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Garmin Brustgurt – Lohnt sich der neue Garmin HRM 600 aus dem Test?

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Als Sportler bist Du natürlich an der steten Verbesserung Deiner Leistungen interessiert. Bestimmt nutzt Du dafür bereits eine GPS-Sportuhr und wahrscheinlich sogar eine Garmin Fenix oder Forerunner. Bessere – da genauere – Daten lassen sich allerdings mit einem Brustgurt erzielen. Hier hat Garmin mit seinem neuen Modell HRM 600 übrigens gerade Neuland betreten – sowohl vom Leistungsumfang, als auch preislich Doch welche Möglichkeiten und Analysen bietet der neue Garmin HRM 600 Brustgurt eigentlich – und an welche Athleten richtet es sich?

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Garmin erfindet den Brustgurt neu mit dem HRM 600

Im Bereich der Analyse der Leistungsdaten beim Sport hat sich Garmin bislang nicht allein einen wohlklingenden Namen erworben, sondern gehört in diesem Bereich sogar zu den wenigen Marktführern. Kundenumfragen und Testberichte zeigten in den letzten Jahren dennoch immer wieder, dass viele der Brustgurte des Unternehmens, dessen Firmensitz im US-Bundesstaat Kansas gelegen ist, mehr zur Zufriedenheit der Anwender leisten könnten. So war der Garmin HRM-Pro Plus in unserem Test zwar vom Funktionsumfang schon erstklassig, hatte aber in der Anwenerfreundlichkeit noch Potential. Mit dem neuen Brustgurt HRM 600 hat sich Garmin diese Kritik nun zu Herzen genommen und einige Änderungen gewagt, die für Dich als Sportler nicht nur zahlreiche Vorteile auslösen, sondern die zugleich den gesamten Bereich der Datenmessung auf den Kopf stellen könnten.

Mit einer Preisempfehlung von rund 170 Euro richtet sich der HRM 600 zunächst sicherlich nicht an Jedermann. Vielmehr adressiert Garmin mit diesen Kosten, die sich zweifelsohne im oberen Spektrum vergleichbarer Produkte bewegen, eher an ambitionierte Athleten. Der hohen Investition wurden allerdings Features gegenübergestellt, die tatsächlich in der Lage sein dürften, Dein Laufen, Radfahren oder Schwimmen auf ein gänzlich neues Niveau zu heben. Der HRM 600 darf dabei nicht nur als Fortschritt zu Vorgängermodellen wie dem HRM 200 oder dem HRM Pro Plus gesehen werden. Vielmehr scheint der Gurt bestrebt zu sein, gänzlich neue Wege zu beschreiten und auch solche Daten zu messen, aufzuzeichnen und zu analysieren, die für Deinen Sport wirklich wichtig sind.

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Garmin HRM 600: Ein Blick auf den Lieferumfang

Im Handel wird der in schwarzen und aus dehnbaren Kunstfasern gewebte HRM 600 in zwei Größen angeboten. Das in einer grauen und etwas unscheinbaren Verpackung gelieferte Gerät passt sich damit optimal Deinem Brustumfang an und sollte weder verrutschen noch auf dem Körper scheuern. Ohnehin zeigen erste Reviews, dass der Gurt keinerlei Irritationen, Rötungen oder Juckreiz auf der Haut hinterlässt. Selbst in Verbindung mit Schweiß ändert sich daran nichts. Natürlich kannst Du das Textil mühelos und sogar bei hohen Temperaturen in der Maschine waschen. Es wäre sogar zu wenig gesagt, dass sich das Produkt aus dem Hause Garmin angenehm tragen lässt – denn eigentlich macht sich der Gurt beim Sport gar nicht bemerkbar.

Inklusive des abnehmbaren Sensors bringt der HRM 600 gerade einmal 57 Gramm auf die Waage. Und hier zeigt sich bereits eine wesentliche Neuerung, denn Garmin hat auf den Einsatz herkömmlicher Knopfbatterien verzichtet, wie sie in vielen anderen Geräten längst üblich sind. Implementiert wurde stattdessen ein Akku, den Du innerhalb von drei bis fünf Stunden über das beiliegende Kabel aufladen kannst. Sein Speicher umfasst genügend Energie, um Dich bis zu zwei Monate bei allen Aktivitäten zu begleiten, wenn Du an jedem einzelnen dieser Tage für jeweils etwa 60 Minuten trainieren würdest. Die Laufzeit ist somit vielen anderen Gurten überlegen. Zudem sparst Du dank der Verwendung des Akkus bares Geld und schonst sogar die Umwelt.

Garmin HRM 600 Kompatibilität mit anderen Geräten

Grundsätzlich kannst Du den HRM 600 mit zahlreichen Fitnessuhren, Apps auf dem Smartphone sowie mit weiteren externen Tools wie dem Fahrradcomputer verbinden. Du bist nicht darauf angewiesen, ein Gerät zu nutzen, das gleichfalls von Garmin stammt. Voraussetzung ist allerdings, dass sich eine Verbindung über die Schnittstellen ANT+ oder Bluetooth aufbauen lässt. Übrigens bietet Dir der HRM 600 hier bereits eine wichtige Option: Du darfst selbst entscheiden, wie sicher die dabei übertragenen Daten behandelt werden. Einerseits können sie offen transportiert werden, sodass jede Person im nahen Umkreis einen Zugriff darauf erlangt. Andererseits lässt sich die Verbindung schließen, wodurch sie nur Dir und Deinen Trainingspartnern eine Nutzung erlaubt.

