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Leichtathletik Olympia: Klare Ziele für den OAC Europe

Es kommt eigentlich wenig überraschend, daß On Running seine Ambitionen im Bereich der Weltspitze der Leichtathletik weiter ausbaut. Gerade Mitgründer Olivier Bernhard war selbst absoluter Top-Athlet und mehrfacher Schweizermeister im Triathlon und Duathlon und siegte auch im fünf mal beim Ironman Switzerland. Aber auch die anderen beiden Gründer sind sportlich auf höchstem Niveau unterwegs und so hat man sich schon 2020 mit der Gründung des OAC in den USA einen Traum von einem eigenen Leichtathletik Team erfüllt.

Nun wurde mit dem OAC Europe ein neues Modul in der Kaderschmiede von ON vorgestellt, daß die sportlichen Ambitionen der Marke noch einmal untermauert. In Boulder in Colorado wurden ja bisher elf internationale Athleten von Dathan Ritzenhein trainiert. Dabei handelt es sich um bereits erfolgreiche Eliteathleten, die für den On Athletics Club auch schon einige beachtliche Erfolge erzielen konnte.

Der neu gegründete OAC Europe ergänzt den OAC in Boulder nun quasi als Talentschmiede. Mit zunächst sechs internationalen Nachwuchstalenten im Alter von 19-23 Jahren ist das Ziel klar gesteckt. Die Olympischen Sommerspiele in Paris 2024 und natürlich auch in Los Angeles 2028.

Den Athleten kommt dann im OAC Europe die komplette Rundum-Betreuung eines Profiteams zugute, sodass sie sich komplett auf den Sport konzentrieren können. Dabei stehen aber nicht nur das Thema Training und körperliche Vorbereitung, das richtige Mindset zu entwickeln und natürlich Regeneration und Gesundheit im Trainingskonzept des OAC. Sondern der OAC unterstützt die Athleten auch bei der langfristigen Karriereplanung, um Perspektiven für die Frage zu entwickeln, wie es nach der aktiven Athletenkarriere beruflich weitergehen kann. Aber auch in Sachen des Aufbaus einer persönlichen Marke als Athlet, sowie in Finanzfragen, steht der OAC fest hinter den Athleten.

Aber nicht nur dieser Betreuungsansatz macht den OAC Europe besonders. Denn auch mit den Trainingsbedingungen und Trainingscamps in Südafrika oder St. Moritz, bekommen die Nachwuchstalente bereits Trainingsbedingungen wie die Topathleten. Auch der innovative Coaching-Ansatz ist besonders interessant und hat wahrscheinlich mit dafür gesorgt, daß der langjährige Bundestrainer des DLV, Thomas Dreissigacker, für die Position als Coach des OAC Europe begeistert werden konnte. Sicher fallen auch aus Trainerperspektive beim OAC Europe viele Barrieren weg, die es beim Deutschen Leichtathletikverband gibt.

Herauszuheben ist beim OAC Europe übrigens auch die innovative Zusammenstellung des Teams. Denn hier treffen Athleten verschiedener Nationalitäten und Disziplinen zusammen, die dann gegenseitig von ihren unterschiedlichen Leistungsstärken profitieren und gemeinsam trainieren können.

Der Kader des OAC Europe

Noah Baltus (NED)

2021 Niederländischer U20 Champion

3:41 1,500m PB

Tom Elmer (SUI)

3x Nationaler Outdoormeister

3x Nationaler Indoormeister

3:37 1,500m PB

Cari Hughes (GBR)

2021 Zweite bei den britischen U23 Meisterschaften

4:16 1,500m PB

Marta Garcia (ESP)

2021 Spanische Indoormeisterin

4:08 1,500m PB

Fabiane Meyer (GER)

2020 & 2021 Deutsche 1,500 U20 Meisterin

4:18 1,500m PB

George Mills (GBR)

2020 Nationaler Indoormeister 1500m

2020 Nationaler Outdoormeister 1500m

3:36 1,500m PB

Einen erstes sportliches Ausrufezeichen wird der OAC sicherlich bei den Europameisterschaften in München im August setzen. Ich bin auf jeden Fall gespannt.

OAC Europe Event in Zürich

Eine spannende Gelegenheit, die neuen Talente des OAC Europe kennenzulernen und einen kleinen Einblick in die Drills von Cheftrainer Thomas Dreissigacker zu bekommen, bot sich vor ein paar Tagen in Zürich. Das Stadion Letzigrund bot eine hervorragende Kulisse für das Spektakel und nach ein paar Runden des Einlaufens und ein wenig Lauf-ABC verkündete Thomas Dreissigacker dann auch das Programm für unsere Trainingseinheit: 2 mal je 8*100m Intervalle mit 30 Sek stehender Pause.

Natürlich weiss man auch als erfahrener Hobbysportler, daß das heftig wird. Natürlich kann man versuchen, seine Kraft einzuteilen und smart zu trainieren. Aber wer macht das schon, wenn vor einem zukünftige Olympia-Teilnehmer läuferisch die Bahn in Flammen setzen und links und rechts neben einem Dutzende andere Laufblogger und Laufjournalisten mit fokussiertem Blick über die Bahn peitschen. Eine knappe 3er-Pace kann ich mit einer Trittfrequenz von 246 aus meinen Waden quetschen, aber spätestens nach dem vierten Durchgang signalisiert mir mein Körper, daß es damit nicht einverstanden ist und dieses Verhalten nicht weiter untersützen möchte. Also Tempo raus und sich hinten einklinken.

Die OAC Athleten wirken entspannt und wehren jegliche Duellierungs-Versuche mit einem Lächeln ab. Aber auch wenn man natürlich bei weitem nicht mithalten kann, finde ich es sehr interessant und inspirierend zu sehen, wie weit die Leistungskurve des Menschen doch reicht. Natürlich werde ich nie so schnell sein, aber mit dem richtigen Training kommt man sicher noch deutlich näher heran.

Sollte es also auch mal einen OAC für Senioren geben – ruft mich einfach an!

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