufen zu müssen.

Satteltaschen: Fahrradtouren sind eine hervorragende Möglichkeit, die Welt zu erkunden, aber sie sind nicht immer einfach. Die Planung von Lebensmitteln und Wasser kann schwierig sein, ganz zu schweigen vom Gepäck. Eine der besten Möglichkeiten, Fahrradtouren zu erleichtern, sind Satteltaschen! Satteltaschen werden entweder an der Sattelstütze oder direkt am Sattel befestigt. Sie sind aerodynamischer als klassische Radtourentaschen und halten das Gepäck näher am Schwerpunkt des Fahrrads. Die Größen variieren von 5 Litern bis zu 18 Litern, so dass du immer genug Platz für das hast, was du auf deiner Reise brauchst!

Rahmentaschen: Rahmentaschen gibt es schon seit langem, und sie sind heute noch genauso beliebt wie damals. Die Vorteile von Rahmentaschen sind vielfältig. Sie schaffen Platz im Rahmendreieck deines Fahrrads und ermöglichen es dir, mehr Ausrüstung mitzunehmen. Das ist besonders nützlich, wenn du im Gelände oder auf Touren unterwegs bist, wo das Tragen schwerer Lasten eine Herausforderung sein kann. Rahmentaschen bieten auch Schutz vor Diebstahl, denn die meisten Diebe wissen nicht, wie sie an die Taschen herankommen, ohne das Rahmenrohr des Fahrrads zu beschädigen!

Lenker-Packtaschen: Der Gepäcktransport ist immer ein heikles Thema. du willst alles, was du brauchst, auf deinem Fahrrad mitnehmen können, ohne es zu überladen, aber auch das richtige Gleichgewicht zwischen Gewicht und Komfort finden. Der Gepäcktransport am Lenker ist eine Möglichkeit, dies zu erreichen, insbesondere bei Bikepacking-Touren, bei denen der Platz ohnehin knapp ist. Lenkertaschen sind faltbare Taschen, die entweder an einem flachen oder an einem abnehmbaren Lenker befestigt werden können – je nachdem, welche Art von Lenker du hast!

Weitere sinnvolle Möglichkeiten: Bikepacking wird zu einem beliebten Trend für Menschen, die gerne reisen. Außerdem ist es eine hervorragende Möglichkeit, um in Form zu kommen! Beim Bikepacking geht es darum, den Platz auf dem Fahrrad perfekt zu nutzen. Zusätzliche Verpflegungs- und Ausrüstungstaschen werden direkt am Vorbau angebracht und ermöglichen die Mitnahme von Snacks oder Getränken. Kleine Taschen für das Oberrohr oder Taschen, die an der Gabel befestigt werden, sind ebenfalls sehr beliebt, aber nicht notwendig.

Wichtig ist bei den Taschen nicht nur der richtige Sitz am Rahmen, damit sich während der Fahrt nichts löst. Lockere Taschen können aber auch nervig werden, wenn sie während der Fahrt herumwackeln und so in das Fahrverhalten des Rades eingreifen. Neben dem passenden Stauvermögen und der Passform, sollte man unbedingt auf Wasserdichtigkeit achten. Denn nichts ist Schlimmer, als abends mit durchgeweichtem Proviant und Wechselsachen ins Zelt zu kriechen. Daher lohnt es sich, die Sachen auch zusätzlich in Plastiktüten einzupacken, bevor sie in die Backpacking-Taschen eingepackt werden.

Die 9 wichtigsten Tipps für das Bikepacking

Nr. 1: Plane im Voraus! Dies ist der wichtigste Schritt beim Packen von Fahrrädern. Vergewissere dich, dass du genügend Lebensmittel, Wasser, Campingausrüstung und Wechselsachen dabei hast, damit du dich amüsieren kannst, ohne auf halbem Weg einen Notstopp im Lebensmittelgeschäft einlegen zu müssen. Wenn möglich, solltest du Dinge wie Werkzeug oder Ersatzteile mitnehmen, die in der Stadt schwer zu finden sind.

Nr. 2: Leichtes Packen ist der Schlüssel. Du musst nicht alles mitnehmen, was du besitzt – darum geht es auch gar nicht. Je mehr Dinge du auf dein Fahrrad oder an sich selbst geschnallt hast, desto langsamer und weniger effizient bist du unterwegs.

Nr. 3: Achte auf die Wetterbedingungen du willst nicht mit einem unvorbereiteten Fahrrad im Regen stehen. Berücksichtige also die aktuellen Wetterbedingungen und packe entsprechend. Lade Dir am besten eine professionelle Wetter-App herunter.

Nr. 4: Plane kürzere Tage ein. Wir wissen, dass du dich darauf freust, loszufahren, aber gehe es ruhig an. Wenn du deine Reise nach der Tageskilometerzahl und nicht nach der Fahrtzeit planst, wird deine Fahrt angenehmer und sicherer sein.

Nr. 5: Bringe eine Kamera mit du willst diese Momente festhalten und mit Freunden und Familie teilen, also stelle sicher, dass dein Handy oder deine GoPro aufgeladen und bereit hast. Ein Wechselakku oder eine Powerbank sind ebenfalls ein Muss.

Nr. 6: Bringe einen Freund mit, wenn du neu im Bikepacking bist oder einfach mal etwas anderes ausprobieren willst. Du hast ein zusätzliches Paar Hände und Augen auf der Straße – ganz zu schweigen von tollen Erinnerungen.

