HOKA Skyward X 2 im Test
Der Skyward X 2 von HOKA soll seinen Vorgänger um einige markante Features übertrumpfen. Ob ihm dies gelingt, bleibt zu prüfen. Ich habe den neuen Maximalschuh der französischen Erfolgsmarke für Profi-Athleten und Hobbysportler und generell Aktive etwas genauer unter die Lupe genommen. Erfahre hier in meinem persönlichen Testbericht mehr zu den wichtigsten Eigenschaften des optimierten Supertrainers, darunter Dämpfung, Profil, Tragekomfort und mehr.

HOKA Skyward X 2: Extrem gedämpfter Laufschuh der neuen Generation
Auf den ersten Blick unterscheidet sich die neue Version des Skyward X durch ein deutlich schlankeres Design. So wurde nicht nur die Plattformbreite um 5 mm und die Sohlenhöhe um 2 mm reduziert. Vielmehr wurden auch in puncto Gewicht Einsparungen vorgenommen. Je nach Größe und Modell bewegt sich dieses bei den Damenschuhen zwischen rund 238 und 243 Gramm. Bei den Männern wiederum liegt es bei einer Größe von 42 2/3 bei etwa 276 Gramm. Dass es sich weiterhin um einen maximal gedämpften Schuh mit allen damit einhergehenden Vorzügen handelt, dafür sorgt die verbleibende Sohlenhöhe. Im Vorfußbereich beträgt diese 41 mm, in der Fersenregion 46 mm. Auf den Punkt gebracht profitierst Du weiterhin von einer hohen Stoßabsorption und bestmöglichen Gelenkschonung bei gleichbleibender Dynamik. Geht es um Flexibilität und Geschwindigkeit, so zeitigen die verringerten Maße ebenfalls ihre positive Wirkung durch eine erhebliche Steigerung – auch wenn der Skyward X 2 klein klassischer Rennschuh ist.
HOKA Skyward X 2: Supertrainer für alle Lebenslagen
Seiner Einordnung als Supertrainer macht der Skyward X 2 alle Ehre. Immerhin bezeichnet diese Kategorie jene Premium-Laufschuhe, die das Beste aus bequemem Alltagsschuh und ultraleichtem „Supershoe” für den Wettkampf in sich tragen. Ausdauer und Komfort für lange Strecken und hohe Rückfederung verschmelzen hier mithilfe einer reaktiven Sohle zu einem harmonischen Ganzen.
Als Wettkampfschuh ist er meines Erachtens nicht so gut geeignet, zumal das Laufgefühl eine übergeordnete Rolle zur Effizienz im Profi-Sport einnimmt. Selbst die integrierte Carbonplatte dient primär der Stabilität und weniger der Erzeugung von zusätzlichem Antrieb. Ziel ist eine bestmögliche Entlastung und Unterstützung des Körpers selbst bei sich über viele Kilometer hinziehenden Distanzen. Mit diesen Eigenschaften allein erweist sich der Skyward X 2 als idealer Begleiter im Alltag sowie beim gelenkfreundlichen, druckvollen Training über höhere Distanzen.

Innovative Sohlentechnologie als Aushängeschild des HOKA Skyward X 2
Die bereits erwähnte Sohlendicke von rund 48 mm im Fersenbereich allein hebt den hier präsentierten Supertrainer von der Konkurrenz ab. Das Herzstück bildet dabei zweifellos die mit einer zweischichtigen Dämpfung versehene, imposante Zwischensohle. HOKA setzt hier ganz auf eine Komposition aus EVA- und PEBA-Schaumstoff. Während Letzterer eine optimale Rückfederung und Dynamik gewährleistet, zeichnet sich EVA-Schaum durch seinen Bounce-Effekt sowie seine extreme Weichheit aus. Gemeinsam bildet dieses kraftvolle Material-Duo die erforderlichen Rahmenbedingungen für ein einzigartiges Laufgefühl und die Perfekte Kombination aus Dämpfung und Energierückgabe. Ein weiteres essenzielles Element ist die zwischen den beiden Schaumstoffschichten liegende, leicht gewölbte Carbonfaserplatte. In Verbindung mit der sogenannten Rocker-Geometrie, sprich einer stark gewölbten Sohlenform, und der insgesamt breiten Plattform fördert sie eine ruhige und gleichmäßige Abrollbewegung ohne Stabilitätsverluste und einen sauberen, effizienten Laufflow.
Die Passform des Skyward X 2 und ihre Besonderheiten
Extra viel Platz für Zehen und Vorfuß im Vergleich zur 1. Version macht den X 2 zu einem besonders bequemen Laufschuh für Träger mit höherem Rist und breiteren Füßen. Druck und Reibung sind hier entsprechend nicht zu befürchten. Die weiche Passform, die angenehm anliegenden Socken gleichkommt, erhält durch den Einsatz von atmungsaktivem Mesh-Gewebe als hochwertigem Obermaterial eine zusätzliche Aufwertung. Mithilfe einer zonal gepolsterten Zunge wiederum wird einem Verrutschen entgegengewirkt. Für erhöhte Stabilität sorgt weiterhin der sogenannte Active Foot Frame, der einer idealen Positionierung des Fußes in der Mittelsohle dient. Zusammengefasst legt es die besondere Passform darauf an, sicheren Halt bei maximaler Dämpfung zu gewährleisten.
Ein Hinweis am Rande: In Bezug auf die optimale Größe bist Du ebenso wie bei anderen HOKA-Modellen mit einer Nummer größer in der Regel am besten bestellt.

