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Wilson Ultra V5 im Test: Viel Power, mehr Gefühl – und in der Roland-Garros-Edition 2026 ein echter Hingucker

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Der Wilson Ultra V5 will kein verkopfter Alleskönner sein. Dieser neue Wilson Tennisschläger geht offensiv in die Partie und macht von den ersten Ballwechseln an klar, worum es hier geht: um druckvolle Schläge, leichte Länge und spürbar mehr Unterstützung bei Tempo und Spin. Das macht ihn so spannend. Denn viele Power-Rackets liefern zwar Schub, fühlen sich dabei aber hart an oder lassen bei schnellen Rallyes an Präzision vermissen. Der Ultra V5 geht einen anderen Weg. Er spielt sich lebendig, direkt und überraschend kontrolliert und ist damit ein würdiger Nachfolger des beliebten Ultra V4.

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Wilson Ultra 100 V% im Electric-Indigo-Look

In diesem Erfahrungsbericht geht es vorrangig um die Version des Wilson Ultra 100 V5 aus der Roland Garros Kollektion 2026. Wichtig für euch: Abgesehen vom Look spielt sich dieser Schläger exakt wie der reguläre Ultra V5. Wilson verändert also nicht die Konstruktion, sondern hat dem Modell nur ein Sonderdesign für die French Open verpasst. Wenn ihr euch also für die RG-Variante entscheidet, kauft ihr keinen anderen Schläger, sondern denselben Ultra V5, aber eben in einer besonderen Optik. Neben der Roland-Garros-Edition gibt es den Ultra V5 auch im regulären Electric-Indigo-Look sowie in weiteren Modellvarianten der Serie wie 100L, 100UL, Team und 99 Pro. Die RG-Ausgabe setzt optisch auf eine edle Mischung aus dunklem Blau und ockerfarbenen Akzenten und greift damit den Flair von Garros und den Sandplatzklassiker in Paris gekonnt auf.

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Wilson Ultra v5 Test

Erste Erfahrungen auf dem Platz: Der Wilson Ultra V5 beschleunigt das Spiel sofort

Schon nach wenigen Schlägen zeigt der Ultra V5 seinen Charakter. Ihr bekommt leicht Tempo in den Ball, ohne jeden Schlag mit voller Wucht ziehen zu müssen. Besonders von der Grundlinie bringt das gleich gute Laune. Der Schläger beschleunigt sauber durch den Treffpunkt, produziert viel Länge und hilft dabei, den Gegner unter Druck zu setzen. Wer gerne früh nimmt und flach oder leicht mit Topspin beschleunigt, findet hier schnell einen angenehmen Rhythmus.

Spannend wird es beim Thema Kontrolle. Gerade Power-Schläger neigen dazu, in hektischen Situationen etwas unruhig zu werden. Beim Ultra V5 passiert das deutlich seltener. Wilson hat den Rahmen spürbar flexibler abgestimmt als beim Vorgänger. Dadurch bleibt der Ball einen Tick länger im Saitenbett, das Feedback wirkt runder und ihr könnt aggressiv spielen, ohne dass euch der Schläger ständig überzieht. Genau diese Mischung aus Power und überlegener Balltasche zählt zu den herausragendsten Stärken des neuen Modells. Auch beim Komfort legt die fünfte Generation zu. Der Rahmen wirkt immer noch knackig, aber nicht mehr so störrisch wie frühere Wilson Ultra Versionen.

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Was den neuen Wilson Ultra V5 besser macht: die wichtigsten Updates

Wilson spricht beim Ultra V5 vor allem über SI3D. Hinter dem Namen steckt eine Rahmenkonstruktion, die sich nicht nur in einer Richtung bewegt, sondern dreidimensional arbeitet. Auf dem Platz heißt das für euch: mehr Unterstützung bei Power, zusätzliches Spinpotenzial und ein flexibleres, angenehmeres Treffergefühl. Der Ball klebt nicht wirklich an den Saiten, aber er verschwindet eben auch nicht sofort wieder aus dem Schläger. Dadurch lassen sich Tempo und Flugkurve besser dosieren. Vor allem Spieler, die gerne mit langen, dynamischen Schwüngen arbeiten, spüren diesen Effekt schnell.

Dazu kommen die Crush-Zone-Grommets. Sie komprimieren beim Treffmoment und verlängern so die Ballkontaktzeit etwas. Das klingt technisch, fühlt sich in der Praxis aber simpel an: Der Schläger spielt sich satter und verzeiht mehr, wenn ihr den Ball nicht perfekt mittig trefft. Der Dual-Taper-Beam unterstützt die Power zusätzlich. Der Rahmen baut im richtigen Bereich Höhe auf, bleibt aber beweglich genug, damit der Schläger nicht träge wirkt. Parallel Drilling hilft ebenfalls, weil das Saitenbett gleichmäßiger reagiert. Neu und praktisch ist außerdem das Click-and-Go-System. Damit lassen sich Bumper und Ösen leichter austauschen, was den Schläger im Alltag pflegeleichter macht. Hinzu kommt eine engere Fertigungstoleranz. Gewicht, Balance und Schwunggewicht streuen weniger stark. Für euch bedeutet das vor allem: mehr Konstanz von Schläger zu Schläger.

