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In unserer Gesellschaft wird gerne alles zu einem Wettbewerb zur bestmöglichen Leistung gemacht und so benutzen viele auch den Sport dazu um an ihre Grenzen und darüber hinaus zu gehen. Dies ist für diese Menschen wohl auch legitim, jedoch sind sich Experten einig, dass man es auch übertreiben kann. Generell gilt heute, dass regelmäßige leichte Bewegung am gesündesten für den Körper ist. Zudem wird dies Bewegungsmuffel sicherlich nicht so abschrecken wie ein Marathon…
Viele Menschen müssen dabei, was die Definition von Sport und Training angeht, sicherlich umdenken, denn es hält sich bei so manch einem hartnäckig die Vorstellung, dass es sich nur um Sport handelt, wenn ich mir dazu spezielle Kleidung anziehe, mich an einen speziellen Ort begebe oder ein spezielles Gerät dafür benötige und benutze.
Der Körper unterscheidet jedoch nicht, ob wir auf einem hypermodernen Crosstrainer mit einer Million Funktionen stehen oder zügig spazieren gehen. Wichtig ist die regelmäßige Bewegung an sich! Momentan sprechen Experten von fünf Mal die Woche eine halbe Stunde Bewegung. Dies kann einen zügigen Spaziergang bedeuten, aber auch ein längerer Weg mit dem Rad zur Arbeit. Wir haben in unserer Gesellschaft wohl generell verlernt, dass Bewegung zum menschlichen Alltag gehören muss.
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Aktuellen Zahlen zufolge nehmen Experten an, dass in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen abhängig von Medikamenten sind. Neben Schlaf- und Beruhigungsmitteln sind dabei Mittel zur Leistungssteigerung besonders beliebt. Viele nutzen sie für Beruf oder das Studium, jedoch auch im Bereich des Hobbysports ist der Anteil offenbar erschreckend hoch.
Viele Hobbysportler setzen neben Nahrungsergänzungsmitteln vor allem auf Schmerzmittel. Sportwissenschaftler betonen jedoch, dass die Anzahl derer, die in Fitnessstudios zu leistungssteigernden Medikamenten greifen noch einmal höher ist. Rund ein Fünftel aller regelmäßigen Besucher von Fitnessstudios soll demnach zu entsprechenden Mitteln greifen. Bei rund sieben Millionen Mitgliedern kann man sich die Zahl ausrechnen…
Solche Medikamente machen bekanntermaßen nicht nur abhängig, sondern auch krank und das beim Hobbysport, der eigentlich unserer Gesundheit dienlich sein sollte. Experten fordern nun, dass in Fitnessstudios stärker aufgeklärt und auch darauf geachtet wird. Zudem müssten Mediziner, die solche Medikamente ohne Bedenken immer wieder verschreiben oder dem Patienten direkt besorgen, stärker sanktioniert werden. Woran liegt es in euren Augen, dass Menschen beim Sport auf zusätzliche Medis setzen? Ist es nur der Leistungsgedanke alleine oder steckt da mehr dahinter?
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Ob man bei winterlichen Temperaturen sich ins Freie zum Ausdauersport begeben soll oder nicht, darüber hört man immer wieder die unterschiedlichsten Meinungen. Fakt ist jedoch, dass Wissenschaftler nachgewiesen haben, dass solche Temperaturen durchaus förderlich für den Körper sind. Voraussetzungen: Man zieht sich entsprechend an und ist gesund.
Das kalte Wetter kann sich laut den Wissenschaftlern nicht nur positiv auf die Stimmung und das Herz auswirken, sondern erhöht sogar die Leistungsfähigkeit. Dies geht aus einer Studie der University of Massachussetts hervor. Man verglich Marathon-Ergebnisse aus verschiedenen Städten und dabei fiel auf, dass die besten Zeiten stets zwischen 1 und 10 Grad Celsius gelaufen wurden. Je höher die Temperaturen waren, desto schlechter die Zeiten. Laut den Forschern liegt die ideale Lauftemperatur bei 5 Grad.
Der Grund dafür ist, dass hohe Außentemperaturen den Körper mehr belasten. Bei Hitze muss der Körper bei sportlicher Aktivität mehr arbeiten als bei leichten Plusgraden. Wer auf Schnee joggt, kann dies übrigens auch als Training für die Waden- und Fußmuskulatur sehen. Momentan herrschen also in weiten Teilen Deutschlands ideale Temperaturen zum Joggen.
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Etliche Menschen in Deutschland leiden an Migräne. Oft wird gesagt, dass Sport hier helfen kann. Dies wurde nun durch eine Studie des Universitätsklinikums Kiel wissenschaftlich belegt, wie NetDoktor.de berichtet. Sportliche Betätigung wirkt sich demnach direkt auf die Intensität und Häufigkeit der Attacken aus.
52 Probanden, die alle seit 20 Jahren an Migräne litten, sollten bei der Studie zehn Wochen lang dreimal wöchentlich eine halbe Stunde lang Sport machen. Die eine Gruppe joggte, die andere widmete sich Nordic Walking. Leider mussten vor allem bei den Joggern einige abbrechen, da sie das regelmäßige Training nicht durchhielten. Diejenigen, die das Training dreimal die Woche durchzogen, konnten sich jedoch in der Regel über kürzere, weniger intensive und auch über weniger Attacken freuen.
Nordic Walking zeigte sich dabei besonders wirksam. Hier sank die Anzahl der Migräneattacken im Schnitt pro Woche von vorher 4,5 auf 3 ab, bei den Joggern sank die Zahl von 4,4 auf 3,7. Als Grund dafür nennen die Wissenschaftler, dass durch Ausdauersport Stresshormone abgebaut werden und Migräne sei eine Stressverarbeitungsstörung im Gehirn. Der Stresshormonspiegel im Körper beeinflusst demnach das Schmerzempfinden. Nun wollen sie auch noch testen, ob bereits ein Training zweimal die Woche hilft und ob dies für Sport generell gilt und nicht nur für Ausdauertraining.
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Fußball gehört ohne Frage zu den beliebtesten Sportarten der Welt. Dass es beim Sport schon mal zu Verletzungen kommen kann, das ist den meisten auch klar. US-Forscher wollen nun herausgefunden haben, dass zu viele Kopfbälle beim Fußball Schäden im Gehirn auslösen. In den Augen von so manch einem Nicht-Fußball-Fan könnte dies so manches erklären…
Nein, Spaß beiseite, die Forscher haben 32 Hobby-Fußballer, die alle um die 30 Jahre alt waren, näher untersucht. Sie alle waren aktive Fußballspieler seit ihrer Kindheit. Die Wissenschaftler schätzten nun wie viele Kopfbälle sie in ihrem Leben schon einmal „abbekommen“ hatten. Mittels einer speziellen Form der Magnetresonanztomografie (MRT) konnten sie herausfinden, dass die Fußballer in der weißen Hirnsubstanz Werte zeigten wie sie auch bei einem Schädel-Hirn-Trauma in ähnlicher Form vorkommen können.
Ab rund 1.000 Kopfbällen sei die kritische Grenzen laut den Forschern erreicht. Sie hoffen nun, dass die Ergebnisse berücksichtigt werden, wenn es um die Gesundheit von Hobby-Fußballern geht. Was haltet ihr von solchen Studien? Übertrieben oder doch wichtig und interessant?
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