Optik und Design des HOKA Skyward X 2: Nicht zu unterschätzende Entscheidungskriterien
Nach der Abhandlung sämtlicher praktischer und funktionaler Eigenschaften bleibt eigentlich nur noch das Erscheinungsbild. Dass eine dicke Mittelsohle für eine maximalistische Silhouette sorgt, erklärt sich von selbst. Das Obermaterial ist wandlungsfähig und rangiert je nach Saison von originellen Farbmustern bis hin zu sportlicher Eleganz. Reflektierende Details verbessern nach Einbruch der Dunkelheit die Wahrnehmbarkeit und folglich auch die Sicherheit. Ein kleines Sichtfenster in der Außensohle wiederum gewährt Einblicke in die Carbonfaserplatte. Die leicht nach oben reichenden seitlichen Außenwände der Zwischensohle, die die Füße sanft umschließen, offerieren Extra-Halt und Federung.

Halt, Sicherheit und Komfort mit HOKA Skyward X 2: persönliche Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Test
Dass die dicke Sohle unweigerlich den Eindruck erweckt, gewachsen zu sein, mag beim anfänglichen Tragen ungewöhnlich anmuten. Auch das angenehm weiche Setting kann wie in meinem Fall Zweifel aufkommen lassen, ob sich dieses tatsächlich mit der gewünschten Stabilität vereinbaren lässt. Die ersten Schritte belehren jedoch rasch eines Besseren. Kurz: Dieses Supertrainer-Modell beweist, dass ein fester Halt nicht zwangsläufig mit einem Verlust an Bequemlichkeit einhergehen muss. Es ist jenes sanfte Abrollen und die kontrollierte Vorwärtsführung, das zugleich kontrolliert und gestützt abläuft, welches das Laufen im Skyward X 2 so angenehm macht. Im Gegensatz zum X lässt er sich durch das geringere Gewicht zudem leichter beschleunigen und vermittelt insgesamt das Gefühl, vitaler und flexibler zu sein. Dies gilt übrigens auch für regenreiche Tage. Schließlich sorgt die großzügige Gummibeschichtung selbst bei feuchtem Untergrund für bestmögliche Sicherheit.
Die Vorteile liegen somit klar auf der Hand. Wer nach einem perfekt gedämpften, hochkomfortablen, stabilen und vergleichsweise leichtem Laufschuh Ausschau hält, trifft mit dem Skyward X 2 eine ausgezeichnete Wahl.

HOKA Skyward X 2 kaufen
Den neuen HOKA Skyward X 2 gibt es in drei Farbvarianten für Herren zum Preis von 230€ direkt bei HOKA, Die Damen können beim Skyward X 2 aus zwei Farben im HOKA Shop wählen. Bisher konnten wir auch in den beliebtesten Laufshops noch keine besseren Deals für den Skyward X 2 finden, daher bleibt die Bestellung direkt bei HOKA derzeit die beste Empfehlung. Im Preisvergleich unten halten wir aber die Augen für Dich offen, wenn es neue Aktionspreise gibt.
Der Skyward X 2 – ein Fazit zum Test
Dass ich das hier getestete Update von HOKA nicht als klassischen Wettkampfschuh einstufe, habe ich bereits angedeutet. Wer wirklich auf Bestzeiten laufen will, findet mit dem HOKA Cielo X1 oder dem HOKA Rocket X 3, leichtere und noch dynamischere Laufschuhe im Portfolio von HOKA.
Es ist jener Fokus auf Komfort, der den Skyward X 2 ein wenig zu langsam für Rennen macht. Obgleich er leichter als sein Vorgänger ist, gehört er immer noch in die Kategorie der schwereren Laufschuhe. Für das tägliche Ausdauertraining inklusive kilometerlanger Läufe bietet er jedoch eine ausgezeichnete Grundlage. Mit seiner exklusiven Oversize-Dämpfung und seinen stabilen Seitenwänden unterstützt er selbst müde Beine optimal. Wer sich von den vergleichsweise hohen Preisen nicht abschrecken lässt, findet in diesem gelenkschonenden Modell die optimale Unterstützung für ruhigere Lauftrainings und weniger temporeiche Sportarten.






Wissenswertes zur Marke HOKA für Einsteiger
Wer noch keine Erfahrung mit HOKA gesammelt hat und Wert auf Qualität und Performance beim Laufen legt, wird gewiss nicht enttäuscht. Schließlich verzeichnet das Sport-Label seit seiner Gründung im Jahre 2009 weltweit ein rasantes Wachstum und ist im Ranking der beliebtesten Laufschuhmarken sogar gleichauf mit Asics auf Platz 2 im Ranking. Hierfür verantwortlich ist zweifellos das Hauptmarkenzeichen der Premium-Schuhe in Form einer übergroßen Zwischensohle, die ein besonders sanftes Abrollen des Fußes ermöglicht. Ein weiterer Pluspunkt ist die hervorragende Dämpfung von Stößen, die ein Tragen noch angenehmer macht. Ein Extra an Gewicht ist hierfür nicht erforderlich. „Fly, Human, Fly“: Ganz im Sinne des eigenen Slogans sowie des Markennamens, übersetzt „über die Erde fliegen“, ist ein leichtes, federndes Laufgefühl vorrangiges Anliegen.
Während sich HOKA anfangs besonders im Bereich Trail- und Ultrarunning einen Namen gemacht hat, ist die Marke heute bei einer heterogenen Schar Aktiver bekannt und beliebt. Ob Breiten- oder Profisport, Alltagsläufer oder Wanderer: Die Klientel der Marke, die inzwischen zu der US-amerikanischen Deckers Outdoor Cooperation gehört, ist breitgefächert.














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