Bridge the Gap – Nike supported Running Crews beim Berlin Marathon

Sportarten werden immer noch in Einzel- und Teamsportarten getrennt, was gleichzeitig bedeutet, dass man diese kategorisiert. Der eine Sport ist das soziale Teamevent, das die Teilnehmer fürs Leben bildet. Die andere Sportart dient dem Einzelkämpfer, der im schlimmsten Fall sein Ego ausbaut. Laufen gehört per se scheinbar zum Einzelkämpfersport. Das ist nie so gewesen und erfährt gerade eine große weltweite Veränderung.

Besucher des Berlin Marathons 2016 werden sicher von eindrucksvollen Bildern an km 37 berichten können. Das Anfeuern bestimmter, gleichzeitig auch aller, Teilnehmer wurde dort von einer größeren Gruppen koordiniert. So wurden von euphorischen Schlachtrufen, über Konfetti bis zum bengalischen Feuer alle Register gezogen.
Laufen wird schon lange nicht mehr als Individualsport betrieben. Running Crews erobern die Städte. 2010 gründeten Patta und Nike in Amsterdam eine erste Crew, die bereits 2 Jahre später als „Patta Running Crew“ an verschiedenen internationalen Läufen teilnahm.

Running Crews aus aller Welt (bspw. New York, Jakarta oder Paris) waren beim Berlin Marathon auf Einladung des Sportclubs „Berlin Braves“ zu Gast um an an den „Bridge the Gap – Open Championships“ teilzunehmen. Anders als herkömmliche Sportvereine sind Running Crews eher locker agierende Gruppen, die ihre Trainingsläufe nicht in einem Stadion abhalten müssen, sondern den urbanen Raum ausnutzen. Sie laufen dort wo sie leben und sie laufen mit den Menschen, die in ihrer Stadt wohnen. Es geht dabei um Spaß, um Freu(n)de und um Motivation. Sich inspirieren lassen von den Anderen, sich mit ziehen lassen ist ein elementarer Teil, ebenso wie etwas zurück zu geben. Aber gleichzeitig ist es soviel mehr. Wer einfach nur eine Runde joggen will, um danach verschwitzt unter der Dusche zu verschwinden, um dann wieder sein Ding zu machen, ist bei einer Running Crew wahrscheinlich falsch. Einige verbieten, gerade wegen der Teilnahme am Straßenverkehr, die Nutzung von Musik als „push“ Element. Die Gruppe ist das wichtigste, keiner bleibt zurück, alle halten zusammen und jeder sucht sein Limit.
Der Zusammenhalt zeigte sich auch eben auch beim Berlin Marathon, die „Berlin Braves“ haben nicht nur zum Laufen eingeladen, sondern auch Partys vor, während und nach dem Run organisiert.

Nike hat mit „Bridge the Gap“ den internationalen Running Crews ein Netzwerk geschaffen, dass diese dazu nutzen sich zu vernetzen, gegenseitig zu inspirieren und anzuspornen. Beim Marathon in Berlin konnte man eindrücklich sehen, wie dies funktioniert. Die Berlin Braves haben ein eindrucksvolles Video dazu bereit gestellt.

Die Meisten denken bei Marathon nicht an die Party danach, an die Freundschaft auf der Strecke, die dir hilft durchzukommen. Dies aber bringen die Running Crews mit. Bridge the Gap ist mehr noch, eine Verbindung von Menschen über die Ländergrenzen hinweg. Die Verbundenheit zeichnet sich durch die Begeisterung zum Laufen, ebenso wie durch ihre positive Lebenseinstellung aus. Völlig egal woher du kommst, was du tust, das wichtigste ist der gegenseitige Respekt, die Freundschaft, der Zusammenhalt und die gemeinsame Leidenschaft: Das Laufen.
Deshalb ist die Bewegung um die Running Crews und Bridge the Gap soviel mehr als eine neue Läufercommunity.
Es ist eine Lebenseinstellung.

Für Bridge the Gap konnte Nike 2016 die folgenden Running Crews mobilisieren:
Run Dem Crew
Belgrade Urban Running Team
Track Mafia
Bridgerunners
Paris Running Club
Patta Running Team
NBRO
Volt Women
Running Junkies
Run Pack
Parkdale Roadrunners
Ssideline City
Zagreb Runners
442
Red Snakes Milano
Harbour Runners
Moskva River Runners
Private Road Running Club
Gorky Park Runners
Tide Runners
Eternal Eagles
Fundamental
The Nine Four

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