Nr. 7: Habe einen Plan für das Kochen. Wenn du zeltest, nimm nicht nur Lebensmittel mit, die gekocht werden müssen. Packe einfach zuzubereitende Sachen wie Sandwiches und Wraps ein.

Nr. 8: Packe das Nötigste ein. Es ist wichtig, dass du dein Fahrrad mit Werkzeug, Ersatzteilen und einer Pumpe ausstattest. Man weiß nie, wann man sie braucht!

Nr. 9: Bereite dich auf eine Reifenpanne vor. Wie bei jedem Verkehrsmittel solltest du vorausschauend planen und sicherstellen, dass du alles hast, was du brauchst, um dein Fahrrad in gutem Zustand zu halten.

Welche Zusatzausrüstung benötigt man für das Bikepacking?

Es ist Zeit, für die nächste Mehrtagestour zu packen. Hier sind einige wichtige Dinge, die du auf deiner Tour benötigst:

  • Zelt oder Tarp
  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Regenjacke
  • Wechselbekleidung
  • Erste-Hilfe-Set
  • Outdoorkocher
  • Landkarte
  • Jacken

Wie belädt man sein Bike am besten?

Hast du schon einmal eine Radtour gemacht? Es macht eine Menge Spaß, kann aber auch sehr anstrengend sein. Damit das Fahrrad beim Bikepacking wendig ist und der Fahrspaß nicht auf der Strecke bleibt, ist die richtige Beladung deiner Bikepacking-Taschen besonders wichtig. Einen möglichst niedrigen Schwerpunkt erreichst du, indem du schwere Ausrüstung möglichst tief und nah am Rad verstaust. Hier sind einige Tipps für das Packen deiner Ausrüstung, damit du bei deiner nächsten Reise eine tolle Zeit hast:

Die Lenkertasche: Diese Tasche sollte dich bei allen Gelegenheiten begleiten. Du solltest darin vor allem leichte Dinge oder Ausrüstungsgegenstände verstauen, die besonders schnell zugänglich sein sollen. In die Lenkertasche kannst du Gegenstände einpacken wie z.B. eine Isomatte, Erste-Hilfe-Set, Regenschutzbekleidung, Proviant oder eine Karte oder GPS-Gerät.

Die Satteltasche: Viele von uns haben einen Traum. Den Traum, das ganze Land mit dem Fahrrad zu durchqueren, mit allem, was man dabei hat. Für die meisten Menschen erfordert das Packen für diese Art von Reise jedoch etwas Kreativität und sorgfältige Planung, um den Platz optimal zu nutzen. Satteltaschen sind so etwas wie die Klassiker unter den Bikepacking-Taschen. In diesen oft großvolumigen Taschen lassen sich alle mittelschweren Gegenstände verstauen, die man während der Fahrt nicht unbedingt braucht – Dinge wie Zelte oder Isomatten, die eher auf Campingplätzen als an Straßenrändern oder Stränden zum Einsatz kommen, wo sie nur stören würden. In die Satteltasche kannst du Gegenstände einpacken wie z.B. Kleidung, einen Schlafsack, ein Tarp oder Gaskartuschen.

Die Rahmentasche: Eine Rahmentasche ist eine hervorragende Option für den Transport schwerer Gegenstände. Rahmentaschen werden sicher am Fahrrad befestigt und lassen sich einfach anbringen. Das macht sie besonders praktisch für lange Fahrten oder immer dann, wenn du viel Gepäck dabei hast. Außerdem bieten sie Funktionen, die den Zugriff auf deine Sachen während der Fahrt erleichtern, so dass sie für alle geeignet sind, die unterwegs die Hände frei haben möchten. In die Rahmentasche kannst du Gegenstände einpacken wie z.B. ein Zelt, Nahrung, Kocher, Wasser, Werkzeuge, Elektronik.

Welche Touren eignen sich für Bikepacking-Anfänger?

Bikepacking ist zu einer beliebten Methode geworden, um neue Teile der Welt zu erkunden. Für viele Menschen ist es die erste Erfahrung mit Touren im Hinterland. Das Schöne am Bikepacking ist, dass man einfach losradeln kann. Allerdings sollte man es bei seiner ersten Tour nicht übertreiben. Beginne mit kurzen Zweitagestouren und lerne dich und deine Ausrüstung kennen. So merkst du schnell, ob du noch etwas brauchst oder ob du überflüssige Ausrüstung weglassen kannst. Hier sind einige gute Tipps, bevor du als Anfänger deine erste Bikepacking Tour startest:

  • Verwende als Anfänger gut ausgebaute Fernwanderwege.
  • Steigere Länge und Abgeschiedenheit deiner Tour Schritt für Schritt.
  • Plan deine erste Tour bei schönem und warmen Wetter.

Fazit zum Bikepacking

Bikepacking ist eine großartige Möglichkeit, die Welt zu erkunden. Schnapp dir einfach dein Fahrrad und los geht’s. Das sagt man so, aber man sollte es nicht zu wörtlich nehmen. Du wirst viel mehr Spaß auf deiner ersten Tour haben, wenn du einige Richtlinien befolgst, die auf Neulinge zugeschnitten sind. Baue dich langsam mit kurzen Touren von zwei bis drei Tagen oder weniger auf, packe nur das Nötigste ein und kümmere dich um die Suche nach einer Unterkunft im Voraus. Und am besten gehst du auf eine Bikepacking Tour mit einem Gravelbike.

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