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Laufgürtel mit Trinkflasche und Platz für Handy & Stöcke. Nathan Vapor Krar Waistpack im Test

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Wie Ihr ja mitbekommen habt, schreitet die Asphaltflucht bei mir weiter voran und somit schaue ich mich derzeit noch intensiver nach Trailrunning-Equipment um. Gerade für Ultrabergläufe kann man natürlich zu den klassischen Trailrunning-Rucksäcken greifen. Wer es aber besonders kompakt mag oder auch etwas für die kürzeren Trainingsläufe sucht, sollte sich mal einen Laufgürtel ansehen. Ich habe beim Trailrunning-Camp einen ziemlich perfekten Laufgürtel entdeckt, den ich Euch mal etwas genauer vorstellen will.

Es handelt sich um den Vapor Krar Waistpack von Nathan. Völlig zu unrecht ist die amerikanische Marke, bei uns noch eher unbekannt. Dabei stecken hinter der Marke absolute Laufexperten, die genau wissen, was für Problemchen mit Rucksäcken, Trinkflaschen und Co. bei Ultrarennen und im Gelände auftreten können und deswegen oft schon Lösungen haben, wo andere Marken noch mit den Problemen kämpfen.

Nathan Vapor Krar Waistpack im Detail
Beim Vapor Krar Laufgürtel handelt es sich um einen absolut minimalistischen und superleichten Laufgürtel, der im Tansportvolumen aber nicht zu unterschätzen ist. Gerade einmal knapp über 80 Gramm bringt er auf die Waage und wenn man die mitgelieferte Softflask mitrechnet, liegt man trotzdem noch bei unter 100g Grundgewicht für den Laufgürtel. Man spürt also quasi nichts an der Hüfte, wenn man den Gürtel dabei hat und ihn nur wenig belädt.

Das Material des Laugfürtels schmiegt sich angenehm an die Körperkonturen an und über ein Gurt-Zugsystem an beiden Seiten, lässt sich der Gürtel zusätzlich fixieren. Auf der Innenseite ist zusätzlich oben und unten ein umlaufendes Gumminoppenbrand auf dem Innenmaterial platziert worden, wodurch der Laufgürtel nicht verrutschen kann und besser in Position bleibt.

Das Wichtigste sind aber die vielseitigen Transportoptionen, die man über Taschen, Fächer und Gurte bekommt. Es ist möglich, die komplette Rennausrüstung aus Riegeln, Handy, Kleidung, Trailrunning-Stöcken, Handy und Wasser im Laufgürtel unterzubringen. Deshalb laufen einige Athleten auch ihre Wettkämpfe in diesem Leichtgewicht – auch um den Schulter- und Rückenbereich freizuhalten, wo normaler Weise der Laufrucksack platziert ist.
Allerdings funktioniert das nur mit einer Softflask, also 600ml. Wer mehr Wasser braucht kann aber auf eine zusätzliche Handflasche ausweichen.

Hinten befindet sich eine große, breite Tasche, die oben mit einem Klettverschluss fixiert wird. Hier passt zum Beispiel die Softflask hinein, aber auch wer nur eine Smartphone Gürteltasche gesucht hat, findet hier den notwendigen Platz für das Handy. Neben dem großen Fach sind hinten auch zwei Gummiösen platziert, in die man die Stöcke oder Wechselsachen einfädeln kann.

An der Seite der Hüfte gibt es zwei kleinere Taschen, wo Gels und Riegel sehr gut hineinpassen und auch kleinere Handys und Smartphones finden dort Platz. Wer seine Wechselkleidung beispielsweise durch vakuumieren besonders klein verpackt, kann auch dafür die seitlichen Taschen verwenden.

Auf der Vorderseite gibt es dann eine Reißverschlusstasche, mit der man auch wieder eine weitere Handyoption hat. Aber auch Salztabletten, Gels und andere Dinge auf die man schnell zugreifen will, kann man dort gut verstauen. Auch hier sind zwei Gummiösen vorhanden durch die man seine Stöcke fädeln kann. Durch die leichtere Erreichbarkeit, wäre das auch die empfohlene Variante.

Nathan Vapor Krar Waistpack im Test
Für mich hat sich der Nathan Laufgürtel vor allem im Training bei Longruns bewährt. Dadurch, daß ich inzwischen ziemlich gut trainiert bin, brauche ich bei Longruns nicht mehr so viel Wasser und komme mit den 600ml aus der Softflask gut zurecht. Daher verzichte ich gern auf den großen Laufrucksack und bin einfach nur mit dem Laufgürtel unterwegs. Auch alle anderen Dinge, wie Smartphone, Schlüssel etc. finden spielend leicht Platz und lassen sich gut auf die vielen Taschen verteilen. Dadurch scheuern keine Gegenstände aneinander und es klappert auch nichts.

Besonders gut gefällt mir auch die Softflask, da sie einen zusätzlichen Tropf- und Auslaufschutz im Deckel hat. Bei zuviel Druck können klassische Softflasks ja auch mal unbeabrichtigt Wasser abgeben – bei Nathan muss man zuerst ein wenig am großen Deckel drehen und öffnet erst damit den Zugang zum Trinkventil. Man muss sich also keine Sorgen machen, daß man sich beim Herausnehmen und Wegpacken selbst wässert.

Durch das geringe Gewicht und die gute Nachstellmöglichkeit mit dem integrierten Zugssystem, sitzt der Laufgürtel ideal und hält auch den Proviant fest und ohne viel Herumgewackel in der richtigen Position. Bei anderen Gürteln hat mich häufig genau das Geschwappe und Gewackel der Flaschen am Gurt genervt, weil sie Unruhe in die runde Laufbewegung bringen. Beim Nathan Laufgürtel gibt es das ebenso wenig, wie Reibestellen. Auch Läufe von 30 und mehr Kilometern kann man problemlos mit dem Gürtel laufen.

Der Nathan Vapor Krar Waispack kostet 59,99€ und wenn man sich ansieht, daß er einen kompletten Trailrunning-Rucksack ersetzen kann, finde ich das auch fair bepreist. Für mich ist er jedenfalls ein wichtiger Begleiter in meiner Marathonvorbereitung geworden.
Wer sich ein bisschen bei den Händlern umschaut, findet auch immer wieder tolle Angebote für den Laufgürtel. Einen kleinen Preisvergleich, habe ich Euch unten auch gleich mit eingebaut. Was Nathan sonst noch so im Programm hat, könnt Ihr hier entdecken.



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