Der Sensor zeichnet alle Daten selbst dann auf, wenn Du einmal keine Fitnessuhr trägst oder das Handy mit der entsprechenden App gerade nicht in Reichweite ist. Für diesen Fall kann der Gurt mehrere Trainingsleistungen über einen längeren Zeitraum speichern, um sie anschließend beim Aufbau einer Verbindung auf ein externes Gerät zu übertragen. Das gelingt sogar mit leerem Akku. Ein weiterer Vorteil liegt in der leichten und intuitiven Bedienung des HRM 600, den Du über einen Ein- und Ausschalter aktivieren kannst. Der Sensor zeigt Dir über kleine Lichter an, wie hoch sein Akkustand ausfällt oder ob sich Tools in der Nähe befinden, mit denen er zur Datenübertragung in Kontakt treten kann.

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Zusätzliche Daten beim Garmin HRM 600 erlauben mehr Fortschritt

Zunächst misst der Garmin HRM 600 Deine Herzfrequenz. Du kannst also ablesen, wie schnell oder langsam Dein Herz bei normaler Belastung, während des Schlafs, beim Sport sowie bei anderen Aktivitäten schlägt. Neu ist demgegenüber, dass Dir Garmin nun sogar eine Analyse der Herzratenvariabilität bietet. Heißt, dass Du immer dann informiert wirst, wenn es einmal zu Abweichungen im Rhythmus des Herzschlags kommt – denn diese könnten auf körperliche oder mentale Überlastung, auf Stress sowie auf akute oder chronische Krankheiten hindeuten. Zu denken wäre hier etwa an Diabetes, Leiden im Herz-Kreislaufsystem und in besonders schlimmen Fällen sogar an den Herzinfarkt und den Schlaganfall.

Die eingangs getätigte Behauptung, der HRM 600 würde den Markt revolutionieren, ist mit Blick auf die weiteren Möglichkeiten des Brustgurts keineswegs falsch. Denn der Sensor liefert Dir Daten, die Du mit vergleichbaren Modellen nicht erhalten würdest. So wird beispielsweise nicht nur gemessen, wie viel Zeit der Kontakt Deines Fußes mit dem Boden bei jedem Auftreten umfasst, sondern erreichnet auch, wie viel Energie Du verlierst und wie dadurch Deine Laufgeschwindigkeit verringert und Deine allgemeine Leistung beeinflusst werden. Natürlich lassen sich diese Daten auch in Echtzeit auf dem Display Deiner Sportuhr einblenden. Die Running Dynamics zeigen nicht nur den Geschwindigkeitsverlust bei Bodenkontakt, um Live-Daten zur Abbremsung beim Aufsetzen des Fußes zu bekommen. Du erhältst auch Daten zur vertikalen Bewegung, zur Bodenkontaktzeit und zur Balance der Bodenkontaktzeit.

Effizienz bei allen Sportarten steht mit diesem Brustgurt im Vordergrund. Er hat die Absicht, Dir zu Bewegungsabläufen zu verhelfen, die Dich bei geringerer Anstrengung schneller und besser trainieren lassen, womit sich für Dich gänzlich neue Möglichkeiten des individuellen Fortschritts ergeben. 

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Garmin HRM 600: Geeignet für ambitionierte Sportler und Fans der Datenanalyse

Ein weiterer wertvoller Aspekt des HRM 600 ist die sogenannte Running Economy. Sie möchte den Aufwand ins Verhältnis zur Leistung Deines Trainings setzen. Je nach Fitnessuhr, die Du mit dem Brustgurt verwendest, werden Dir anschließend sinnvolle Tipps angezeigt. Sie widmen sich den Fragen, wie Du bestimmte Bewegungen und Abläufe optimieren kannst, um daraus bessere Trainingszeiten, eine geringere Anfälligkeit für Verletzungen, einen niedrigeren Kraftaufwand und damit eine höhere Motivation zu erzielen. Zugegeben, es mag anfangs ein wenig Zeit erfordern, um sich mit allen Optionen vertraut zu machen, die der Sensor Dir bietet. Du wirst aber schnell merken, dass Du damit ein Tool besitzt, das fast schon einem persönlichen Trainer gleicht.

Mit dem HRM 600 hat Garmin somit ein Messgerät auf den Markt gebracht, das bereits in Preis und Leistungsumfang vom Durchschnitt abweicht – und das sich eher an ambitionierte Athleten wendet, die beim Laufen, Radfahren, Schwimmen sowie bei zahlreichen anderen Sportarten regelmäßige Fortschritte erzielen wollen. Sicherlich kann die dabei gelieferte Datenmenge schnell überfordernd wirken. Dennoch gibt sie wichtige Aufschlüsse über Dein Potenzial – zudem kann sie Dich zumindest indirekt auf Krankheiten und sonstige schädliche Einflüsse hinweisen. Interessant ist dabei der Umstand, dass Dir sämtliche Messungen und Analysen sogar als Grafik oder als Diagramm angezeigt werden können, womit Du Deine Leistungen stets direkt im Blick hast. So entsteht ein wertvoller Helfer, der Dich stetig im Sport und im Alltag besser werden lässt. 

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Den neuen Garmin HRM 600 Brustgurt kann man in zwei Größenvarianten, entweder XS-S oder M-XL für je 169,99€ direkt bei Garmin kaufen. Mein Tipp ist allerdings, sich bei Amazon nach dem neuen Garmin Brustgurt umzusehen, da er dort aktuell schon für 157,48€ zu bekommen ist – und zum Black Friday bestimmt noch einmal günstiger wird. Wer einen ähnlichen, hohen Funktionsumfang haben möchte und sich vom Batteriewechsel nicht stören lässt, bekommt den HRM Pro Plus, das vorherige Spitzengerät von Garmin, nun schon zum absoluten Schnäppchenpreis hier bei Amazon.

Letzte Aktualisierung am 31.12.2025 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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