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Aufschlag, Return, Volley: So spielt sich der Ultra V5 in echten Matchsituationen

Beim Aufschlag profitiert ihr sofort von der direkten Energieübertragung. Der erste Aufschlag kommt zügig aus dem Schläger, ohne dass ihr brutal überziehen müsst. Besonders Slice-Aufschläge springen schön weg, und auch Kick funktioniert besser, als man es von einem klassischen Power-Racket erwarten würde. Das liegt am offeneren Spielgefühl und am überlegenen Pocketing. Der Ultra V5 liefert nicht nur rohe Wucht, sondern lässt euch den Ball aktiver formen.

Auch beim Return gefällt die Mischung aus Stabilität und Tempo. Wenn ihr den Ball früh nehmt, bekommt ihr schnell Druck auf den Gegner. Der Schläger hilft dabei, den Return tief und lang zu platzieren. Am Netz spielt sich der Ultra V5 solide bis gut. Er ist schnell genug für Reaktionen und bietet ausreichend Substanz für feste Volleys. Das ganz feine Touch-Gefühl eines Frames, das auf Kontrolle optimiert ist, liefert er zwar nicht, doch das erwartet hier auch niemand. In der Defensive punktet er mit einfacher Länge. Wenn ihr aus der Ecke nur noch hoch und tief zurückspielen wollt, unterstützt der Wilson Ultra V5 euch zuverlässig.

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Für wen lohnt sich der Wilson Ultra V5 wirklich?

Der Wilson Ultra 100 V5 richtet sich an fortgeschrittene Spielerinnen und Spieler, die ein modernes Racket mit klarer Tendenz zu Power und offensivem Tennis suchen. Wenn ihr gerne von der Grundlinie Druck macht, den Ball früh nehmt und euch eine Extraportion Schub wünscht, passt das sehr gut. Auch ambitionierte Freizeitspieler profitieren, weil der Schläger Leistung zugänglich macht. Ihr müsst also nicht perfekt treffen, um mit Tempo und Länge zu spielen.

Weniger passend ist der Ultra V5 für Puristen, die maximale Kontrolle, extrem viel Gefühl oder ein sehr weiches Feedback suchen. Wer ein klassisches Präzisionsracket liebt und Tempo lieber komplett selbst erzeugt, wird sich womöglich mit einem anderen Modell wohler fühlen. Die feste Grundnote des Wilson Ultra ist außerdem nicht ganz verschwunden. Der Ultra V5 spielt sich angenehmer als der Vorgänger, aber er bleibt ein sportlicher Schläger mit klarer Richtung. Das ist am Ende aber eher der Charakter des Schlägers als eine Schwäche.

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Wer spielt den Wilson Ultra V5?

Bei den Profi-Tennisspielern sind Maria Sakkari, Kei Nishikori und Anna Kalinskaya mit dem Ultra V5 auf der Tour auf dem Platz. Ab sofort spielen aber auch Marta Kostyuk, Alex de Minaur und Qinwen Zheng mit dem Ultra 99 Pro und dem kompletten Kit.

Wilson Ultra V5 kaufen

Den neuen Wilson Ultra V5 gibt es ab 110€ in der Variante für die Junioren. Der von uns gespielte Tennisschläger in der Roland-Garros-Edition, also den Wilson Ultra 100 V5, ist für 240€ direkt bei Wilson zu haben. Das reguläre Modell in electric blue kostet ebenfalls 240€. Bei Tennis-Point gibt es aber gerade ein paar richtig gute Deals für dieses Modell. Der Ultra 100 V5 ist hier gerade für knapp über 160€ zu bekommen, statt dem regulären Preis von 240€.

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Fazit: Der Wilson Ultra V5 spielt erwachsener, ohne seine Stärke zu verlieren

Der Wilson Ultra V5 ist kein kleines Update, sondern ein sinnvoll geschärfter Power-Schläger. Er liefert weiterhin genau das, wofür die Serie steht: leichte Beschleunigung, druckvolle Grundschläge und viel Unterstützung im offensiven Spiel. Gleichzeitig wirkt er kontrollierter, komfortabler und vielseitiger als zuvor. Darin liegt die Stärke dieser Generation. Wilson hat dem Ultra nicht den Charakter genommen, sondern ihn besser spielbar gemacht.

Wenn ihr ein Racket sucht, das euch spürbar beim Druckmachen hilft, ohne euch bei jedem Vollgasball im Stich zu lassen, gehört der Ultra 100 V5 definitiv auf eure Testliste. Die Roland-Garros-Edition 2026 bringt dazu noch eine besonders gelungene Optik mit. Sie spielt sich wie der reguläre Ultra V5, sieht aber edler aus und hebt sich angenehm vom Standardmodell ab. Im Endeffekt bekommt ihr also denselben starken Schläger in einem Design, das Garros-Flair auf den Platz bringt. Und ganz ehrlich: Wenn ein Testschläger schon ab dem ersten Blick Lust auf die nächste Session macht, ist das nie ein Nachteil.

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